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Schulz-Effekt: SPD überholt Union in weiterer Umfrage
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Der Schulz-Effekt hält an: Die SPD hat auch laut einer Emnid-Umfrage die Union überflügelt. Die AfD fällt erstmals seit einem Jahr unter zehn Prozent.

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walter_de_chepe 19.02.2017, 11:10
110. Einen GroKo-Verlierer muss es geben

In jeder großen Koalition verliert ein Partner. Interessant und aufschlussreich ist der Blick nach Österreich. Lange hat es so ausgesehen, als wäre es in Deutschland die SPD. Das Blatt kann sich schnell wenden. An dem recht unbekannten Schulz allein liegt es nicht. Das offensichtliche Scheitern der Flüchtlingspolitik, die letztlich ein Ende durch das viel geschmähte Ungarn gefunden hat, dabei weiter ungelöst ist und zu einer waghalsigen Afrika zu führen scheint; die Entwicklung in der Türkei und z.B gestern der offene Erdogan-Wahlkampf in Deutschland; Merkels nun sichtbare Einsamkeit in Europa - all das zeigt, dass Merkel am Ende ist. Die SPD kann und wird von Merkels Scheitern profitieren.

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hoimar 19.02.2017, 11:11
111. Ich kenne absolut

niemanden, der die SPD - mit diesem Kandidaten - wählt. Umfragen sind meines Erachtens in erster Linie dafür gedacht, Meinungen zu erzeugen. Als Mittel der Wählermanipulation sehr geeignet, dass muss man schon zu geben. Darum geht es ja letztenendes auch.

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spiegelobild 19.02.2017, 11:11
112.

Wird gerade das Ende der Ära Merkel eingeleitet. 12 Jahre waren zuviel.
Ist es das Verdienst von Schulz? Der sagt doch eigentlich überhaupt nichts, was politisch relevant ist. Und seine Vergangenheit ist auch nicht ruhmreich. An Schulz kann es nicht liegen. Die Leute haben vielmehr die Nase voll von Merkel.

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Denkt mal selber nach 19.02.2017, 11:11
113.

Zitat von RudiRastlos2
Kann mir irgendwer erklären, was Schulz denn nun besser/anders machen würde, als Merkel? Ich kann da keinen grundlegenden Richtungswechsel erkennen und sehe somit auch keine Veränderung der Politik für die Zeit nach der Bundestagswahl.
Das ist eine rethorische Frage, order? Natürlich wird er nichts anders machen. Er ist nur zur Zeit der bessere Populist. Gabriel kaufte niemand mehr den Sozi ab, weil er zu oft entlarvt wurde. Schulz dagegen kaufen die Massen die falschen Versprechen von der sozialen und demokratischen Partei noch ab.

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kevinschmied704 19.02.2017, 11:13
114. die lösung ist so simpel wie...

ein flächendeckender Mindestlohn von 12 euro in der stunde, ohne wenn und aber!
mehr brauch es nicht. wir brauchen keine versprechen, die dann in vielen grau Abstufungen, pluralistisch organisiert werden. nein einfach 12 euro und basta, das ist sozial. wir müssen der Globalisierung das recht nehmen niedriglöhne zahlen zu können. es hat sich eben gezeigt, das dies zu viele Unruhen in der Bevölkerung auslöst. hier muss mit dem Mindestlohn nach justiert werden. Studien haben zwar gezeigt das die preise steigen werden, jedoch wieder fallen. da Angebot und nachfrage immer noch den markt bestimmen. darüber hinaus, sollten wir uns darüber Gedanken machen, das unternehmen die hier waren einführen. einen vom Staat verhängten Mindestlohn für Arbeiter außerhalb, dieses Landes Ressourcen abbauen und waren herstellen, die für unseren Konsum bestimmt sind erhalten. wer sich nicht daran beteiligt wird dann in den topf der Einfuhr Umsatzsteuer zahlenden rein geworfen. dieses steuern werden dann für Projekte genutzt um dritt, viert und fünft ländern zu unterstützen. wir sind global verwoben, wir müssen Menschen mitnehmen. ansonsten werden die Konsequenzen verehrend sein. siehe Flüchtlinge! eigentlich sind die umstände schon verehrend.

