Forum: Politik
Schuldenkrise: Auch Frankreich will Milliarden sparen

Franzosen sollen später in Rente gehen und mehr Steuern in Restaurants zahlen: Frankreichs Regierung hat ein Milliarden-Sparpaket und Steuererhöhungen vorgelegt. Das Land fürchtet, ins Visier der Spekulanten zu geraten.

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italianofan 08.11.2011, 09:17
30. Wenn Franzosen mitbekommen was Schuld war--

Sie werden es mitbekommen die Franzosen. Schuld war DIE GIER des Kapitals und der Banken was vom Staat her geördert und gefordert wurde, Gr.Land Gelder zu Geben und diese wurden mit sehr hohen Zinsen belegt, FRANKREICH hat über das 2fache dessen was die BRD da Deponierte eingezahlt und Ackermann hat vor einiger Zeit einen Teil dessen abgezogen - darum die PRIVATEN, um die Gelder frei zu bekommen.
Es war und ist, die wundersame Geldvermehrung durch Anlagen da unten, genießen zu wollen und letztlich durch Gr.Land Zahlungsunfähigkeit - da auf die Schnauze zu Fallen.
Der R.Schirm war bis jetzt schon, dadurch die Katastrophe, da die Staaten, die Banken, das Kapital da vermeinte, hohe Renditen machen zu können und jetzt das---
Die Franzosen wenn das alles erfahren - was war, was sein wird, dann gibt es den Nationalen Notstand. Ein Volk und EU Völker, nur aus Gewinnsucht an die Wand Knallen - ist ein Verbrechen am Volk.
Dass France und die USA die BRD aufforderten, daß wir unser GOLD da reinstecken, erzeigt, es ist alles außer KONTROLLE.

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Einweckglas 08.11.2011, 10:25
31. Brd

Zitat von italianofan
Sie werden es mitbekommen die Franzosen. Schuld war DIE GIER des Kapitals und der Banken was vom Staat her geördert und gefordert wurde, Gr.Land Gelder zu Geben und diese wurden mit sehr hohen Zinsen belegt, FRANKREICH hat über das 2fache dessen was die BRD da Deponierte eingezahlt und Ackermann hat vor einiger Zeit einen Teil dessen abgezogen - darum die PRIVATEN,......
Das heisst "Bundesrepublik Deutschland", die "BRD" war ein in der "DDR" gebrauchtes Kürzel....

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pirojito 08.11.2011, 10:26
32. Wir hätten viel früher zum Marsch blasen sollen!

Zitat von Hansbeobachter
Die Eurobonds wären das falsche Signal gewesen. Einen europäischen Einheitszins ohne Bezug auf die wirtschaftliche Leistung eines Landes zuzulassen, hätte nur dazu geführt.....
100% Zustimmung und DANKE für den bisher qualifiziertesten Beitrag hier im Forum:

Europa muss saniert werden. Keine Kuschel-Kuschel-Währungsunion sondern echte Arbeit gegen echtes Geld. Solide Staatsfinanzen, eine korruptionsfreie öffentliche Versorgung, hervorragende Standortbedingungen, Effizienz.

Wenn sich die Griechen, die Italiener und sonst wer an den Riemen reißen, werden Sie vom Euro und von Europa in 10 Jahren so stark profitieren dass uns hören und sehen vergeht. Auch Bayern hat mal Mittel aus dem Länderfinanzausgleich bekommen!

Mal ganz ehrlich: Rente mit 55, chillen hier, chillen da... klingt alles schön und gut. Aber in Deutschland gehe ich aufs Amt, sage was ich will - und ich bekomme es. Meistens sofort.

Ich bin selbständig und habe vor 2 Jahren mal versucht, ein italienisches Produkt zu importieren. Es war schlicht unmöglich. Auf E-Mails an ingsesamt 70 (!) Firmen wurde schlicht nicht geantwortet (bzw mitgeteilt, dass man nicht an Ausländer verkauft)... Telefonate waren unmöglich, da niemand Englisch spricht:
Die Leute haben einfach aufgelegt oder auf gebrochenen Englisch gesagt, dass sie kein Englisch können und dann aufgelegt.

