Forum: Politik
Schulz und die SPD: Not-Operation Neustart
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Die SPD will das NRW-Desaster rasch hinter sich lassen. Kanzlerkandidat Schulz plant eine Offensive zur Bildungspolitik, weitere Inhalte sollen folgen. Reicht das?

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53er 15.05.2017, 18:15
1. Eine Offensive zur Bildungspolitik?

Das sollte er lieber bleiben lassen. Noch eine Reform, egal aus welcher Ecke, ist absolutes Gift für unseren Bildungssektor. Lasst endlich die Lehrerinen und Lehrer in Ruhe ihre gute Arbeit tun und haltet euch als fachlich völlig Überforderte aus dieser Materie heraus.
Die SPD hat da zusammen mit den Grünen in vielen Bundesländern schon genügend Unheil angerichtet.

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Kapustka 15.05.2017, 18:25
2. It is the economy stupid

Die überwältigende Mehrheit der Deutschen sieht die wirtschaftliche Lagr Deutschlands als positiv an. Ist einverstanden mit der Amtsführung der Kanzlerin. Ist der Überzeugung, dass Merkel wesentlich zur positiven wirtschaftlichen Lage beigetragen hat.

Ein klassischer Oppositionswahlkampf , den die SPD führen will, OBWOHL sie 8 Merkel-Jahre mitregiert hat, ist völlig aussichtslos. Nur noch ein Mega-Skandal könnte das Blatt noch wenden. Eintrittswahrscheinlichkeit kleiner 1 Prozent.

Es kann der SPD nur noch um würdevolle Schadensbegrenzung gehen. Und die Fortsetzung der Groko.

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Emderfriese 15.05.2017, 18:28
3. Ziele

Oha ja. Wichtige Themen, die Bildungspolitik, die innere Sicherheit, Europa. Wie wäre es aber denn mal mit Vorschlägen zu einer ausreichenden Rente für jedermann, mit dauerhaften Jobs, von denen man leben kann, mit einer bezahlbaren Gesundheit für alle oder auch nur eine Beteiligung aller an den jüngst erwirtschafteten Exportgewinnen? Damit gewinnt die SPD Wahlen. Aber dazu müsste sie ja sozialdemokratische Politik machen... und wer ´kann das von einer SPD erwarten?

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undercover.agent 15.05.2017, 18:28
4. Es wird abwärts gehen - mit Schulz und der SPD

Martin Schulz, als SPD-Rakete abgefeuert und wieder am Boden zurück, kann im Herbst froh sein, wenn er die 25,7 Prozent von Steinbrück vom 22.9.13 einfährt. Mehr ist nicht drin, egal was Schulz jetzt noch für ein Programm der "Gerechtigkeit" (man kann es kaum mehr hören) auflegt. Themen, wie die innere Sicherheit, die die Menschen bewegen, nimmt ihm ohnehin außer den Gutgläubigen keiner mehr ab. Gabriel hat alles richtig gemacht: Er schaut sich von der Galerie das grandiose Scheitern seines Nachfolgers und des Möchtegernkanzlers an.

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tulius-rex 15.05.2017, 18:29
5. Niedermachen wie bei Steinbrück

Der gesamte Blätterwald (einschließlich Heute-Show) produzieren negative Bilder und Kommentare (Würselen, Buchhändler, Alkohol) um den Kandidaten endlich tot zu schreiben. Dabei haben die Sozis in der GroKo als einzige vernünftige Sacharbeit geleistet (sieht man einmal von Herrn Dobrindts verkorkster Ausländermaut ab). Weder von CDU noch CSU-Ministern kam etwas langfristig Durchdachtes. Beim Lästern und Herabwürdigen waren die Unionschristen schon immer Spitzenreiter und wenn mann es recht bedenkt war es die CSU mit ihren ständigen Querschüssen, die die AfD erst hoffähig und Zug um Zug in fast alle Landtage gebracht hat.

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spiegkom 15.05.2017, 18:31
6. Wirklich lustig

CDU/CSU lehnen sich zurtück, weil noch gar kein BW-Wahlkampf ist. Schulz/SPD sehen sich dagegen gezwungen, ihre Karten schnell auf den Tisch zu legen. Scheswig bei Anne Will: Wir machen ja schon Vorschläge, nur von der CDU/CSU kommt nichts. Die hat nicht kapiert, dass noch gar kein Wahlkampf ist.

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Ezechiel 15.05.2017, 18:33
7. Notopertion Neustart.

Was wird das geben ? Ein Neustart mit den alten Gesichtern ? Was die Führungsspitze der SPD eigentlich will, hat man in den letzten Wochen gehört und gesehen. Jetzt was an den Programmen zu ändern bedeutet, zu Handeln entgegen der eigenen Überzeugung bereit zu sein. Es nützt der SPD auch nichts jetzt zu versuchen vom "Geld für Europa"-Thema abzulenken. Der Bittsteller aus Paris kommt gerade richtig vor der Bundestagswahl. Alle Parteien werden dazu Stellung nehmen müssen. Es wird sich nicht verschieben lassen.

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jimbofeider 15.05.2017, 18:33
8. Gerechtigkeit

Alle in der S. P. D. waren bis dato in einen kollektiven Massenrausch verfallen. Wieder gegen jede Vernunft wollten sie daran Glauben das der " Schulz Hype " sich ohne eigenes Zu tun sich verfestigen, vergrößern und schließlich Schulz zum Kanzler machen würde. Nun nach drei Wahlniederlagen kehrt schmerzhafte Nüchternheit ein. Programme jetzt schnell aufgelegt, werden den Rohrkrepierer Gerechtigkeit für alle nicht überdecken können, die Sommerpause kommt und für Schulz wird es meiner Meinung sehr eng wenn nicht aussichtslos werden Kanzler zu werden.Aus der Traum..

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wecan 15.05.2017, 18:33
9.

In NRW betragen die Zugewinne der nicht-links-grünen Parteien (CDU, FDP, AFD) in Summe über 18 Prozentpunkte. Der Bürger hat offensichtlich und verständlicherweise zunehmend genug von den links-grünen Ideologen und dieser Trend wird sich hoffentlich bis zur Bundestagswahl fortsetzen. Dass die SPD nun ausgerechnet mit dem Thema Bildung diesen Trend wieder umdrehen kann, glauben die doch wohl selber nicht.

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