Forum: Politik
Schulz und die Flüchtlingskrise: Eine notwendige Debatte
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In Italien kommen wieder Tausende von Flüchtlingen an, der Rest der EU schaut teilnahmslos zu. Doch gerade Deutschland kann sich kein Wegducken erlauben. Die Flüchtlingspolitik gehört in den Wahlkampf - AfD hin oder her.

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donmeier 24.07.2017, 15:51
1.

nö. Das Schicksal von Menschen gehört nicht in den Wahlkampf. Nur weil die Presse in der Sommerpause nichts zum Schreibseln hat, muss sich Politik nicht wie Schulz dazu herablassen, damit Stimmen zu erheischen

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thomas.meyer 24.07.2017, 15:54
2. Verkehrte Welt

Es war doch auch die SPD und Schulz die mit der Willkommenskultur viele Flüchtlinge anlocken und damit in Gefahr bringen.
Im übrigen hat Schulz die Flüchtlinge vor kurzem noch mit "mehr Wert als Gold" tituliert. Jetzt plötzlich warnt er vor ihnen.

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sir wilfried 24.07.2017, 15:54
3. Warum kein Einwanderungsgesetz?

Die Begriffsverdrehung scheint System zu haben. Es handelt sich doch nicht um politisch verfolgte Flüchtlinge, sondern um Migranten, die in ihrer Heimat keine wirtschaftliche Perspektive sehen.
Für solche greift nicht der Schutz der UNO-Menschenrechtskonvention. Für sie braucht es ein Einwanderungsgesetz, wie es viele Staaten haben, die Ziel von Einwanderern sind.
Warum sträubt sich unsere Regierung, ein solches Gesetz zu verabschieden?

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artikel-5-gg 24.07.2017, 15:57
4. Richtig verstanden

Der Autor sieht die einzige Möglichkeit in der Verteilung innerhalb der EU? Nach den letzten 2 Jahren erscheint das doch ein bisschen unrealistisch. Insbesondere als das Deutschland nicht gerade als Leuchtturmprojekt gesehen wird. Das muss man doch aufzeigen!
Welche Punkte sprechen dafür, dass sich das ändert und welche anderen EU Staaten arbeiten an Konzepten welche die deutschen Fehler wie vermeiden?

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werder11 24.07.2017, 15:57
5. wieso

können wir uns das nicht erlauben? wer verpflichtet uns oder hat irgendjemand in europa mehr flüchtlinge aufgenommen oder haben frankreich oder polen oder skandinavien weniger platz als wir? oder müssen wir immer den dreck wegräumen, für den andere sich nicht zuständig fühlen, wobei ich das wort "dreck" symbolisch für die EU meine und nicht die flüchtlinge, denn die baden nur die fehler der politik aus, die - noch - zum glück woanders gemacht werden, zynisch aber wahr! aber warum bestehen die flüchtlinge vor allem aus jungen männern, die doch eigentlich woanders zu brauchen sind? die hauptsächlich leidenden sind doch die mütter und ihre kinder!

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mbodef2014 24.07.2017, 15:58
6. Aktuelle Internationale Aktivitäten zum Thema..,

leider nicht in der deutschen "Qualitätspresse" (die Korrespondenten haben Urlaub ?..)
Link zum englischen "Guardian online".. mit Bericht zu einem Ministertreffen in Tunis heute:
https://www.theguardian.com/world/2017/jul/24/european-african-ministers-discuss-plan-refugees-tunis
der relevante "Druck" jetzt zu Lösungen zu finden, kam interessanter Weise vom UNHCR.. (und natürlich nicht aus dem Kanzleramt)..

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Kanalysiert 24.07.2017, 15:59
7. Augenmaß

Die Debatte wird deshalb so unehrlich geführt, weil man Wahlen vor der Nase hat. Man möchte weder Gegner noch Befürworter verprellen - aber so geht das nicht. Wenn wir ehrlich wären, würden wir zugeben, dass wir nicht soviele junge Männer aus teilweise für uns sehr fragwürdigen patriarchalischen und religiös extremen Kulturkreisen haben wollen und auch nicht wissen, wo wir die alle unterbringen sollen.
Es ist aus Steuerzahlersicht auch nicht vermittelbar, wieso es kein Geld für bezahlbaren Wohnraum für Normalverdiener gibt, aber wenn die Flüchtlinge kommen, wird plötzlich Geld locker gemacht.
Ich bin für Hilfe, aber in Maßen und man darf dabei die eigenen bereits vorhandenen Bewohner Deutschlands nicht vergessen. Sorgen sie dafür, dass wir nicht nur junge Männer bekommen, sondern auch Familien mit Kindern, indem sie dort vor Ort Stellen einrichten, wo man Anträge stellen kann, statt dass sie die Leute im Meer absaufen lassen oder an korrupte Staaten wie die Türkei mit halbseidenen Deals verschachern.
Diese Art und Weise geht gar nicht und ist eine Schande für Europa.

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Velbert2 24.07.2017, 16:00
8. Übersättigt

Ich denke nicht, dass das Flüchtlingsthema viele Wähler veranlasst, die SPD zu wählen. Schliesslich wurde das Thema in den letzten Jahren schon reichlich in den Medien diskutiert. Jetzt noch einmal eine mediale Wahlkampfiskussion zu beginnen ohne wirklich Neues zu bringen würde bei den potentiellen Wähler zu einer Übersättigung führen, zum Schaden der SPD.

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olliver_123 24.07.2017, 16:00
9. Keine europäische Lösung

Bei diesem Thema wird keine europäische Lösung kommen, weil das je nach Land viel zu viele Wähler kosten wird. Und dann sind da auch noch die Flüchtlinge, die nicht freiwillig in Rumänien o.ä. bleiben werden. Die einzige Lösung ist nunmal, dass die Flüchtlinge/Migranten nicht erst auf die Reise gehen. Kurzfristig:weil es sich nicht lohnt (Abkommen mit afrikanischen Ländern), langfristig: weil zu Hause Perspektiven entstehen.

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