Forum: Politik
Schüler in Syrien: Attackiert, bespitzelt, verhört
AFP

Syrien galt einst als Land mit gutem Bildungssystem. Doch seit Beginn des Bürgerkriegs geraten Schulen vermehrt ins Visier von Militär und Rebellen. Ein neuer Bericht von Human Rights Watch zeigt: Das Land droht eine ganze Schüler-Generation zu verlieren.

Seite 4 von 7
Datenscheich 06.06.2013, 16:57
30.

Letzte Wochen haben in Syrien 371.000 Schülerinnen und Schüler die Abiturtsprüfung abgelegt.

Hört bitte auf, mit gezielt gestreuten Falschinformationen das Land in den Dreck zu reden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
maledicto 06.06.2013, 17:02
31.

Zitat von Sharoun
..der 'Schlächter' Assad schien die Leute gut ausgebildet zu haben, bevor er sie zwangsläufig 'massakrierte? Eines von Beidem kann da nicht stimmen.
Man kann sich auch dumm stellen.
Herzlichen Glückwunsch für die erfolgreich Demonstration.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gievlos 06.06.2013, 18:12
32. Wo sind die Regime-Anhänger?

Zitat von thomas_gr
Alle Interviewten sympathisieren mit den "Rebellen". Was glaubt HRW eigentlich wie eine Bericht dann ausfällt? Natürlich wird dann von grösster Greuel, Bespitzelung und Co berichtet. Es bleibt dabei, im Krieg stirbt als erstes die Wahrheit.
Offenbar hat HRW keine flüchtigen Regime-Anhänger finden können. Schon seltsam. Stehen doch 95 % der Syrer hinter Assad. Und vor allem die ganzen Syrer, die angeblich vor den Terroristen ins Ausland fliehen. Wie kann das sein?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ickenochmal 06.06.2013, 18:23
33. Das hätten diese Kinder ...

Zitat von Datenscheich
Letzte Wochen haben in Syrien 371.000 Schülerinnen und Schüler die Abiturtsprüfung abgelegt. Hört bitte auf, mit gezielt gestreuten Falschinformationen das Land in den Dreck zu reden.
... bestimmt auch noch gerne getan: The Little Children Terrorists of Syria | A Separate State of Mind | A Lebanese Blog

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ickenochmal 06.06.2013, 18:27
34. Vielleicht ist ja das Problem ...

Zitat von thomas_gr
Alle Interviewten sympathisieren mit den "Rebellen". Was glaubt HRW eigentlich wie eine Bericht dann ausfällt? Natürlich wird dann von grösster Greuel, Bespitzelung und Co berichtet. Es bleibt dabei, im Krieg stirbt als erstes die Wahrheit.
... "ausgewogener Berichterstattung" darin zu suchen, dass man keine Flüchtlinge findet, die mit Assad sympathisieren. Haben Sie das schon mal in Erwägung gezogen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ickenochmal 06.06.2013, 18:37
35. Ein bemerkenswerter Absatz!

Zitat von sysop
... Schüler, Eltern und Lehrer berichteten außerdem, dass staatliche Sicherheitskräfte und Milizen immer wieder friedliche Schülerdemonstrationen angriffen. "Sie haben auf uns geschossen", erzählte die 14-jährige Somaja aus Damaskus der Menschenrechtsorganisation. "Ein Mädchen wurde an der Hand getroffen, sie haben sie auf den Boden geschmissen, festgenommen und in ein Auto gezerrt." ...
Allen zur Kenntnisnahme empfohlen, die harnäckig behaupten, dass die Regierung auf den ersten Demonstationen durch Gewalt von den Demonstranten provoziert wurde. Obwohl kein Video und nicht einmal ein einziger russischer Medienbericht aus der Zeit soetwas hergibt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ickenochmal 06.06.2013, 18:42
36. Es wäre schön, ...

Zitat von kainkani
Ihr sagt es ja früher hatte Syrien eins der besten Schulsysteme und jetzt werden Kinder gefoltert und sonstiges,ja aber durch wenn werden sie gefoltert und wieso würden sie früher nicht gefoltert....das sind die Rebellen ganz alleine die sowas unmenschliches machen
... wenn Sie diese unverschämten Propagandabehauptungen belegen oder einen konkreten Fall benennen könnten! Ich nehme an, sie sind syrische Assadanhängerin? Nicht zufällig die original naive Syrian Angel?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ickenochmal 06.06.2013, 19:01
37. Ohne Kommentar!

