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Schwarz-grüne Koalition: Ja [ ] Nein [ ] Vielleicht [ ]
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Schluss mit der GroKo, und dann endlich Schwarz-Grün? Die Umfragen geben es her, die Kontakte sind über die Jahre gewachsen - aber die Grünen bemühen sich plötzlich wieder um Distanz zur Union.

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demokrat2 07.03.2019, 19:46
120. CDU macht sich stark ...

.... die vielen Grüppchen und die CSU soggerieren aber das Gegenteil. Überfordert versucht Kramp-Karrenbauer den Laden beisammen zu halten. Sie macht gute Miene zum "bosen Spiel", würzt das Ganze noch mit ein paar eigenen Sprüchen und wundert sich über den Protest aus der eigenen Partei. Eine Frau mit Führungsverantwortung sollte die Menschen, egal welchen Lebensstil sie pflegen, nicht mit Karnevalswitzchen herabwürdigen und anschließend ihre Kritiker noch als zu empfindlich bezeichnen. Die Erzkonservativen in der CDU haben ihr den Wirtschaftsrat Merz noch aufs Auge gedrückt, von dem sie weiss, dass der die Kanzlerschaft immer noch anstrebt und die ganzen Bemühingen von AKK zu Makulatur werden lassen kann.

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markx01 07.03.2019, 20:34
121. @TyllSpiegel

Zitat:""Grüne sind irgendwie in"? Könnte es auch daran liegen, dass die Probleme, die Grüne umtreiben (Klimawandel, Artensterben, Ressourcen-Knappheit etc.), zu Recht als dringend wahrgenommen werden?"

Naja, aber so richtige Lösung können sie auch nicht bieten. Hier und da ein paar Windräder oder Verbotsschilder in Innenstädten für Verbrennungsmotoren, vielleicht noch ein oder zwei E Autos mehr und alles wird gut. Ende der Durchsage. (Übertreibung)

Was nicht heißt, dass die anderen weserntlich mehr bieten. Aber die Grünen zu wählen, weil das Wörtchen "grün" irgendwie an eine ebensolche Wiese erinnert und das Gewissen erleichtert, hilft der Sache auf Dauer nur bedingt.

Wenn sie schon was tun wollen, dann sollten sich alle mal an einen Tisch setzen, sich entsprechende Fachleute (nicht nur aus der Industrie und Finanzwelt) ranholen, darüber offen und ehrlich diskutieren und anschliessend der Bevölkerung ebenso ehrlich oder offen sagen, was man machen will, was man verändern will oder muss und sich dann an die Umsetzung machen. Bisher macht das leider auf vielen Ebenen eher den Eindruck des Stimmenfangs.

Das wird auf Dauer leider zu wenig sein. Und wenn wir mit einem solchen Programm die einzigen auf der Welt sind, dann sind wir halt die einzigen. Das aktuelle Verwalten des IST Zustandes mit ein wenig Greenwashing hilft, wie gesagt, nur bedingt weiter.

Ist zumindest meine Meinung zum Thema.

Gruß

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meerwind7 07.03.2019, 20:41
122. Nur Jamaika hat Mehrheit

... fuer zwei Jahre sollten die Geinsamkeiten doch ausreichen. Jedenfalls, wenn die Einhaltung des klimaschutzziels in 2020 und die Abschaffung des Solis im gleichen Jahr der jeweiligen Gegenseite ertraeglich gemacht wird.

"als virtuelle 20-Prozent-Partei wollen [die Grünen] nicht mehr nur die Ökos sein, die für ein paar Zugeständnisse in der Umweltpolitik zu haben sind", aber sie werden nun mal wegen ihrer Umweltpolitik von so vielen unterstuetzt. Wenn sie andere Forderungen aus der linken Mottenkiste herausziehen, sind sie schell wieder unter 10% bei tatsaechlichen Wahlen.

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meerwind7 07.03.2019, 21:18
123. Ergebnis entscheidet

Zitat von burlei
Mit der CDU kann man nicht regieren, ohne ausgesogen und als leere Hülle fallen gelassen zu werden.
Die Gruene koennen eine Zusammenarbeit mit der Union gestarkt durchstehen, wenn sie
1. Klare politische Erfolge vorweisen (natuerlich nicht ueberall, aber...)
2. in Themen, wegen denen sie gewaehlt werden, und
3. wenn dies ihnen auch zugeordnet wird, und damit auch Verluste beim Koalitionspartner vermeidet.

Die bedeutet: Klarer Fokus auf Klimaschutz, Verkehrswende ist dann automatisch mit drin, und auf weitere Ökothemen.
Eine marktbasierte, CO2-bezogene Energiesteuer in ausreichender Hoehe, um das Klimaziel 2020 zu erreichen (also puenktlich), waere ein zentrales Element. Die Hoehe solte dem Markt ueberlassen werden, denn die Politik tut sich mit einer Einigung auf einen ausreichenden Wert schwer.

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meerwind7 07.03.2019, 21:32
124.

