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Schulz-Hype: Elite sind immer die anderen
DPA

Die "selbsternannten Eliten" interessieren ihn nicht, sagt Martin Schulz. Ist das als Selbstkritik gemeint? Wenn jemand sein Vermögen nicht auf normalem Weg gemacht hat, dann der SPD-Kanzlerkandidat.

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HarleyDavidSonOfABitch 06.03.2017, 16:17
60. Davon sprach JF ...

Zitat von gruenerfg
Wo ist in diesem Artikel irgendwas außer Vermutungen zu finden?
Schulz hat jüngst in einer Rede vor zahlreichen Parteifreunden, Gewerkschaftern und Betriebsratsvorsitzenden in Bielefeld explizit davon gesprochen, dass 40% der Beschäftigungsverhältnisse junger Menschen zwischen 18 und 29 Jahren geringfügiger Natur seien.

Tatsächlich ist es aber so, dass von der abnehmenden Zahl solcher Beschäftigungen 40% auf diese Altersgruppe entfallen ... wie DGB-Chef Hoffmann kurz darauf in einem DLF-Interview richtiggestellt hat.
Hört sich unbedeutend an, ist materiell aber ein größerer Verwechsler als der zwischen Brutto und Netto.

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kevinschmied704 06.03.2017, 16:17
61. mag ja sein

das die zahl der befristeten nicht die ist, die angegeben wurde. dennoch gibt es zu viele zeitverträge. ich war bei der Post alle Bis 30 Jahre hatten keine entfrisung und wurden schon bei einstellung angemahnt, nicht auf die Idee zu kommen eine entfrisung zu verlangen. durch dieses unsichere vertragslage, habe ich eine sechs Tage Woche gehabt Mit bis zu 70 std/w . nach zwei Jahren hatte ich die Wahl, entweder weiter so und Bis zum burn out weiter oder weg. nur habe ich einen undankbareren Arbeitgeber gehabt, der so viele Menschen absichtlich verschleißt hat. mein jetziger Arbeitgeber ist nicht besser, der gab mir ein Arbeitsvertrag mit 100 std /m , im schnitt arbeite ich aber 50std in der Woche. und das ist so in der ganzen Belegschaft. das ist ungerecht und eine Familienplanung kommt so nicht zustande. zusätzlich setze ich damit meine zukünftige Rente herab.danke liebe SPD für die Agenda 2010. eine Korrektur ist längst überfällig. es war eine schweinerei wie uns Schröder am Ende an die Wirtschaft verkauft hat. dafür wurde er ja von der Öl Lobby nicht vergessen. Übrigens sollte der Mindestlohn, der für mich nur eine deckelung meines Lohns darstellt, auf 12euro/ std angehoben werden. darüber hinaus sollten solche Menschen wie der Herr des Textes ein Verbot erhalten oder unterstützt der Spiegel inzwischen antihumane wirtschafts probaganda? jeder der diesem Menschen recht gibt, opfert Menschen! Menschen die zuvor von Schröder geopfert wurden! wie weit wollt ihr es also treiben? bis wie das Land in Unruhe stürzen oder wie?

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genugistgenug 06.03.2017, 16:18
62. Schulz-Hype iist ein laues Lüftchen wie doe Sozen selbst

Am Wochenende kam eine Doku 'Mensch Martin' über Schulz und wie er jeden in Grund und Boden quasselte ohne eigenes Wissen. Sogar als seine Frau anrief und von Mauerfall erzählte, hat er ihr das nicht abgenommen und das als Satire (Menschen auf Mauer, usw.), usw. bezeichnet bis sie ihm erklären musste, dass sie wehr wohl zwischen Satire und Tagesschau unterscheiden kann.
Auch das er neben seinem Bürgermeistergehalt auch noch jahrelang EU-Abgeordentendiäten kassierte kam zur Sprache. Wir fragen uns dabei immer, wie man neben inem Vollzeitjob Bürgermeister auch noch einen Vollzeitjob EU Abgeordneter machen kann. Da leiden beide Ämter und nur das Konto freut sich.
Hinweis: Wahlverspprechen verlieren ihre Gültigkeit mit Schließung der Wahllokale und wie schon früher ein Soze sagte ist es unfair die Wahlversprechen einzufordern.

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Philoberg 06.03.2017, 16:19
63.

Zitat von nixkapital
Mal wieder billige Polemik von Herrn Fleischhauer. Als enttäuschter Linker ist er sich nicht zu schade, vermeintlich offensichtliche Widersprüche "aufzudecken". An die Themen, die Martin Schulz nennt, geht Herr Fleischhauer gar nicht erst heran. Da ist dann wichtiger, dass Schulz viel bekommen (oder verdient?) hat, dass er sich in der Statistik vertut und (laut Herr Fleischhauer) offenbar in einer Parallelwelt lebt. Ja, Herr Fleischhauer, welcher Politiker tut das nicht? Aber der Schulz ist wenigstens so clever und nimmt die relevanten Themen auf, bevor noch mehr enttäuschte Wähler zur AfD traben, während die "Uns-geht's-ja-so-gut"-Kanzlerin die Weise vom Berg spielt und Kohl-artig alles aussitzt, was sie in ihrer Regierungsträgheit nicht anpacken will, um auf dem Weg in die marktkonforme Demokratie nicht störend einzugreifen.
Wenn man sich schon Nietzsche bedient, sollte man diesen dann auch richtig zitieren, falls man ihn denn überhaupt gelesen hat. Herr Schulz ist derjenige, der versucht mit seinem Antiestablishment Wahlkampf den von Nietzsche (Zarathustra) beschriebenen "letzten Menschen" in uns anzusprechen: Bier, Fußball, Fernsehen und die Bildzeitung, was braucht der Mensch noch mehr, um glücklich zu sein. Bloß nicht konkret werden, nicht zu viel denken und ohne Bildung geht es auch. Ich hoffe nur, dass möglichst viele Wähler diese plumpe Wahltaktik durchschauen, bei der es genauso wie bei Trump nur um die Erlangung von Macht geht. Wie hat Herr Schulz in seiner ersten Rede als gerade frisch gekürter Kanzlerkandidat gesagt: Ich will Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland werden, egal in welcher Konstellation auch immer. Dem ist nichts hinzuzufügen.

