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Schottland und der Brexit: Ohne uns
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Schottland will den Brexit nicht hinnehmen. Regierungschefin Nicola Sturgeon bringt ein Veto des schottischen Parlaments ins Gespräch - und treibt ein neues Unabhängigkeits-Referendum voran.

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El pato clavado 26.06.2016, 15:35
10. Alles Gute und viel Erfolg Frau Strurgeon

die Zeit ist günstig,die Briten sind mit sich selbst beschäftigt, die EU wird Schotland wohl auch aufnehmen,aber aufpassen,mit den Bedenkenträgern, man darf aber bitte doch die Briten nicht vergrätzen

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Teddi 26.06.2016, 15:36
11. Wow!

Das sind ja politische Entwicklungen, wie ich sie nie bedacht hatte oder erwartet hätte. Dass die Schotten keinen "Schexit" wollen, war ja immer schon im Gespräch, aber die Britisch-innerpolitischen Möglichkeiten und Entwicklungen hauen mich einfach um. Mit Freude und Neugier werde ich nun jeden Schritt verfolgen. Das sogenannte Erdbeben reicht viel weiter als zuvor erwägt. Noch interessanter als die laufende Fußballklamotte! Wow!

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kladderadatsch 26.06.2016, 15:37
12. Schulz u.a. sollten erst mal abwarten

und GB die Chance lassen, nicht auszutreten. Die britische Regierung wollte ja nicht den Austritt und ein Austrittsschreiben wird man vielleicht nie absenden. Die Briten hätten nie mit 53% für einen Austritt gestimmt, wenn dadurch das US aufgelöst worden wäre, gerade die Briten nicht. Insgesamt ist das Referendum zwar für viele ein unwillkommener Schuss vor den Bug, aber die Richtung stimmt jetzt. Man sollte ein Europa der Bürger anstreben, gerade Schulz sollte als EU-Parlamentsvorsitzender dafür sein.

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ddorfer_ 26.06.2016, 15:38
13. Europas Einigkeit bröckelt

Dieses Referendum hätte nie abgehalten werden dürfen. Wenn der Willen der Mehrheit ignoriert wird, dann hat man kurzfristig Ruhe, den EU-Gegnern aber Argumente für eine "undemokratische EU" gegeben. Setzt man den Brexit um, werden Volksabstimmungen bis zur Handlungsunfähigkeit abgehalten.

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jakopp.auckstayn 26.06.2016, 15:38
14.

Es sind doch nur territoriale Grenzen die eine Trennung darstellen.Alles Wesentliche wird dann juristisch bearbeitet und entflochten.Also warum sollte man Schottland nicht aus dem UK lösen können?

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bermany 26.06.2016, 15:38
15. Komplizierte Angelegenheit

Also wenn sogar unklar ist, ob London Schottlands Unabhängigkeit einfach akzeptieren oder aber genehmigen muss, dann ist das Konzept ganz einfach Schwachsinn. Es muss doch Juristen geben, die diese Frage eindeutig beantworten können. Ich sehe schon: England wird im nächsten Referendum entscheiden, ob Schottland souverän entscheiden darf. Dann wird Schottland ein Referendum auslösen, dass das Ergebnis des englischen Referendum akzeptiert oder ablehnt usw.

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paulpuma 26.06.2016, 15:41
16.

Nun beginnt ein Wettkampf: Wer zerfällt schneller, das Vereinigte Königreich oder die EU? Folge schlechter Politik!! Merkel ist für den Zerfall der EU verantwortlich.

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joG 26.06.2016, 15:42
17. Wie so viele Politiker in Europa....

....hat sie ihre Karriere auf Populismus gebaut und macht nun das beste für sich, das die Situation ihr schenkt. Besser wäre sich zu überlegen, wie man die Sache konstruktiv angehen kann. Das wäre aber für sie nicht gut, da es darum ginge die Lage zu beruhigen, Westminster zu bestärken abzuwarten und die unvermeidlichen Veränderungen an der EU so zu beeinflussen, dass die UK bleiben kann und die EU in Länder.wie Holland, Dänemark, oder Frankreich wieder eine gewisse Legitimität erreicht. Unzweifelhaft wird der Machtverlust und die Transparenz für die Eurokraten schwer zu verdauen sein. Daher sind sie auch wütend. Aber es wird alle Kraft brauchen, die EU in eine Trans Europäische Hnadels und Investitions Partnerschaft zu ändern. Aber dorthin geht die Reise, wenn die EU nicht untergehen soll

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eternalchii 26.06.2016, 15:43
18.

Zitat von hinschauen
Was mich bei der Diskussion über eine schottische Unabhängigkeit immer wieder irritiert ist, wie selbstverständlich Brexit-Gegner akzeptieren, dass hier eine Region sich unabhängig von einem Staat erklären will, zu dem es seit Jahrhunderten gehört - und das ernsthaft eigentlich erst, seit es glaubt, davon wirtschaftlich profitieren zu können. Das ist doch Nationalismus in Reinstform.
Aber ist die Souveränität nicht neben der NHS-Lüge eines der Heilsversprechen der Brexitler gewesen? Warum sollten die Brexitler auf einmal die Souveränität der Schotten für weniger wichtig bewerten als die Souveränität der Schotten? Weil die nicht massenhaft auf die falschen Versprechen der Brexitler reingefallen sind?

Grade die Populisten berufen sich doch gern auf diesen völkischen Mist und die Schotten sind halt ein anderes Volk als die Waliser oder Engländer. Im Grunde müsste die auch eine Abspaltung der Bajuvaren und anderer Volksgruppen fordern.

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NauMax 26.06.2016, 15:45
19.

Zitat von hinschauen
Was mich bei der Diskussion über eine schottische Unabhängigkeit immer wieder irritiert ist, wie selbstverständlich Brexit-Gegner akzeptieren, dass hier eine Region sich unabhängig von einem Staat erklären will, zu dem es seit Jahrhunderten gehört - und das ernsthaft eigentlich erst, seit es glaubt, davon wirtschaftlich profitieren zu können. Das ist doch Nationalismus in Reinstform.
Nein, das hält den Brexit-Befürwortern schonungslos den Spiegel vor! Wissen Sie überhaupt, wie Schottland damals unter Englische Herrschaft geriet? Kleiner Tipp: Es war keine Parlamentsabstimmung und auch kein Referendum!

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