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Schulz-Hype: Elite sind immer die anderen
DPA

Die "selbsternannten Eliten" interessieren ihn nicht, sagt Martin Schulz. Ist das als Selbstkritik gemeint? Wenn jemand sein Vermögen nicht auf normalem Weg gemacht hat, dann der SPD-Kanzlerkandidat.

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kub.os 07.03.2017, 11:05
290. Man nehme...

...einen Einzelfall aus den Reihen der SPD, vermixe es mit ein paar populistischen Aussagen von Schulz und schon hat man einen reißerischen Artikel, der unentwegtes Kopfschütteln herbeirufen soll. Ist das nicht ein bisschen zu pobulistisch? Ist Wahlkampf nicht ohnehin populistisch? Sind alle SPD-Wähler pobulistisch veranlagt?
Und kann man nicht fast jeden Politiker in der Luft zerreißen, wenn man ihm genau zuhört? Die Mehrzahl der Bevölkerung wünscht sich eine andere Politik; zumindest eine gerechtere. Nur daran kann sie letztlich gemessen werden.

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Andreas1979 07.03.2017, 11:12
291. Na wenn die AFD die Partei ist, die sich nach den 50 und vielleicht auch 60 sehnt,

Dann wäre sie doch wählbar, da es uns dort richtig gut ging und Jobs vernünftig bezahlt wurden, damit eine Familie auch mit einem Einkommen auskam.

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fx33 07.03.2017, 11:19
292. Fleischhauer...

Fleischhauer betreibt die Breitbartisierung seiner Kolumne, Fakten spielen keine Rolle, Hauptsache, es werden negative Emotionen gegen den Kandidaten geschürt, der der ungezügelten Raffgier seiner Klientel gefährlich werden könnte. Dazu werden "alternative Fakten" präsentiert, Zusammenhänge behauptet, wo keine sind und die Person weit unter der Gürtellinie angegriffen.
Armselig, Herr Fleischhauer, wirklich armselig.

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menichetti 07.03.2017, 11:21
293. Zum Glück gehört Herr Fleischhauer nicht zur Elite

Nebenbei gesagt, dürfte jedem klar sein, dass wenn man wirklich eine soziale SPD haben möchte, man besser Links wählt. Wer sich von den paar Brocken blenden lässt, die die SPD/Schulz einem Wähler anbietet, der hat noch immer nicht kapiert worum es bei der Agenda 2010 ging. Das will auch Schulz nicht ändern.
Oder derjenige ist noch nicht durch die Hartz4-Mühle gegangen, wurde noch nicht mehrfach enteignet, oder vom diplomierten Fachmann zum Lagerhilfsarbeiter runtergedrückt, obwohl ja eigentlich Fachkräftemangel herrscht.
Wirkliche Aufregung verursacht bei mir nur noch dass solche Journalisten wie Fleischhauer sich in den klimatisierten Büros durch Echoräume Berlins gleiten lassen und einem 1/3 der Bevölkerung durch Nichtachtung in die Backen treten. Aber das ist ja seit 15 ein Teil des Spielchens um zu zeigen, dass man es geschafft hat.

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mettwurstlolli 07.03.2017, 11:28
294.

Zitat von pausenfueller
Nunja, ein Parlament als "Schwatzbude" zu bezeichen hat ja in rechts-konservativen Kreisen eine gewisse Tradition.
Das hat Herr Fleischhauer nicht getan, sondern ein gutes Argument (keine Gesetztgebungskompetenz) geliefert, warum sich dieses Organ Parlament nennt, im normalen Politikverständnis aber keins ist.

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Werder 07.03.2017, 11:32
295. Eher selten

gehe ich mit Fleischhauers Ansichten einig. Hier hat er es m.A.n. genau getroffen. Da kommt einer aus Brüssel, klopf die üblichen, dem Wahlkampf geschuldeten Sprüche und wird hochgejubelt, als sei er der Messias.
Alles schon vergessen:
Es waren Schulz und seine Partei, die diese Regierung, die man jetzt ablösen will, erst möglich gemachten haben, weil man unbedingt an dieser Macht teilhaben wollte. Es waren Schulz und seine Partei, die vier Jahre Zeit hatten, durchzusetzen, zumindest mit aller Macht darum zu kämpfen, dass genau das, was er jetzt verspricht, durchgesetzt würde. Es waren Schulz und seine Partei, die letztlich immer Merkels desaströse(Außen)Politik abgesegnet haben. Und es werden Schulz und seine Partei sein, die wieder eine Koalition mit der CDU eingehen werden, weil sie, selbst mit glücklichem Wahlergebnis, nie allein regieren können.
Aber wie gut, dass der Wähler ein so kurzes Gedächtnis hat, gelle ?

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