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Schuldenkrise: Puerto Rico, das Griechenland Amerikas
AP

Griechenlands Krise könnte schon vor Jahren gestoppt worden sein: Wenn Europas Politiker nicht so halsstarrig einen Schuldenschnitt abgelehnt hätten. Sie sollten sich ein Beispiel daran nehmen, wie die Amerikaner auf die Probleme von Puerto Rico reagierten.

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heavenstown 03.07.2015, 11:58
1. Puerto Rico und Griechenland...

... sind zwei verschiedene Welten. Die Griechische Regierung ist unwillig, ist einfacher Geld zu fordern als Strukturen zu ändern...

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hinschauen 03.07.2015, 12:02
2. Territorium? Kolonie!

Wie nett, dass sich die USA so fürsorglich um die Probleme eines Landes kümmern, dass sie sich seit Jahrzehnten faktisch als Kolonie halten.

Ganz abgesehen davon, dass hier ein großes Land handelt, während die EU sich als freier Bund von Staaten zusammenraffen muss - erschütternd, dass solche schreiend offensichtlichen Unterschiede in den beschriebenen Situationen einem Universitäts-Professor nicht auffallen.

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john.sellhorn 03.07.2015, 12:03
3. der artikel

kommt fuer merkel zu spaet. und sie haette ihn vor 5 jahren auch nicht gelesen, da sie ihre eigenen nicht-ideen durchsetzen musste....

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kw16 03.07.2015, 12:03
4. Warum

landet so etwas stets in der Presse und nicht bei den Experten? Zum Beispiel beim IWF? Weil die - die tatsächlich Ahnung haben - es erst gar nicht lesen würden, schlicht weil es Unfug ist?

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achimedes 03.07.2015, 12:04
5. Die FED druckt auch einfach das Geld nach

..das ihr fehlt. Und dann werden Dienstleistungen und Hab und Gut in der Welt einfach nachgekauft/abgeschöpft. Ich kann Griechenland auch Geld geben, wenn ich einfach das Geld nachdrucke, in den Wirtschaftskreislauf bringe, und damit überall in der Welt einkaufen gehe. Doch das kann nur die FED !!

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syracusa 03.07.2015, 12:04
6. Eichengreen hat Recht

Eichengreen hat Recht, aber das Problem seiner Wahrheit ist, dass diese in Deutschland von den oppositionellen Grünen vertreten wird. Und das zu tun, was die Opposition will, ist Gift für Merkels große Koalition.

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tropfstein 03.07.2015, 12:05
7. Im Gegenzug zu Wirtschaftreformen?

Aber das haben wir Steuerzahler doch gemacht: Hunderte von Millliarden haben wir den Griechen geschenkt (den Griechen, nicht den Banken, die hatten das Geld ja nur verliehen). Und die Griechen haben Reformen versprochen. Ganz viel versprochen haben sie. (Nun nicht alles - Abbaus der Frührentenorgie und der Beamtenheere nicht, aber immerhin: versprochen haben sie trotzdem einiges.) Wohlgemerkt: versprochen

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WwdW 03.07.2015, 12:06
8. Des Pudels Kern

Danke, danke, danke.

Endlich wird es beim Namen genannt. Halsstarrigkeit! Ich nannte es die letzten Tage betonköpfig.

Die Probleme in Griechenland sollten nicht mehr als 30 Minuten Arbeit am Tag in Europa in Anspruch nehmen. Schon lange hätte man es einfach lösen können. Es ist zum Verzweifeln.

Mit etwas Geschick hätte man durch entsprechende Anpassungen in Europa das Thema Griechenland en-passent erledigen können. Aber man läßt Dijesselbloem, Schäuble und Merkel freie Hand. Die drei fühlen sich persönlich beleidigt und daher gibt es für Griechenland keine einfach Lösung.

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oli h 03.07.2015, 12:07
9. Nun ja...

Es lässt sich immer leicht reden, was besser gemacht worden wäre wenn es nicht ausprobiert wurde. Woher weiss man denn, dass die griechische Regierung die Wirtschaftsreformen auch durchgeführt hätte? Hätte man sie einfach dazu gezwungen? Wie? Und wäre das stolze Griechenland dann nicht auch wieder massiv bevormundet worden?
Abgesehen davon: Europa könnte das Flüchtlingsproblem natürlich ähnlich wie die U.S.A. lösen aber ob man da bei SPON so begeistert wäre wage ich zu bezweifeln.

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