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Schwarz-gelbe Selbstkritik: FDP-Abgeordnete spricht über Ende der Koalition

In der FDP werden*erstmals Zweifel am Fortbestand der schwarz-gelben Koalition geäußert. Die Bundestagsabgeordnete Sylvia Canel stellt das Bündnis mit der Union offen in Frage: Den Gedanken an einen vorzeitigen Bruch finde sie "sehr sympathisch".

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dianipark 11.08.2011, 13:50
10. fdp

Zitat von sysop
In der FDP werden*erstmals Zweifel am Fortbestand der schwarz-gelben Koalition geäußert. Die Bundestagsabgeordnete Sylvia Canel stellt das Bündnis mit der Union offen in Frage: Den Gedanken an einen vorzeitigen Bruch finde sie "sehr sympathisch".
die ratten verlassen das sinkende schiff.

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brickyard 11.08.2011, 13:54
12. Den Gedanken

Zitat von sysop
(...) Den Gedanken an einen vorzeitigen Bruch finde sie "sehr sympathisch".
kann man sympatisch finden, oder auch nicht. Ganz sicher wird es in den nächsten 6 Wochen zu keinem Bruch kommen. Wie sich allerdings der Wahlausgang in Berlin auswirken wird, steht in den Sternen. Wenn die Wahl für die FDP so ausgeht, wie es die Umfragen zur Zeit vorhersehen, werden entweder Köpfe auf Bundesebene rollen oder es wird tatsächlich zum Bruch kommen.

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andreasoberholz 11.08.2011, 13:56
13. Plötzlicher Sachverstand in der FDP-WOW

So viel Sachverstand plötzlich in der FDP- ich STAUNE!!!

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saphit 11.08.2011, 13:58
14. Mutterliebe

Wenn Mutti Merkel in einer Koalition umarmt, verliert Prozente und Glaubwürdigkeit (eigentlich ist die Reihenfolge umgekehrt).

Tröstet Euch, Ihr FDP-Hinterbänkler - nach der nächsten Wahl werden GRÜNEN von Mutti zerdrückt und 2017 ist wieder die SPD dran (mit dem Zerdrücktwerden).

Übrigens Frau Canel, wenn Ihnen die Politik der Koalition so gegen den Strich geht, wieso hat sich das bisher weder in Ihren Presseerklärungen noch in Ihrem Abstimmungsverhalten ausgedrückt?

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M.D.U.S2 11.08.2011, 13:59
15. Wann stellt die Kanzlerin die Vertrauensfrage?

Zitat von sysop
In der FDP werden*erstmals Zweifel am Fortbestand der schwarz-gelben Koalition geäußert. Die Bundestagsabgeordnete Sylvia Canel stellt das Bündnis mit der Union offen in Frage: Den Gedanken an einen vorzeitigen Bruch finde sie "sehr sympathisch".
Glaubt man im Kanzleramt tatsächlich mit dieser Gurkentruppe als Koalitionspartner, genannt FDP, wieder gewählt zu werden?

Wer es bis jetzt noch nicht begriffen hat, sollte sich langsam von seinen Träumen verabschieden: Die FDP wird bei der nächsten Bundestagswahl hinter der Piratenpartei landen.

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Progressor 11.08.2011, 14:01
16. Bloss das nicht!

Ich habe nicht umsonst gegen meine politische Überzeugung bei der letzten Bundestagswahl FDP gewählt. Die sollen das nun bis zur bitteren Neige ausbaden.

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kniffelbox 11.08.2011, 14:18
17. die Kompromisspartei

[QUOTE=sysop;8481497]Man müsse kompromissbereit sein, "damit wir überhaupt regieren können", sagte Canel. Ihre Partei sei kompromissbereit und habe bereits viele Kompromisse gemacht. "QUOTE]

... und im Sinne dieses Opportunismus ist es dann auch nur konsequent, dass man sich langsam vom Koalitionspartner löst, denn auf dessen Schiff kriegt man langsam nasse Füße.
Hoffentlich gibt's genug Rettungsboote.

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Einervondrei 11.08.2011, 14:22
18. Genau,

Zitat von analysatorveritas
Offensichtlich kann die gesamte europäische und auch nationale politische Führung keine grundlegenden Entscheidungen über den Fortbestand zur Eurozone herbeiführen, da dies in dem gesamten Parteienspektrum Tabus berührt und an der öffentlich vorgetragenen Staatsraison rührt. Deshalb sollte .....
sehen Sie sich doch mal die Exporteure in der Schweiz an. Die sind ja so was von glücklich den Franken zu haben......

Vielleicht sollten Sie außer einiger tendenziöser Bücher mal die Grundzüge der Volkswirtschaft studieren.

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kjartan75 11.08.2011, 14:23
19. Titellos glücklich!

Zitat von brickyard
kann man sympatisch finden, oder auch nicht. Ganz sicher wird es in den nächsten 6 Wochen zu keinem Bruch kommen. Wie sich allerdings der Wahlausgang in Berlin auswirken wird, steht in den Sternen. Wenn die Wahl für die FDP so ausgeht, wie es die Umfragen zur Zeit vorhersehen, werden entweder Köpfe auf Bundesebene rollen oder es wird tatsächlich zum Bruch kommen.
Ach bitte, wovon träumen Sie denn? Die Wahl in Berlin wird nicht entscheidend sein. Die FDP hatte schon immer einen schweren Stand in Berlin, die 7,6% sind eine ziemliche Ausnahmeerscheinung gewesen, davor hatten sie magere 2,2%. Berlin entscheidet eigentlich gar nichts. Die Wahl vorher in Merkelburg-Vorpommern wird auch nichts großartig am Gesamtgefüge ändern, lediglich die FDP wird ein wenig nervös sein, weil sie eventuell in den beiden künftigen Wahlen aus dem Parlament fliegen wird. Dann ist die FDP in 5 von 16 Ländern außerparlamentarische Kraft. Ist aber alles schon mal da gewesen. Für die Grünen könnte es ein Novum geben, dass sie seit der Wiedervereinigung erstmals in allen Landesparlamenten vertreten sind.

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