Forum: Politik
Schwarz-grüne Beziehungen: Der Preispoker
Julian Strate/ picture alliance

Die Grünen wollen Hartz IV abschaffen, eine Garantierente einführen und notfalls Immobilienunternehmen enteignen. Klingt nicht gerade nach dem schwarz-grünen Traumprojekt. Was steckt dahinter?

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pr8kerl 14.04.2019, 12:30
20. Sie haben die schwarze Augenbinde auf und sehen deshalb nix mehr

Zitat von Objectives
Man muss schon sehr wohlhabend und weit weg von der Mehrheit der Gesellschaft sein, um das grüne Traumtänzerpaar zu unterstützen. Es ist erschreckend, wie Wirklichkeitsfremd die Führungsspitze der Grünen tatsächlich ist. In dieser Form hört bei mir die Musik zu spielen auf und ich konstatiere: Unwählbar!
Hier war wohl Donald Trump im Forum, der alles wegzubeißt, was ihm nicht passt und nur Platitüden kennt. Sie haben wohl noch nie was vom Klimawandel gehört, noch nie was von der Dieselproblematik, die der CSU-Verkehrsminister nicht löst, und noch nie was von Ursachen von Flüchtlingswellen. Sie wissen nicht, dass derzeit viele Wohnungsunternehmen von Investmentunternehmen aus Steuerparadiesen gekauft wurden. Schon mal was von der Verschwendung bei der Bundeswehr und dem Skandal um die Gorch Fock gehört? Ich fragew mich, wer hier Traumtänzer ist...

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jozu2 14.04.2019, 12:31
21. Finde ich super

Endlich zeigen die Grünen ihr wahres Gesicht. Ich bin kein Freund des totalen Kapitalismus und sehe durchaus Bedarf, dass der Staat die Superreichen (> 100 Mio €) sich angemessen an einem zukunftsfähigen Sozialstaat beteiligt. Aber was die Grünen da vor haben, ist die Gründung einer DDR in ihrer negativsten Seite.

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ddcoe 14.04.2019, 12:32
22. Es gibt zwei Möglichkeiten

Wenn die Union auch weiterhin an der Bundesregierung beteiligt sein will, dann muss sich zeitnah ihr Duo Dillitanti - Klein Annegret und Ziemiak - mit Redeverbot in eine dunkle Ecke stellen und einen wählbaren Kanzlerkandidaten aufstellen. Anderenfalls können die Grünen gar nicht anders, als sich vor der Wahl gegen Grün/Schwarz auszusprechen. Die Union sollte langsam verstehen, wo sie eigentlich steht - schon mit einem Bein in der Opposition.

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brisesbrises 14.04.2019, 12:35
23. Stadt Land

Eigentum auf dem Land und Eigentum in der Stadt, Eigenheim und Konzern sind nicht vergleichbar. Eine Lebensgrundlage wie das Wohnen, und gemeint ist das Wohnen in der Stadt zur Miete, darf kein Spekulationsobjekt sein. Das zerstört das Zusammenleben in der Stadt, welches ein größeres Maß an Genossenschaft voraussetzt als auf dem Land. Wenn ich die neuen Genossenschafts Wohnbauten betrachte, zeichnen sich diese durch höhere Qualität in allen Bereichen, Bausubstanz, gemeinschaftliche Bereiche, Unterstützung des Zusammenlebens, Ökologie, Familienfreundlichkeit und vor allem eine verhältnismäßig niedrigere Miete. Dabei handelt es sich eben nicht um die Sozialburghamsterkäfige der 70er. Betrachten Sie sich die neuen Bauvorhaben der WOGENO, WAGNIS ect., es braucht keine Enteignung, aber es braucht den Druck, vor allem braucht es etwas, was politisch zu Fordern viel weniger drastisch wäre:
Steuerfreiheit für Genossenschaften!
(Nebenbei: Enteignung ist kein ungewöhnliches Mittel, zu dem der Staat (also wir) greifen muss, wenn eine Lebensgrundlage, hier das Wohnen geschützt werden muss.)

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khwherrsching 14.04.2019, 12:36
24. Grün ist nicht mehr grün,

sondern gibt sich knallrot. Einziger Grund: Wählerfang! Wer die populistischen Parolen der Grünen unterstützen will, soll dann aber lieber das Original Die Linke wählen.