Zitat von kainkani
Ihr sagt es ja früher hatte Syrien eins der besten Schulsysteme und jetzt werden Kinder gefoltert und sonstiges,ja aber durch wenn werden sie gefoltert und wieso würden sie früher nicht gefoltert...
AOL On - Syrian Child Describes Systematic Torture

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zukunft007 06.06.2013, 19:06
38. Intention

Zitat von ickenochmal
... "ausgewogener Berichterstattung" darin zu suchen, dass man keine Flüchtlinge findet, die mit Assad sympathisieren. Haben Sie das schon mal in Erwägung gezogen?
kommt vielleicht auf die Intention an,was man finden will.
Hier mal ein Bericht,der Flüchtlinge auch zu Wort kommen lässt.


Gegen Krieg, Ausbeutung und Unterdrckung
1. Besuche in Flüchtlingslagern: Im Libanon besuchten wir einige Flüchtlingslager, die von libanesischen oder palästinensischen Gemeinwesen beherbergt werden. Eine Frau sagte: „Vor dieser Konflikt begann, waren wir glücklich und hatten ein gutes Leben (in Syrien sind Bildung und Gesundheitswesen kostenlos und Treibstoff wird subventioniert), und jetzt leben wir in Armut.“ Ihre Tochter und Schwiegersohn (Pharmazeutin und Ingenieur) standen auf dem Betonboden in einem palästinensischen Flüchtlingslager, ohne eine Matratze, berichteten uns, dass diese Gewalt zu jedermanns Überraschung ausgebrochen ist und sich so schnell verbreitete, dass sie alle noch immer unter Schock standen, aber als gut bewaffnete fremde Kämpfer nach Homs kamen, ihre Häuser übernahmen, ihre Frauen vergewaltigten und junge Männer töteten, die sich weigerten, mit ihnen mitzumachen, flüchteten die Menschen vor Entsetzen. Sie berichteten, dass diese fremden Kämpfer aus vielen Ländern kamen, es waren Libyer, Saudis, Tunesier, Tschetschenen, Afghanen, Pakistanis, Leute aus den Emiraten, Libanesen, Jordanier, Türken, Europäer, Australier, und diese Banden werden von Regierungen im Ausland finanziert und ausgebildet. Sie schnallen Leuten Sprengstoffwesten um und drohen, sie in die Luft zu jagen, wenn sie nicht tun, was ihnen befohlen wird. Eine Flüchtlingsfrau fragte mich: „Wann können wir nachhause gehen?“ (Zu meiner grossen Freude traf ich ein paar Tage später in Damaskus eine Frau, die in einem Regierungsprogramm arbeitet, welches Flüchtlingen hilft, nach Syrien zurückzukehren, und bis jetzt sind über 200 zurückgekehrt).

Lohnt sich den ganzen Bericht zu lesen.
Von
Mairead Maguire, Trägerin des Friedensnobelpreises, Sprecherin für die Mussalaha International Friedensdelegation nach Libanon/Syrien vom 1. – 11. Mai 2013.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
seans 06.06.2013, 19:15
39. Kinder in Freiheit - ohne Diktatur und Assad-Stasi

Die Berichte zeigen eindrucksvoll die aktuelle Situation in Syrien. Offensichtlich will keiner der Flüchtlinge mehr etwas mit der maroden und korrupten Assad-Diktatur zu tun haben. Niemand weiß besser als die Syrer selbst, wer die Wohnviertel ausgebombt und Zivilisten massakriert hat. Überwacht wurden die Schulen in Syrien sicher auch schon vor dem Freiheitskampf, nur konnte wohl niemand darüber berichten. Assads Schergen schießen auch gnadenlos auf Kinder und schrecken nicht davor zurück, sie gefangen zu nehmen und zu foltern. Im Zuge einer statistischen Erhebung in den Flüchtlingslagern könnte man wohl sehr deutlich machen und klar aufzeigen, dass kaum ein Syrer mehr hinter dem psychopathischen Diktator steht, der eigentlich nur noch von Russland und militanten Ultraislamisten gestützt wird. Qualitativ hochwertige empirische Meinungsforschung lügt nicht. Die Institution Human Rights Watch, welche weltweit agiert, kann hier durchaus als ein seriöses Meinungsbarometer indiziert werden. Man sollte sich hier nicht zwanghaft der Realität verweigern. Das syrische Staatsfernsehen ist – ähnlich wie das von Nordkorea – wohl kaum eine Quelle objektiver Berichterstattung. Syrien und seine Kinder haben nur ohne Assad eine Zukunftsperspektive. Man mag sich kaum ausmalen, welche bizarren Säuberungswellen der Diktator in seinem Land anwenden wird, wenn er tatsächlich mit russischer und iranischer Waffenunterstützung an der Macht bleibt. Derlei gab es übrigens auch schon unter Assads Vater, dem Gründer des wirren Mafiaclans: man erinnere sich der 30 000 Toten in Homs. Assad muss weg, koste es, was es wolle. Wir können nur hoffen, dass Obama sich besinnt. Syrien braucht eine Chance und Zukunftsperspektive.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 7