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Schulz-Effekt: Nicht-Wähler verhelfen SPD zu Umfragehoch
AFP

Martin Schulz ist Kanzlerkandidat und die SPD erlebt ein Umfragehoch. Entscheidend für den Aufschwung sind auch ehemalige Nicht-Wähler.

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plietsch 13.02.2017, 07:48
1.

"Der jüngste SPON-Wahltrend hatte ergeben, dass die Mehrheit der befragten Leser an einem anhaltendem Schulz-Effekt für die SPD zweifelt."

Das ist ja nicht überraschend, solange der Schulzzug noch unter 50% liegt. Die Bangbüxen in den anderen Parteien drehen ja jetzt schon hohl und wissen sich nicht zu helfen, außer mit Gerüchten und Beleidigungen. Das verrät dann mehr über sie als über Schulz :-)

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habenix 13.02.2017, 07:49
2.

Kann es sein das Schulz nur von den Medien hochgeschrieben wird?

Für mich jedenfalls wäre eine Regierungsbeteilugung der grünen die nichts anderes können als Freiheiten einzuschränken der endgültige Grund zur Auswanderung.

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think-twice! 13.02.2017, 07:53
3. Künstlicher Hype

würden Schulz und die SPD ihre Karten auf den Tisch legen, wäre der Hype schnell vorbei. Dem Wähler werden manipulativ die Positionen vorenthalten. Wo sind denn die Antworten und Konzepte zu Rente, Armut, Flüchtlingspolitik, Kosten für Flüchtlinge, Sicherheit, Griechenland, Bildung, infrastruktur, Staatsverschuldung, usw. usw. Fehlanzeige. Nur hohle Phrasen. Danke, eine Katze im Sack kaufe ich nicht.

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Fragen&Neugier 13.02.2017, 07:53
4.

Ja, die SPD ist die neue Protestpartei - nimmt man den neuen SPIEGEL Titel ernst.

2013 war es die AfD - die hat einige enttäuscht, die gehen zum Teil zurück ins demokratische Lager und zur SPD, die soziale Gerechtigkeit verspricht.

Natürlich ist das Reservoir der Union an den Nichtwählern kleiner - dafür sind ihre Wähler wohl konstanter und weniger sprunghaft.

Sicher verliert die grösste Partei am meisten an die AfD, aber wohl kaum das rechte Lager. Problem der Union ist, dass die Abgesprungenen eben konstanter sind im Schnitt und es wohl länger dauert, bis sie sich "enttäuscht" abwenden von der AfD.
Insbesondere die gut situierten EU-Skeptiker wissen, dass eine Neugründung Zeit braucht, sich zu etablieren und von einer jungen Oppositionspartei keine Wunder erwartet werden können.

Die die hofften, die AfD könnte die Situtation des einfachen Volkes, der Globalisierungsverlierer drehen, die sind natürlich bereits enttäuscht und suchen sich war Neues.

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_demokratin_ 13.02.2017, 07:59
5. ehemaliger SPD-Wähler

hmmmm....also, ich als ehemaliger SPD-Wähler habe jetzt, nachdem Schulz Kanzlerkandidat ist, das unbedingte Gefühl, die SPD NICHT wieder wählen zu wollen! Für mich ist er das Größte No-Go seit Scharping! Diese "Umfrage"-Werte kann ich mir überhaupt nicht erklären, alle Freunde und Bekannte, die ehemals SPD gewählt haben, würde die SPD jetzt erst recht nicht mehr wählen...

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spon_3511963 13.02.2017, 08:02
6. Nicht-Wähler verhelfen SPD zu Umfragehoch

Aha die ehemaligen nicht Wähler wissen also was dieser Politiker bis jetzt geleistet hat für Old Germany ?!

bekannt ist nur ehemaliges EU-Mitglied das seinen Posten wohl bald verloren hätte und jetzt den Heilsbringer
der ehemaligen Volkspartei SPD gibt.
Aber ich gehe davon aus das er nach der Wahl genau so von der Bühne verschwindet wie Steinbrück.

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ziehenimbein 13.02.2017, 08:03
7. Die Nichtwähler bleiben aber auch

gerne mal zu Hause, von daher wird es spannend. Die wollen jetzt auch unter Dampf gehalten werden! Das wird ein langer, böser Wahlkampf. Herr Schäuble hat ja schon gezeigt, dass er bereit ist kräftig auszuteilen. Vielleicht spekuliert er ja darauf, dass die Union ihre Kandidatin noch austauschen wird. Die Werte für Frau Merkel werden wohl nicht besser werden. Ob er es ist, der sie beerbt, wage ich zu bezweifeln.

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keinname100 13.02.2017, 08:05
8.

Ich warte seit Jahren auf einen "coolen" Kanzlerkandidaten der SPD, der auch gewinnen will. Nur mit so einem hätte die SPD wieder eine Chance, habe ich mir immer gedacht. Alle Kanzlerkandidaten der vorherigen Jahre waren doch von vornherein zum Scheitern verurteilt. Die demokratischen Entscheidungen, die ein Volk trifft, haben sehr viel mit Gefühl zu tun. Es kann schon sein, dass es ein bisschen ruhiger wird zwischendurch, aber aufhören wird das nicht. Das wissen wir doch alle. Vor allem das gegnerische Lager.

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erst nachdenken 13.02.2017, 08:06
9.

Die haben alle noch nicht mitbekommen, wo Herr Schulz in den letzten Jahrzehnten tätig war. Dann werden diese Nichtwähler wieder daheim bleiben.

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