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Schottische Unabhängigkeit: Briten bangen um ihren Atom-Fjord
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Schottland entscheidet in zwei Wochen über seine Unabhängigkeit - und über die britischen Atomwaffen. Bei einem "Yes" soll die U-Boot-Flotte verbannt werden. Einen alternativen Standort gibt es nicht.

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Zentrus 04.09.2014, 09:33
1. man kann halt nicht alles haben

mal ehrlich, was sind denn 3,5 Milliarden Pfund für eine englische U-Boot Garage. Wenn man etwas möchte, muss man auch die Kosten dafür tragen. Ansonsten einfach abschaffen. Was die Engländer mit solchen U-booten wollen, sollten sie vielleicht mal selbst klären

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rosskal 04.09.2014, 09:33
2. Globalisierung nach Muster der Europisten ist gescheitert

Hier sehen wir eine der positiven Folgen des anlaufenden europäischen Separatismus. Die Globalisierung nach dem Muster der Europisten ist gescheitert.

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Tunix 04.09.2014, 09:35
3. Wilhelmshaven

Die atomar bewaffnete U-Boot-Flotte könnte in WHV Aufnahme finden. D nimmt alle auf.

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PLudwig 04.09.2014, 09:37
4. Alternative

Der Vertrag mit den USA über Diego Garcia läuft aus. Da wird Platz.

Alternativ, gehören den Briten nicht noch die Falkland-Inseln?

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123_werk 04.09.2014, 09:38
5.

Die von den Befürwortern angestrebte Abspaltung halte ich für Unsinn. Viel zu viele Probleme sind damit verbunden, u.a. auch dasjenige von dem im Bericht die Rede ist. Außerdem ist mehr Kleinstaaterei das letzte, was Europa braucht.
Auf der anderen Seite finde ich es sehr vorbildlich wie damit in Schottland und England umgegangen wird: Es gibt öffentliche Diskussionen, Argumente werden abgewogen und es gibt eine demokratische Volksabstimmung - alles friedlich und gesittet.
Man stelle sich vor, so etwas würde es in der Ostukraine geben. Dann hätte man sich den jetzigen Militärkonflikt gespart.

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imZweifel-richtig 04.09.2014, 09:42
6. Atomwaffen

haben, das sollte heute klarer als vor 25 Jahren sein, einen Beitrag zum Erhalt des Friedens in Europa geleistet. So pervers das auch klingt.
Auf ihr Drohpotential zu verzichten, macht die Welt nicht sicherer. Wenn es sich um ein Land mit stabilen, gewachsenen, demokratischen Strukturen handelt, ist gegen eine Nuklearbewaffnung nichts einzuwenden, solange der mögliche Gegner Rußland heißt. Selbst der irrste Ivan hätte sich eine Ukraine-Invasion verkniffen, hätte das Land unter dem NATO-Nuklearschirm gestanden.

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archback 04.09.2014, 09:44
7.

Keine Sorge. Schottland wird nicht unabhängig.

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MichaelZetti 04.09.2014, 09:51
8. Glückwunsch

Die schottische Bevölkerung hat sich auf alle Fälle schon mal Respekt verschafft und zwingt die Politiker, egel wie das Ergebnis ausgeht, wieder zu mehr Aufmerksamkeit gegenüber der eigenen Bevölkerung. Man hat ja durchaus das Gefühl, daß das Volk, normalerweise ja der Souverän, von den handelnden Personen nur noch als Stimmvieh angesehen wird: Erzähl und versprich vor´m Kreuzchenmachen was der Wähler höhren möchte- und mach dann, wofür die Lobby am besten zahlt!

Und je überregionaler, desto schlimm!

Die Krim hat ja gezeigt, warum die Politik sich vor einem Plebiszit einscheißt: Unmittelbarer kann der Bürger unfähige Politiker nicht loswerden!

Also Ihr Schotten: Ein Bayer drückt Euch die Daumen!

(Leider würde UNS momentan eine Unabhängigkeit nicht unbedingt bessere Politiker bringen ;-( )

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KarloFilipovic 04.09.2014, 09:54
9. Präzidenzfall Krimhalbinsel

Also die Russen haben es doch vorgemacht und sich die paar Rubel gespart die Flotte umzusiedeln ...

Mal ernsthaft, was soll dieser ganze Separatistenunsinn? Wir sollten geeint ein Europa der Zukunft erschaffen, wo Nationalstaaten im Geschichtsunterricht behandelt werden. Solche pseudonationalistischen Rückfälle schaden einfach jedem. Man denkt man hat mehr Rechte, aber man hat einfach nur mehr Grenzen. In den Jahrhunderten des Empires, in dem Schottland Teil davon war, hat sich ja scheinbar wenig an der Identität geändert, also wieso jetzt diese politische Abspaltung?
Vollkommen sinnloses Wohlstandsproblem-Getue. Das haben auch die Briten mit ihrer Europhobie mit zu verantworten. Wären die einfach der EU beigetreten, wäre das alles kein Thema gewesen.

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