Erst über die Deutsche Außenhandelskammer, die in italienisch verhandelt, war es möglich das Produkt zu importieren. Hallo, wollt ihr nichts verkaufen?! Kein Geld verdienen? Im Jahre 2009... in Europa, ohne Zoll, ohne Zollpapiere, ohne Handelsbeschränkungen, mit einer Währung, mit größtenteils gleichen rechtlichen Rahmenbedingungen, mit europaweiten Umsatzsteuer-Verrechnungen... ich glaub es kann nicht wahr sein!

Die Probleme in diesen Ländern kommen von vielem. Aber ganz sicher nicht von "Spekulanten" oder "Banken". Die Europäische Schuldenkrise ist ein Produkt von absolutem, jahrelangem Totalversagen der Politik dieser Länder.

Die Lösung sind eben KEINE Eurobonds, das vertagt das Problem nur noch einmal ein paar Jahre und dann knallts noch lauter. Eurobonds führen in diesen Ländern nur dazu, dass die feigen Politiker immer noch ihre Pfründe sichern und utopische Versprechungen machen.

Wir hätten schon viel früher zum Marsch blasen sollen. Und das hat nun wirklich nichts mit "Großmachtbla" oder "Nazi-Merkel" zu tun. So ein quatsch!

Wir haben einen großen spanischen Freundeskreis. Die freuen sich irgendwie sogar, dass vielleicht bald "manches auch so einfach und zuverlässig wie bei euch" funktioniert. Die sind ihren Filz nämlich satt.

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stormy_weather 08.11.2011, 10:58
33. Erhöhung der Unternehmenssteuer ...

Frankreich will aber die Unternehmensteuern für Umsatzgrößen von über € 250 Mio. im Jahr um 5% erhöhen, zwar vorübergehend, aber immerhin. Das finde ich bemerkenswert, warum das im SPON-Artikel nicht angegeben wird, verstehe ich nicht ganz. Solche Maßnahmen erwarte ich von der Gurkentruppe, dazu fehlt den marktkonformen "Volksvertretern" jedoch der Mut ...

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wühlmaus_reloaded 08.11.2011, 11:40
34. Schiefe Ebene.

Zitat von Progressor
Unser Wirtschaftssystem basiert darauf, dass man sich ständig neu und höher verschuldet. Schon allein keine neuen Schulden mehr zu machen, führt über eine Abwärtsspirale direkt in die Rezession.
Es mag sein, dass das so ist - aber ich bezweifle, dass es gottgegeben so sein muss.

Am Ende kann es dem zahlenden Bürger doch wurscht sein, ob er durch einen Kaufkraftverlust (wenn der Staat auf Inflation setzt) geschröpft wird oder durch höhere Steuern (wenn der Schuldenberg aktiv abgebaut werden soll). Für die Politiker ist aber die Inflationsvariante die klar bessere Variante, weil sie die versteckten Steuererhöhungen durch die kalte Progression nicht jedes Jahr neu rechtfertigen müssen.
Die Vermögenden können der höheren Inflation durch geschickte Anlagestrategien ebenfalls entkommen, eine höhere Besteuerung hingegen träfe vor allem sie. Einzig die, die von der Hand in den Mund leben und alles Einkommen verkonsumieren müssen, sind beim Inflationsmodell voll und unausweichlich dabei. Allein DESHALB basiert unser Wirtschaftssystem auf automatischer Neuverschuldung und damit Inflation - weil es den Mächtigen so besser gefällt.

