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Schröder-Besuch in SPD-Fraktion: "Man wird ja im Alter weiser"
DPA

Klatschende Genossen, ein heiterer Gerhard Schröder, muntere Geschichten - es war fast wie früher: Zum ersten Mal seit seiner Abwahl hat der Altkanzler die SPD-Fraktion besucht. Doch Schröders Besuch zeigte auch, was sich alles verändert hat bei den Sozialdemokraten.

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mitt_romney 12.03.2013, 21:48
60. Schröder- der beste

Schröder war der Beste, der Kontrast zeigt, wie wenig wählbar die Rote Socken Truppe heute ist. Schröder war der beste liberale Politiker der letzten 15 Jahre, davon kann die FDP nur träumen.

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psycheciety 12.03.2013, 21:57
61. ...

Zitat von emil_sinclair73
Ich glaube kein Satz umschreibt die desaströse Unfähigkeit und vollkommene Politikverweigerung der der Kanzleramtsverweserin besser als dieser.
Doch. Frau Merkel hat die Bedingungen immer weiter verschärfen und den "Sozial"-Staat fast komplett abschaffen lassen... - psy

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io_gbg 12.03.2013, 22:02
62.

Zitat von reinero59
Man stelle sich vor es ist Bundestagswahl und nur die 10% reichen die ja angeblich alles bezahlen in diesem Land gehen zur Wahl, wie wollte dann die gewählte Partei behaupten sie sei vom Volk gewählt. 10% Wähler und 90% Nichtwähler, vielleicht wäre das ein Signal das unsere Politiker verstehen würden.
Selbstverständlich ist ein Politiker auch dann vom Volk gewählt, wenn sich X Prozent der Wähler entscheiden nicht wählen zu gehen. Wer sein Wahlrecht freiwillig nicht wahrnimmt, darf nicht meckern.

Alternativ dazu kann man sich in den demokratischen Parteien beteiligen, muss aber natürlich die Ochsentour machen.

Ohne persönliches Engagement keine Demokratie!

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psycheciety 12.03.2013, 22:06
63. ...

Zitat von mitt_romney
Schröder war der Beste, der Kontrast zeigt, wie wenig wählbar die Rote Socken Truppe heute ist. Schröder war der beste liberale Politiker der letzten 15 Jahre, davon kann die FDP nur träumen.
...oh je oh je, da werfen Sie jetzt aber Einiges durcheinander. "Rote Socken" ist doch Kampfrhetorik der 80er, oder noch veralteter. Und mit liberal hat das schon mal gar nichts zu tun. Die sozial-liberale Koalition unter Schmidt ging 1982 baden; wo nehmen sie da die Zahl von "15" Jahren her, wenn vorher sowieso nur Helmut Kohl war: also Stillstand, Umverteilung - und 16 Jahre lang als stickigste, stinkende Kleinmeierei aus Rheinland-Pfalz?? - psy

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prince62 12.03.2013, 22:08
64. Noch was vergessen, bei den "Erfolgen"!

Zitat von loncaros
von welchem Erfolg redest du? Der Vernichtung der Mittelschicht, massenweise Lohnsklaverei durch Zeitarbeit und Aufstockung durch Hartz IV? Alles dank Agenda 2010. Dank Schröder. Erfolgreich war Schröder nur für die Reichen und Superreichen.
Bei den ganzen "Erfolgen" ist die Schleifung der einstmals weltweit als Vorbild angesehenen deutschen Rentenversicherung nicht dabei, die Altersarmut wird schon in wenigen Jahren geradezu dramatische Ausmaße annehmen und wie heute in den ehem. Ostblockstaaten werden auch in Deutschland bettelnde alte Menschen zum ganz normalen Stadtbild gehören.

Nochmal Danke Schön für den Maschmayerkumpel G. Schröder.

Aber daß dieser Mann überhaupt noch in der SPD so gefeiert ist, das zeigt den ganzen desaströsen Zustand der ehem. Arbeitnehmer und kleine Leute Partei.

Die eigenen Wähler wurden verraten und verkauft und es geht immer noch munter weiter!

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reinero59 12.03.2013, 22:20
65. spd

SPD bei der Bundestagswahl wählen heißt die Gesellschaft immer mehr zu spalten, heißt den Abstand zwischen arm und reich immer mehr zu vergrößern.
Wer dies und die folgen die dadurch kommen werden wirklich will soll Steinbrück als Kanzler haben, aber sich dann nicht wundern, wenn irgendwann nicht nur Autos und Mülltonnen brennen.
Macht kaputt, was Euch kaputt macht!!!

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rabula_raser 12.03.2013, 22:23
66. Eine vergleichende Studie anfertigen

Zitat von audumbla
Altbundeskanzler Schröder steckt alle noch in die Tasche. Er hat sich um Deutschland wirklich verdient gemacht. Solch ein weitschauender Kanzler ist nicht vergleichbar mit Merkel Co. Doch die stecken jetzt den Erfolg von Schröder als ihre Politik ein. Wer das nicht durchschaut muss CDU/CSU FDP Mitglied sein!
Das ist nicht wirklich schwer.
Man nimmt eine Exceltabelle, richtet die Spalten "Flexibilisierungsfakt", "ArbeitnehmerFlex", "ArbeitgeberFlex", "Jobcenter/ArgeFlex" ein.
In der Spalte "Flexibilisierungsfakt" werden die jeweiligen Flexiblilisierungsleistungen nacheinander in den Zeilen aufgeführt.
Man kann diese von den Modernisierungs- und Reformgesetzten, die vom Kabinett Schröder und hernach von den Kabinetten Merkel verabschiedet und die von der Bundesagentur für Arbeit im Verordnungsverfahren zwingend erforderlich gemachten Flexibilisierungsleistungen Zeile für Zeile aufgeschrieben und jeweils in der Spalte des Leistungsverpflichteten im Check-box-Verfahren mit einem "X" markiert.

