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Schulz und die SPD: Richtig was an der Hacke
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Die SPD hat auch die NRW-Wahl vergeigt. Martin Schulz räumt Fehler ein und verspricht Konsequenzen. Aber was wollen er und die Sozialdemokraten eigentlich ändern?

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spiegkom 15.05.2017, 07:25
1. Einfach

"Aber was wollen er und die Sozialdemokraten eigentlich ändern? " Noch mehr Versprechungen machen.

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Verschwörungspraktiker 15.05.2017, 07:26
2. Kein Mitleid

Wenn es das erklärte Ziel der SPD in S-H und NRW war, die LINKE um den Einzug ins Landesparlament zu bringen, auch auf Kosten des Verlustes von allem, tja dann hab ich kein Mitleid. Selbst schuld.

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dgbmdss 15.05.2017, 07:28
3. vielleicht mal rasieren?

Mit Bart zum Bundeskanzler, das kommt nicht gut. Das hat schon Rudolf Scharping erfahren müssen. Smarten Typen wie Lindner gesteht man so etwas zu, aber einem Buchhändler aus Würselen eher nicht.

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GSYBE 15.05.2017, 07:29
4. nicht Schulz

Nicht Schulz oder die Bundes-SPD haben die 3 LT-Wahlen verloren, es waren deren Landesfürsten/-innen welche die übliche Selbstzerfleischung eingeleitet haben.

Schaun wir nach NRW gestern; kein klares Bekenntnis zu R2G > also auch kein klares Bekenntniss zu einem Wandel. Kraft hat einen grottendummen Wahlkampf betrieben (und auch vorher schlechte Landespolitik).

Die LINKE hat verdoppelt, die Konservativen konnten die Alten mobilisieren ihre Rollatoren auszuführen und die Kraft-SPD? Hat keine Aussage gehabt und wollte ein `weiter so´, alles gut´ als Zukubft verkaufen.

Vollkommen zu Recht abgestraft, auch wenn´s weh tut.

Ach ja, Lindner macht den gleichen Fehler wie Guido damals: macht sich für Mutti hübsch und wird dann, wenn er sie brauchen sollte, auch wie eine heisse Kartoffel fallen gelassen.

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joke61 15.05.2017, 07:31
5. Glückwunsch an die CDU,

obwohl ich zu den Verlierern gehöre! Die CDU hat es verstanden selbst geschaffene Probleme der SPD (Innenminister Jäger) anzuhängen. Das traurige: Mit einem Rechtsruck und populistischem Bundestagswahlkampf, den die AFD nicht hätte besser machen können, haben sie es geschafft NRW zu erobern. Aber: es sind nur 33 % liebe CDU. Also bitte nicht Größenwahnsinnig werden, oder vielleicht besser doch? Gut ist, das CDU und FDP mit knapper Mehrheit regieren können und eine große Koalition nicht notwendig ist und hoffentlich von der SPD auch abgelehnt wird. Die SPD kann so eine Starke Opposition mit den Grünen bilden und sich politisch und personell in NRW erneuern. CDU und FDP müssen jetzt Ihr Gesicht zeigen bzw. ohne von Sozialdemokraten geschönte Politik (wie zur Zeit im Bund) machen. Viel Erfolg!

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peter.hummler 15.05.2017, 07:32
6. Es war wirklich eine Art Popularitäts-Blase

. Das war nicht nur eine Art Popularitäts-Blase, das war eine 100%ige Popularitäts-Blase, die vor allem durch die Medien verursacht wurde . Der Fehler von Schluz und der SPD war, das sie sich im Gegensatz zur Union,
sich haben davon blenden lassen und diesen Schulz Hype noch befeuerten . So mnache SPD- Interviews im Februar waren inhaltlich ja schon eine Kampfansage an die Union und die Medien hatten Merkel ja schon als Verliererin der BTW ausgemacht und ihr die erneute Kandidatur als Fehler angelastet und das die Union angesichts der Umfragenwerte der SPD und Schulz in einer Art Schokstarre sei , da sie darauf nicht reagiere .... Heute kann man wiederum feststellen , das die Union mit Angela Merkel einfach besonnener und realitsischer in der politschen Welt agieren ,und sich nicht vom Medienhype durch Umfragen aus der Reserve locken lassen, sie sind somit auch alternativlos wenn es darum geht wer regiert die Bundesrepublik Deutschland !

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Immanuel K. 15.05.2017, 07:33
7. Ich habe Herrn Schulz...

...in der Zeit der Wahlkämpfe (in den letzten zwei Monaten) einfach nicht wahrgenommen - wenn zu Themen (Israel, neuer französischer Präsident, Wirtschaftspolitik etc.) was aus der SPD kam, dann wars von Gabriel...

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testuser2 15.05.2017, 07:33
8. Das wird schwierig für die SPD

Es ist schon ein eigenartiges Phänomen. Vor wenigen Jahren noch schien klar zu sein: die CDU-gewogene Presse wie FOCUS und BILD berichteten pro CDU, die Presse, für die soziale Gerechtigkeit im Vordergrund stand hat die Bonzen angeprangert und gerne Regierungs-kritisch berichtet. Seit Merkel so getan hat, als wäre sie eine Flüchtlingskanzlerin, die nur dann für Abschiebung ist, wenn es opportun ist, ist alles anders. Auch die linke Presse nimmt Merkel gegen die Anfeindungen aus dem Ausland in Schutz und reagiert ausgesprochen national - wenn auch links-national. Die BILD berichtet natürlich immer noch pro-CDU (rückt jetzt geschickt den Martin-Schulz-Fluch in den Vordergrund), doch auch SPON muss sich inzwischen den Vorwurf gefallen lassen, pro-CDU zu berichten.

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rvankessel 15.05.2017, 07:34
9. Bürgermeisterniveau

Die erste Reaktion zeigt das Niveau von Schulz zu deutlich: Bürgermeister einer Kleinstadt. Vollkommen sprachlos ist er über sein eigenes Versagen. Wenn es ihm nicht einmal gelingt, diese Schlappe zu verarbeiten, wie sollte er dann in der Lage sein, eine Bundesregierung zu führen?

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