Zitat von markx01
Naja, aber so richtige Lösung können auch [die Gruenen] nicht bieten. ... Wenn sie schon was tun wollen, dann sollten sich alle mal an einen Tisch setzen, sich entsprechende Fachleute (nicht nur aus der Industrie und Finanzwelt) ranholen, darüber offen und ehrlich diskutieren ...
Dass man mit einer ausreichenden Ökosteuer sehr viele Probleme beheben kann, ist eigentlich wissenschaftlicher Konsens und auch in den gruenen Forderungen enthalten, wenn auch mit zu wenig Quantifizierung.

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maxbee 08.03.2019, 05:30
125.

Wenn es der künftigen Kanzlerin Kramp-Karrenbauer gelingt die Grünen ebenso zusammenschrumpfen zu lassen, wie Merkel die SPD, dann bin ich voll und ganz für eine Schwarz-Grüne-Koalition.

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Karl Stotz 08.03.2019, 07:19
126. Das faule Ei der CDU

Mit dieser Karrenklauer hat sich die CDU ein reichlich faules Ei gelegt. Ein wahrer Ausbund an Provinz und Kitsch. Das Kanapee und dahinter das Bild mit dem röhrenden Hirsch und das Binger Loch.
Da tut die AKK gleich nach ihrer Inthronisierung des Deutschen grösste Sorge kund, die vielen, vielen Fremden, ohh, welche besorgte Sorgenbesorgte ist doch die AKK. Da schimmelt sogar noch der Adenauer durch, zehnfache Rolle rückwärts. Da darf dann die Bütt nicht fehlen, mit dem Griff ins Genderklo. Arme CDU mit dieser Schrecke Annegret. Und im nahen Hintergrund die Hansel der „Werteunion“, nach rechts, nach rechts, nach rechts, der Albtraum jeder Zukunft.

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hisch88 08.03.2019, 13:51
127.

Zitat von maxbee
Wenn es der künftigen Kanzlerin Kramp-Karrenbauer gelingt die Grünen ebenso zusammenschrumpfen zu lassen, wie Merkel die SPD, dann bin ich voll und ganz für eine Schwarz-Grüne-Koalition.
Da keine der etablierten oder weniger etablierten Parteien bei einer WahlOmat Umfrage für mich mehr als 55% erreichen, ist es für mich im Grunde egal wer regiert.

Aber Ihr Ansatz / Idee die Grünen wieder zusammenschrumpfen zu lassen in irgendeiner Regierungs-Koalition findet bei mir große Unterstützung, obwohl ich diese Partei nicht mehr in der Regierungsverantwortung des Bundes sehen möchte.

Die Grünen (als Antikriegspartei angetreten) sind bei mir massiv unten durch seit Fischer mit Schröder Soldaten ins Ausland schickten und der permanenten Bevormundung.

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hisch88 08.03.2019, 14:02
128.

Zitat von Karl Stotz
Mit dieser Karrenklauer hat sich die CDU ein reichlich faules Ei gelegt. Ein wahrer Ausbund an Provinz und Kitsch. Das Kanapee und dahinter das Bild mit dem röhrenden Hirsch und das Binger Loch. Da tut die AKK gleich nach ihrer Inthronisierung des Deutschen grösste Sorge kund, die vielen, vielen Fremden, ohh, welche besorgte Sorgenbesorgte ist doch die AKK. Da schimmelt sogar noch der Adenauer durch, zehnfache Rolle rückwärts. Da darf dann die Bütt nicht fehlen, mit dem Griff ins Genderklo. Arme CDU mit dieser Schrecke Annegret. Und im nahen Hintergrund die Hansel der „Werteunion“, nach rechts, nach rechts, nach rechts, der Albtraum jeder Zukunft.
Mir wäre jemand "frischeres" auch lieber gewesen. Bei der SPD mit Andrea Nahles ist es aber auch nicht besser und die Grünen kann man meiner Ansicht nach im Bund sowieso nicht wählen. Die AFD "um Himmels Willen" und die Linken kann man auch vergessen .

So da hätten wir alle Parteiversager über 10% notiert und wie bereits früher vermerkt, keine schafft es in deren Wahlprogramm bei mir über 55% zu kommen.

Am liebsten wäre mir ein Stimmzettel, wo man ein Kreuz machen kann "keine der angebenden Parteien wählbar".

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maxbee 09.03.2019, 05:43
129.

Zitat von hisch88
Da keine der etablierten oder weniger etablierten Parteien bei einer WahlOmat Umfrage für mich mehr als 55% erreichen, ist es für mich im Grunde egal wer regiert. Aber Ihr Ansatz / Idee die Grünen wieder zusammenschrumpfen zu lassen in irgendeiner Regierungs-Koalition findet bei mir große Unterstützung, obwohl ich diese Partei nicht mehr in der Regierungsverantwortung des Bundes sehen möchte. Die Grünen (als Antikriegspartei angetreten) sind bei mir massiv unten durch seit Fischer mit Schröder Soldaten ins Ausland schickten und der permanenten Bevormundung.
Da sind wir hier in Bezug auf die Grünen schon zu Zweit. Wobei diese bei mir schon in den 1980er Jahren unten durch waren, als sie rücksichtslos gegenüber der finanziellen Situation der meisten Bürger einen Benzinpreis von 5,00 DM pro Liter forderten. Dementsprechend war deren Unterstützung für Schröders Verarmungsprogramm namens Agenda 2010 auch keine Überraschung mehr.

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