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radius21 19.02.2017, 11:13
115. Schulz verleiht...

dem demolierten Sozialstaat und den Versprechen " Wohlstand für allle " wieder Hoffnung. Nun sollte es konkreter werden. Die Themen liegen ja auf der Straße: Krankenhauskeime mit 40 000 Toten im Jahr, marode Bildungseinrichtungen, miserable Altenpflege, Kitaplätze im Westen, Frieden in Europa, Zusammenhalt der EU, einige Kommunen kurz vor Pleite, marode Verteidigung, Arbeitnehmerrechte, Klimaschutz...

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Cluedo 19.02.2017, 11:15
116.

Zitat von --00--
Abstoßend, dass überhaupt ein Schulabbrecher als Bundeskanzler zur Debatte steht. Lieber noch 20 Jahre Merkel als einmal den Kürbiskopf Schulz.
.... sich in einem solchen "Kommentar" zeigt. Die Entscheidung, wer wohl der Gescheitere ist - der geistreiche Kommentator "00" oder der "Schulabbrecher" und "Kürbiskopf" Schulz - kann getrost dem Leser überlassen werden. - Im Übrigen ist Martin Schulz - egal ob man ihn wählen würde oder nicht - eine erfrischende Erscheinung auf der Bundesebene, die die Politik wieder spannend macht. Dass er in den Umfragen im Hoch ist, ist hauptsächlich seinem "Neuigkeitswert" zuzuschreiben, nicht einer von ihm repräsentierten Programmatik. Konkrete Politik und Programme haben in Bundestagswahlen der letzten Jahrzehnte ohnehin nur marginale Bedeutung gehabt, Stimmungen und "Trends" sind für die Wahlentscheidung viel wichtiger. Wer also glaubt, man müsse Schulz mit der konkreten SPD-Politik der letzten zwanzig Jahre konfrontieren und ihn damit identifizieren, um ihn zu "erden" und zu stoppen, der irrt meiner Meinung nach. Wichtiger ist, wie er sich in den nächsten Monaten darstellt - und die Gunst der Medien.

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bochowmi 19.02.2017, 11:17
117.

eine Umfrage für die Bild-Zeitung...
Mehr Worte sind nicht notwendig.

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m.m.s. 19.02.2017, 11:17
118. Steuererhöhung für Reiche ergo mittleres Einkommen

Bereits angekündigt wurde, dass Schulze das machen möchte, was die Sozialen am Besten können: das Geld den Reichen wegnehmen. Allerdings sind das alle Bürger ab 4400.- mtl. mit einem Anstieg der Besteuerung von 45% auf 48%. Damit wird der hart arbeitende Facharbeiter, der bereits heute zu hoch besteuert wird, gemeint. Zu einer notwendigen Änderung des Arbeitsrechts und damit Beendigung der prekären Lohnverhältnisse ist er und seine Partei nicht in der Lage. Nachdem die unteren Einkommen zerstört und dann die Besteuerung und die Beiträge zur Rentenversicherung weggefallen sind, geht die SPD nun zu Level 2. Auch besteht kein Anspruch die überlasteten Sozialausgaben in den Griff zu bekommen, da wird mit Mehrfachidentitäten betrogen, die Menschen bleiben in Abhängigkeit ohne die Wiederaufnahme von Arbeit schmackhaft gemacht zu bekommen, und dann wollen die gescheiterten Konzepte der Sozialen auch selber immer mehr das eigene Einkommen erhöhen und mehren durch "Diäten"-Erhöhung.

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franz.v.trotta 19.02.2017, 11:18
119.

Schulz will sich um die normalen Menschen kümmern, um gerechtere Löhne und angemessene Steuern (auf für Millionäre und Großverdiener). Das lässt viele Menschen in Deutschland hoffen. Warum wohl? Weil Merkel, Schäuble, de Maizière, die großen Macher, das auch getan haben? - Wann hätten z.B. diese Drei sich je über die Menschen geäußert, die in Deutschland auf der Straße leben, über Kinderreiche, die keine bezahlbare Wohnung finden, über Rentnerinnen, die mit 700 Euro auskommen müssen, über Zeit- und Leiharbeiter, die ständig von Entlassung bedroht sind, über Alleinerziehende, die jeden Cent dreimal umdrehen müssen... etc etc.?

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