Außerdem muss man bzgl. Neuverschuldung unterscheiden: Solange diese - bezogen auf den Schuldenberg - bei einer stabil niedrigen Inflationsrate unter derselben bleibt, ist das System gesund. Wenn aber in schlechten Zeiten Schulden gemacht werden wie blöd (auch wenn es dafür situativ gute Gründe geben mag), in guten Zeiten aber nicht gespart sondern weiter geprasst wird, dann ist das System faul und gerät auf die schiefe Ebene und die Inflation außer Kontrolle. Dann purzeln plötzlich die Ratings und die Zinssätze steigen und die Spirale geht immer schneller abwärts, siehe Griechenland oder neuerdings Italien.

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Silverhair 09.11.2011, 18:51
35. Geldgier

Zitat von stormy_weather
Frankreich will aber die Unternehmensteuern für Umsatzgrößen von über € 250 Mio. im Jahr um 5% erhöhen, zwar vorübergehend, aber immerhin. Das finde ich bemerkenswert, warum das im SPON-Artikel nicht angegeben wird, verstehe ich nicht ganz. Solche Maßnahmen erwarte ich von der Gurkentruppe, dazu fehlt den marktkonformen "Volksvertretern" jedoch der Mut ...
Das sind nicht nur die "Marktkonformen" sondern letztlich alle bei ein wenig Nachdenken gegen!

Geld besitzen nur Menschen - Strukturen wie Unternehmen oder Staat sind keine "Besitzer" von Geld, sondern letztlich nur anonyme Maschinchen die "Geld" an Menschen weiterleiten!
Auf der einen Seite fließen natürlich die "Gewinne" Richtung Eigentumer der Unternehmen, aber auf der anderen Seite werden damit die "Gewinne" nicht sinken die Preise so erhöht, das die vor allem abhängig beschäftigten die "Steuern" zahlen!

In diesem akt. Wirtschaftsystem zahlen ALLE Steuern immer die Käufer der Produkte - und das sind eben 80% der Menschen die über den Monat "Lohn" für die Arbeit bekommen , deren "Besitz" ihnen dann am Ende des Monats über den Zwang ihr Überleben sicherzustellen wieder "teuer verkauft wird"!

Unternehmen deshalb zu "besteurn" ist zwar für das Steuerverfahren praktisch , aber "zahlen" der Steuern tun immer die Käufer der Produkte einfach - man kann genausogut also auch die Steuern auf die 80%-"Bürger" legen die sich gegen dieses System nicht wehren können!

Auch ist ziemlich fraglich ob der "Umsatz" überhaupt ein sinnvolles Kriterium darstellt. Sagen wir mal ein gut gehendes Restaurant hat viele Angestellte , und ein Steuerberater nur eine Schreibkraft. Die "Umsätze" können dann durchaus gleich Hoch sein - aber die Gewinne liegen eindeutig dann beim "Steuerberater"!
Umsätze zu besteuern ist damit sogar eine reine Bevorzugung von Unternehmen - zb: auch Banken die zwar gigantische Summen umwälzen, aber überhaupt keine Arbeitsplätze mehr bereitstellen!

Das jetzige Wirtschaftsystem bevorzugt eben Unternehmen die Arbeitskräfte durch Maschinen/Computer ersetzen - damit steigen die Umsätze UND die Gewinne gewaltig, Unternehmen die aber viele Arbeitnehmer haben - die haben praktisch geringere Gewinne, auch bei gleichen Umsätzen - Folge - solche Unternehmen sind nicht Konkurrenzfähig mehr , und gehen pleite!

Ob das dann wirklich eine Lösung darstellt ist mehr als zweifelhaft!

Wenn man auch nur den Ansatz von Steuergerechtigkeit haben will dann muss man die "Menschen" als Besitzer von Geld und Vermögen besteuern - und da wären dann andere Lösungen von Maschinensteuer bis hohe Kapitalertragssteuern sinnvoller!

Es gibt viele Methoden Gesellschaften zusammenbrechen zu lassen - die Gier nach "Geld" ist allerdings die sichererste und Zuverlässigste dabei!

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