Forum: Politik
Schulz-Hype: Union wird langsam nervös
DPA

Das Umfragehoch der SPD bereitet der Union zunehmend Sorge. Politiker von CDU und CSU drängen Kanzlerin Merkel, dem Hype um Martin Schulz schnell etwas entgegenzusetzen.

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Thomas_3477 27.02.2017, 10:10
110. Dummheit der Wähler falsch eingeschätzt

Bei der AFD hat sich Frau Merkel wohl gedacht, dass sich das "Problem" noch von selbst erledigen kann. Schließlich sind die Wähler dumm genug, genau die Parteien wiederzuwählen, die das Chaos (Euro, Griechenland, Flüchtlinge, Brexit) toleriert haben.
Jetzt kommt es aber noch dicker:
Die Wähler sind sogar so doof und wählen jemanden, der das Ganze in verantwortlicher Position (EU-Präsident) angerichtet hat.

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Wolfgang Heubach 27.02.2017, 10:11
111. Das Problem der Union heisst nicht Schulz . . . ,

. . . sondern Merkel ! Doch das will das Establishment nicht wahr haben. Teile der eigenen Basis wissen es längst. Und jetzt will Frau Merkel auch noch zusätzliche Milliarden in eine sinnlose Rüstung stecken, anstatt in eine Große Steuerreform - um nur ein Beispiel zu nennen.

Herr Schulz muss praktisch gar nichts machen - alles läuft für ihn. Weil Frau Merkel nichts (mehr) zu bieten hat.

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benzle 27.02.2017, 10:11
112. Fünf vor zwölf ..

Es macht traurig bis wütend wenn man sieht wie unsere
Volksvertreter sich gegenseitig madig machen und das Wasser
abgraben, nur um an der Macht bzw. im Amt zu bleiben.
Schlimmer noch, die Politik lässt sich gängeln von Banken,
Wirtschaftsmacht und Lobbyismus.
Welche Macht hatte/hat die GroKo und hat sie nur wenig
genutzt um grundlegende Reformen durch zu setzen.
Stattdessen Uneinigkeit, Streit bis hin zur Schacherei,
gibst du mir, gebe ich dir und umgekehrt.
Politik zum Wohle des gesamten Volkes und nicht dem
oberen Drittel im Lande.
Man wird es nie schaffen Wohlstand und Reichtum gerecht
an alle Bürget gleichmäßig zu verteilen.
Aber die immer größer werdende Kluft zw. Arm und Reich zuzulassen
und nicht gegen zu steuern, ist untragbar.
Wie man europaweit sehen kann stärkt dieses Verhalten in allen
Ländern die Parteien am rechten und linken Rand.
Es ist nicht nur fünf vor zwölf, wenn die etablierten Parteien nicht
sofort gegenlenken, schlägt es 2017, in vielen EU-Ländern dreizehn!

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Vonbruelle 27.02.2017, 10:11
113. Wer macht Hypen?

Die Medien.

Hypenkerlen entgegnen man nichts, sondern man lässt sie laufen. Die Marktschreier werden heiser. Falls ihnen nicht vorher die Ideen ausgehen.

Jetzt präsentieren die "freien" Partei-Medien das Würstchen aus Würselen schon als strammen law-and-order-Typen. Als nächste wird er die Renten erhöhen wollen. Jeder kriegt eine laues Lüftchen in die Ohren geblasen.

Eine lachhafte Figur mit dem Charisma eines Rudolf Scharpings.

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wasistlosnix 27.02.2017, 10:12
114. Wie Gröhe so schön sagt

"Es gilt den Wohlstand zu verteidigen" und zum Status Quo fehlt und den Reichtum der Reichen vermehren.
Ich stelle mir die Frage gegen wen müssen wir den Wohlstand verteidigen?
Wer will das erreichte wegnehmen und da fallen mir nur die C-Parteien ein. Da gilt schon lange nicht mehr Wohlstand für alle, es ist mehr das feudalistische denken. Mehr für die Eliten und weniger für den Rest. Leider bring der Kapitalismus eine Konzentrierung mit sich und so werden immer mehr Eliten auch nur Rest.

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mundi 27.02.2017, 10:17
115. Kein Vertrauen mehr

Zitat von jadehase
Ja, die dürfen nervös sein. Der Martin legt im Moment ne steile Lernkurve hin. Gefällt mir täglich besser. Wenn der jetzt noch nen Tucken nachlegt in Sachen Klimawandel, Frauenrechte, GenderMainstreaming und Lsbttiq, dann ist mit dem ein echter Aufbruch zu machen. Und mit dem ist auch wieder die Menschlichkeit da. Der lässt sich von den Rechtsextremen nicht die Butter vom Brot nehmen. Anders als Merkel&Co!
Das Problem sind nicht Merkel oder Schulz. Das Problem sind die selbstzufriedenen Berufspolitiker im Bundestag.
Wo war der Bundestag 2015, als Merkel eigenmächtig den Artikel 16/2 des Grundgesetzes und das Dublin2-Abkommen beiseite schob?
Es gab auch keine Klage vor einem Gericht wie beim Trump in den USA.
Und Schulz kritisierte nicht Merkel, er drohte sogar anderen EU-Ländern mit finanziellen Konsequenzen, weil sie einer Verteilung der Migranten nicht wollten. Man hat sie aber zuvor nicht gefragt, als Einladungen ausgesprochen wurden.