Die gesamte Prozedur dauert ca. 12 Monate, wenn man noch vollbeschäftigt ist und seine ehelichen und elterlichen Pflichten nicht vernachlässigt.

Am Ende kommt man zu einem Ergebnis.

Dieses Ergebnis brachte für mich die Einsicht, dass die Politik der Kabinette Schröder und des Kabinetts Merkel-Müntefering/Steinmeier zu Rechteverzichten zur Flexibilisierung der Arbeitszeiten bei Arbeitnehmern und Arbeitgebern im Verhältnis von 12 : 1 geführt hatte.
Bei den Flexibilisierungen der Entgelte betrug das Verhältnis 24 : 1.
Bei den Rechtsverzichten qua Gesetzesgewalt, die sich auf die Ein- und Beschränkungen im Bereich Kündigungsrecht beziehen, gibt es
keinerlei Beiträge der Arbeitgeberseite zu Flexibilisierung.

Man muss konstatieren, dass die Methode Agenda 2010 (Reform- und Modernisierungsgesetze) und Hartz-Gesetzgebung zur Beseitigung der Rechtsausgewogenheit zwischen den Faktoren Arbeit und Kapital geführt hat, die von Walter Eucken, A. Müller-Armack und Ludwig Erhard als Grundvoraussetzung für eine rechtsstaatliche und demokratische Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung definiert worden waren.

Diese Politik entspricht in etwa einer Weltsicht, die im Bereich der organisierten Wirtschaftskriminalität, wie sie von Scientologen, organisierten Kriminellen und Rocker-Chartern vertreten wird. Faktisch bedeutet das die Herstellung einer Zwangsarbeitssystemwirtschaft.

Vom Standpunkt einer demokratischen, zivilisierten, sittlich und ethisch auf der Grundlage unserer Verfassung gegründeten Wirtschaft aus beurteilt, stellt die Agenda 2010 ebenso wie die Hartz-Gesetzgebung so etwas wie ein grundlegendes Ermächtigungsgesetz zu Gunsten der Kapitaleignerseite dar. Ganz nach dem bekannten Slogan "Du bist nichts, Dein Kaiser ist alles - Du bist nichts, Dein Volk ist alles - Du bist nichts, die Partei ist alles".

Das ist asozialer Besitzstandstotalitarismus im 21. Jahrhundert, wie er verfassungswidriger gar nicht sein kann. So gesehen gehört Schröder wegen verfassungsfeindlicher Umtriebe und Verfassungsbruch hinter Schloss und Riegel, wäre Deutschland denn noch ein Rechtsstaat, was aber nicht mehr der Fall ist.

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appendnix 12.03.2013, 22:29
67. Hallo Außerirdischer,

Zitat von psycheciety
Doch. Frau Merkel hat die Bedingungen immer weiter verschärfen und den "Sozial"-Staat fast komplett abschaffen lassen... - psy
auf welchem Planeten findet Ihre Realitätswahrnehmung denn statt? Im Bundesetat 2012 war "Arbeit und Soziales" der mit weitem Abstand größte Ausgabeposten, die Bundesrepublik gehört zu den besten Sozialstaaten dieser Erde.

Meine Empfehlung daher: Reisen Sie nicht interplanetar, sonder terristisch, denn da gilt: Reisen bildet!

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tommyx4 12.03.2013, 22:29
68. Dazu gehört Mut, oder Dummheit?!

Als der schlechteste Kanzler seit Kiesinger (US-Presse) sollte sich der Untergebene von Gasprom und Putin schön zurück halten. Alleine die Geschenke an die Opfer der Oderflut bescherten dem Möchtegernmodell seine 2. Amtszeit. Es ist eine Frechheit, und wird hoffentlich vom Wähler als solche erkannt, dass er versucht seiner erfolgreichen Nachfolgerin den Wahlerfolg zu erschweren. Wann ging es denn Deutschland besser? Sorry Gerhardt, aber Leistung zählt!

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Conny44 12.03.2013, 22:37
69. Ich fasse es nicht!

Zitat von sysop
Klatschende Genossen, ein heiterer Gerhard Schröder, muntere Geschichten - es war fast wie früher: Zum ersten Mal seit seiner Abwahl hat der Altkanzler die SPD-Fraktion besucht. Doch Schröders Besuch zeigte auch, was sich alles verändert hat bei den Sozialdemokraten.
Wegen Willy Brandt trat ich 1972 in die SPD ein.
Wegen diesem Schröder und seiner Politik, seiner persönlichen Gier und Machtgeilheit, bin ich nach 32 Jahren aus der SPD ausgetreten. Das tat fast die Hälfte der SPD-Mitglieder seit dem! Und den lässt man wieder nahe kommen?? Will die SPD wirklich, daß Murksel gewählt wird?

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