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Schüsse in Thalys-Schnellzug: "Das hätte ein Blutbad geben können"
AP/dpa

Nach den Schüssen in einem französischen Schnellzug verdichten sich Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund. Augenzeugen berichten von den dramatischen Minuten an Bord.

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thomas bode 22.08.2015, 08:56
1. Kleine Fragen in diesem Zusammenhang

Sie sind zwar scheinbar von tonangebenden Kreisen tabuisiert, aber die Bevölkerung hat dennoch das Recht auf eine Antwort:
kommen aus Syrien, Libyen und anderen Staaten nur die Opfer der Islamisten hierher, oder auch Islamisten selbst? Und verstärken somit hier die Zahl derjenigen die sich danach sehnen uns Ungläubigen an die Kehle zu gehen?
Wenn die Nusra-Fronta vor dem IS flieht, wohin flieht sie? Wenn der IS unter Druck gerät wohin flieht der?
Wer kümmert sich darum dass nicht die Falschen hierher kommen und wie erfolgreich ist das?
Oder sind das doch Fragen die schlicht nicht statthaft sind?
Müssen wir vornehm zur Seite blicken und das unter den unvermeidlichen Kosten von Humanität verbuchen, dass die Zahl der Gefährder hier steigt?

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bettini 22.08.2015, 08:56
2. Na wie gut

..., daß wir die Totalüberwachung durch unsere Geheimdienste und die Totalüberwachung haben. Die haben das natürlich verhindert.

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nicstrange 22.08.2015, 09:00
3. Französische Sprache, schwere Sprache

Bernard Cazeneuve hat auf franzöisch vom "sang froid" der Marinesoldaten gesprochen. Dies als "Kaltblütigkeit" zu übersetzen hinterlässt einen sehr irreführenden Beigeschmack. Ohne die Temperaturmetapher ganz aufzugeben, wäre "kühlen Kopf behalten" besser.

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boardinggoofy 22.08.2015, 09:17
4. Quelle blamage für die französische Geheimdienste

Einmal mehr ein Terroranschlag, der von den französischen Behörden im Vorfeld nicht erkannt wurde und auch nicht vereitelt werden konnte. Scheinbar haben die Behörden die Lage in Frankreich überhaupt nicht mehr unter Kontrolle - schrecklich. Ein ganz großes Lob für die US-Amerikaner - denen verdankt der komplette Zug sein Leben - chapeaux. Was mit dem Täter tun? Jeder Euro der für ihn ausgegeben wird ist Geldverschwendung.

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SvenMeier 22.08.2015, 09:19
5. Hallo Herr Maas, lesen Sie mit?

"handelt es sich um einen 26-Jährigen ... über den eine Geheimdienstakte vorliegt ... vom spanischen Geheimdienst als radikal islamistisch eingestuft ... den französischen Behörden gemeldet ... jüngster Zeit nach Syrien gereist"

Und was hat die französische Vorratsdatenspeicherung hier gebracht?

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Schweigbrecher 22.08.2015, 09:21
6. Danke den Rettern für ihren Mut

Wäre doch ein so beherztes Eingreifen mutiger Männer gegen die Wahnsinnstaten der hirntoten Islamisten dieser Welt nur immer möglich.

Leider wird dies aber nicht immer so sein. Wir müssen andere Wege finden, diese tickenden Zeitbomben unschädlich zu machen bevor sie ihre bestialischen Verheerungen anrichten können. Die Aufmerksamkeit und Wachsamkeit im öffentlichen Raum muss verstärkt werden. Es kann nicht sein, dass jemand unbemerkt schwere Waffen in öffentliche Einrichtungen schafft. Es scheint notwendig zu werden Kontrollstellen z.B. mit Körperscannern nicht nur auf Flughäfen einzurichten, sondern überall dort, wo größere Menschenansammlungen stattfinden.

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RV6284 22.08.2015, 09:21
7. Offene Grenzen mangelnde Kontrollen...

Offene Grenzen und mangelnde Kontrollen erleichtern Terroristen und Kriminellen, Länder übergreifend aktiv zu werden und sich deutlich einfacher Warren zu besorgen. Die Polizei soll den Bürger schützen und ist doch meistens viel zu spät am Ort des Geschehens... tolle Ausgangslage.

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helle_birne 22.08.2015, 09:24
8. Gar nicht gut, das wird

wieder Wasser auf die Mühlen der rechten Ausländerfeinde sein ...

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theresarain 22.08.2015, 09:33
9. Ich habe Angst ...

Mit zitternden Fingern habe ich eben diese Nachricht geöffnet. War doch eine gute Freundin gestern mit einem Thallys-Schnellzug unterwegs. Zum Glück dann doch nicht mit diesem. Trotzdem, langsam aber sicher habe ich riesengroße Angst vor dem islamischen Terror. So viel Hass von Menschen, die hier in Europa leben. Und was mich noch mehr erschreckt: Dass sich seitens islamischer Gemeinden nach solchen Vorkommnissen niemals in aller Deutlichkeit distanziert wird. Zumindest kann ich mich nach den letzten Vorfällen an keine einzige scharfe öffentliche Verurteilung erinnern. Heißt das, solche Taten werden gebilligt? Zumindest insgeheim?

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