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euro-paradies 14.04.2019, 12:37
25. Die CDU-Politik der Merkel mit ihren CDU-Leuten praktizieren

seit Jahren rot-grüne Politik und wollten eigentlich in dieser Legislaturperiode bereits mit den Grünen koalieren. Die FDP verhinderte dies letztendlich, da der der Koalitionsvertrag zu linkslastig war. Interessant wird sein, welcher Flügel sich nach Merkels Abgang durchsetzen wird. Die Zukunft Deutschlands sieht düster aus, wenn die verbotsfreudigen, ideologisch geprägten Grünen in die Regierung kommen.

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cyberpommez 14.04.2019, 12:40
26. Die Grünen

Sollten die Grünen sich offen zu einem Bündnis mit der CDU bekennen, werden ihre Prozente wieder deutlich sinken. Ich und mein Umfeld machen die Wahl der Grünen genau davon abhängig. Die Grünen dürfen kein Steigbügelhalter für AKK werden, denn das wäre ihr Ende. Die Interessen sind einfach zu unterschiedlich.

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Osservatore 14.04.2019, 12:40
27. Keine Sorge, die bellen nur...

Keine Sorge, nichts davon wird umgesetzt. Die (Oliv-)Grünen müssen halt vor den Europawahlen ein wenig linksalternative Folklore anbieten, um sich ein bisschen unterscheidbarer von den anderen neoliberalen Lobbyrezipienten zu machen. Die beißen nicht, die bellen nur - oder wie die Parteigeschichte seit 20 Jahren zeigt, beißen sie dann allenfalls die Falschen.

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Pless1 14.04.2019, 12:41
28. Guter Artikel

Ein guter, ein kluger Artikel. Ich bin ein wertkonservativer Wähler, der in der Vergangenheit meist CDU, manchmal aus strategischen Gründen FDP gewählt hat. Trotzdem schrecken mich die aktuellen Töne der Grünen wenig. Das ist vor allem nach innen gerichtet, an die Stammwählerschaft. Preis hochtreiben passt ganz gut. AKK macht es nicht anders mit ihrem irritierenden Rechtsruck. Was den Enteignungs-Quatsch in Berlin angeht hat Habeck ebenfalls nichts falsches gesagt, natürlich ist das „notfalls“ möglich, die entsprechende Regelung im Grundgesetz stammt aus der Adenauer-Zeit. Der Notfall ist nur nicht gegeben.

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oalos 14.04.2019, 12:44
29. Habenwirdoch.

Zitat von n.acker
Nachdem es bald keine AKW´s mehr gibt, tummeln sich die Grünen bei anderen Themen. Aus meiner Sicht hat sich diese Partei zu einer unqualifizierten Vernichtungspartei entwickelt. Da argumentieren Soziologen und Studienabbrecher unwissenschaftlich und mit Halbwissen über Themen, deren Komplexität sie selbst nicht begreifen ! Seriöse Wissenschaftler und Ingenieure der betreffenden Fakultäten schütteln da nur den Kopf. Die Regierung lässt sich das Ruder des Handelns bei wichtigsten Themen aus der Hand nehmen, welch eine politische Unfähigkeit in Deutschland. Das Geschäft mit der Angst ist leider immer erfolgreich, weil ein Mensch Sicherheit möchte. Natürlich muß man einen Staat weiter entwickeln, aber was derweil in Deutschland die letzten Jahre passiert ist, bedeutet eine Selbstzerstörung. Den entscheidenden Anteil an dieser negativen Entwicklung liegt letztendlich bei der schwachen Regierung unter Merkel. Sie verharrte bei einigen Themen zu lange, hat viele Weichen für eine bessere Zukunft falsch gestellt. Nur dadurch wurden Grüne so stark. Die Lösungen, die diese Partei anbietet, sind aber so nicht real lösbar. Der Fisch stinkt am Kopf, oder die Treppe wird von oben gekehrt. Deutschland braucht politisch seriöse Macher mit einer vernünftigen Berufsausbildung, nicht nur mit einer politischen Kaminkarriere. Die Themen sind zu komplex, um sich nur auf Berater zu verlassen.
"Deutschland braucht politisch seriöse Macher mit einer vernünftigen Berufsausbildung". Sie meinen Juristen ?

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