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gs_49 06.03.2017, 16:19
64. Eliten mit Toupet und Glatze

So wie sich der Milliardär Mr. Trump in den USA als angeblicher Mann des Volkes gegen die Eliten positionierte, macht es der Berufspolitiker Herr Schulz als Kanzlerkandidat der SPD. Wer, wenn nicht die Herren Trump und Schulz sind Vertreter von Eliten? Wie Trump nimmt es auch Schulz mit den Fakten nicht so ganz genau. Der Mann aus Würselen hat bessere Manieren als sein Vorbild aus New York und steht zu seiner Glatze. Reicht das schon zur Kanzlerschaft?

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pygmy-twylyte 06.03.2017, 16:20
65. Neue Ethik

Neben einer Bildungs- und Qualifizierungsoffensive braucht dieses Land eine "geistig-moralische Wende", also eine neue Ethik in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. - Maßnahmen wie die Verlängerung des Arbeitslosengeldes dienen nicht dazu, die Menschen in Arbeit und Brot zu bringen. Soziale Gerechtigkeit ist etwas anderes, wäre z.B. die Anhebung des Mindestlohns.

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rieberger 06.03.2017, 16:24
66.

Schulz präsentiert sich gerne als Heilsbringer, als Robin Hood für Arme - und die Leute glauben es, weil sie es glauben wollen. Hierin liegt eine große Chance für Schulz, den Wahlkampf zu seinen Gunsten zu gestalten. Noch größer sehe ich das Risiko. Denn wenn die Menschen sehen, dass er nur eine Luftpumpe ist, wird es ein großes Desaster und in einer tiefen sozialdemokratischen Depression münden.
Mir persönlich sind Menschen, deren zweites Wort "Gerechtigkeit" ist, suspekt. In der Kirche sitzen diese in der ersten Reihe die scheinheiligen Christen, deren reales Leben oft so gar nichts mit dem zu tun haben, was sie vorgeben.

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Vorzeichen 06.03.2017, 16:24
67. Herr Fleischhauerist neidig ... wie süß

Herr Fleischhauer hat den Traum, dass ihm jemand 250.000 Euro gibt, damit er sich durch den Tag quackelt.
Kann passieren, ich aber würde es eher als Alptraum bezeichnen, wenn ich zwar genau das den ganzen Tag vollzöge (also quackelte), dafür aber nur einen Bruchteil bekäme.
Irgendwas macht Herr Fleischhauer demnach falsch. Das mit dem Quackeln (=Nichtarbeiten) kann er schon, nur fehlt halt die Kohle.
Pech

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halblinks 06.03.2017, 16:25
68. Demontage

Jetzt geht sie los die Demontage des Merkelkonkurrenten . Volles Rohr auf die SPD. Bei den Spiegelredakteuren merkt man immer mehr "Wess´Brot ich ess (Bertelsmann), dess´Lied ich sing". Gott sei Dank muss das ein Rudolf Augstein nicht mehr erleben.

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peterauslev 06.03.2017, 16:25
69. Wir lernen:

Es darf sich also nur der über soziale Schieflagen äußern, der selber davon betroffen ist. Nebenbei ist das Bild, dass sie Zeichnen, in dem Politiker für ihr Geld quasi nicht arbeiten würden, arg verzerrt. Ich wage zu bezweifeln, dass man ein hohes politisches Amt bekleiden kann, wenn man nicht mehr als engagiert daran "arbeitet". Und dies dürfte für alle Parteien, Strömungen, etc. gelten.
Ihr Satz, Herr Fleischhauer, dass Sie Herrn Schulz jeden Euro gönnen würden, erinnert mich an, Sätze wie: "Ich bin ja kein Nazi, aber...". Ich will sie damit nicht in die rechte Ecke rücken. Ich meine lediglich die vorauseilende Relativierung, der eigenen Meinung.
Ich bin kein Schulz-Groupie, finde es aber im allgemeinen positiv, wenn Leute, die selber davon betroffen wären, z.B. höhere Steuern für sich selbst und andere gut gestellte Personen zur Debatte bringen.
Eine Frage zum Schluss: Dürfen wir uns jetzt das ganze Wahljahr darauf einstellen, dass Sie Herrn Schulz zu verunglimpfen versuchen? Letztes Mal war es der - verzeihen Sie - dämliche Trump-Vergleich und jetzt das? In einer Kolumne darf man gerne politisch Stellung beziehen, aber vergessen Sie den Inhalt nicht. Danke!

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