Jetzt in Eile Dinge zu fordern, die man schon seit 8 Jahren hätte machen können, ist erbärmlivh und eine Beleidigung der Inteligenz der Wähler.
Diese Politiker haben mein Vertrauen verspielt.

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jujo 27.02.2017, 10:17
116. ...

Zitat von Frank D.
Die Leute wollen Schulz nicht zum Bundeskanzler. Sie wollen aber auch keine Merkel mehr als Bundeskanzlerin. "Protestwähler" haben nun erkannt das die AfD kein Protest, denn die würden zu wenige Stimmen bekommen um Merkel abzulösen. Schulz dagegen könnte mehr Stimmen bekommen und so könnte es wirklich sehr eng für "Mutti" werden. Das der Schuss ganz gewaltig nach hinten losgehen kann, da denken die Menschen nicht drüber nach, denn wer kennt Schulz und was kann er vorweisen ? Die Wähler werden sich zwischen "Pest und Cholera" entscheiden und Beides ist keine Alternative. Am Ende wird es wieder eine große Koalition geben und zwar eine so starke das die Opposition absolut keine Möglichkeit hat Gesetze zu verhindern.
Wie hieß es doch so schön 1998? Die SPD könnte auch einen Kartoffelsack gegen Kohl aufstellen, der würde gewählt werden, Hauptsache Kohl ist weg.
Die Situation ist jetzt ähnlich, Nein, nicht "Pest und Cholera sondern Merkel gegen Kartoffelsack.

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tiger56 27.02.2017, 10:19
117. Oh - Angst u. Bange?

Das wird mir wenn ich an die "Jungen" vor allem anderen Rente denke. Sollten diese wirklich mal aus dem Arbeitsleben ausscheiden müssen.. was keiner der in der Pflege oder auf dem Bau arbeitet verhindern kann.. sollte dann ein erträgliches Auskommen haben.. mit 44% ist das nicht der Fall. Dumm nur das die heutigen Rentner bald die stärkste Wählergruppe bilden wird. Bevor das stattfindet müssen neue auf Solidarität fußende Konzepte her. Wenn es am schönsten ist - sollte man gehen.. ist eine Lebensweisheit;0))

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RenegadeOtis 27.02.2017, 10:20
118.

Zitat von think-twice!
Liebe CDU/CSU nominiert Seehofer und ihr hättet die absolute Mehrheit im BT.
Sie sollten Spott und humoristische Überzeichnung besser als solche kennzeichnen. Sonst nimmt das noch jemand ernst.

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europäer 27.02.2017, 10:20
119. Schulz ist wählbar, Merkel nicht.

Ich werde Schulz nicht wählen, aber ich könnte es. Merkel würde ich ganz sicher nicht wählen. Schulz hat recht, dass es insbesondere dann, wenn Milliarden da sind für Menschen, die zu uns kommen, man auch an die denken muss, die schon länger hier leben, und mit ihren Steuern und Abgaben den ganzen Spaß bezahlen. Es geht nicht, dass Leute, die Hartz IV bekommen und einen 100,00 € Nebenjob "vergessen" anzugeben (also die Sozialkassen betrügen) verfolgt werden und Asylbewerber, die mit Mehrfachidentitäten Zehntausende ergaunern, nicht (da bringt man lieber die Leiharbeiterin, die den Betrug aufdeckt, um ihren Job). Es geht nicht, das eine Frau Hohmann-Dennhardt (ja, ich weiß, eine SPD-Funktionärin) 12.000.000 € plus 8.000 € Rente im Monat bei VW abgreift und sich das Land zugleich für Millionen Jobs an der Armutsgrenze feiern lässt. Schulz hat recht, es geht nicht gerecht zu - auch bei ihm nicht, wenn er engen Mitarbeitern Gelder zuschanzt ... Aber Schulz bricht die Tabus der Merkeljahre auf, zeigt, dass es Alternativen gibt und, vor allem, Schulz wird Europa neu denken und nicht wie Merkel alle anderen Mitgliedstaaten gegen Deutschland aufhetzen und dabei den nächsten ...xit ernten. Und: Merkel muss weg, damit die CDU wieder CDU sein kann und es wieder ein sinnvolles Parteiensystem mit zwei Volksparteien gibt. Und ja, es geht mir wirtschaftlich gut, aber ich musste 39 Jahre alt werden, um mit "marktfähiger" guter Ausbildung eine unbefristete Stelle zu bekommen. Genauso richtig ist, dass ich niemals arbeitslos, oft aber geldarm war. Nur, gerecht geht es nicht zu, das spürt man, wenn man regelmäßig zur Arbeitsagentur muss, um sich "beraten" zu lassen, weil der Vertrag drei Monate vor dem Ende der aktuellen Befristung noch nicht verlängert ist, und nach dem Gespräch die Beraterin zum Berater muss. Auch ihr Vertrag ist leider befristet ...

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