Forum: Politik
Schwarz-Rot: SPD-Landeschef Schmid fordert Mitgliederentscheid über Koalition
dapd

Juniorpartner der CDU oder lieber Oppositionspartei? Darüber sollten die Mitglieder der SPD selber entscheiden, sagt Baden-Württembergs Landeschef Nils Schmid. Auf dem Parteikonvent am Freitag müssten dazu "verbindliche Weichen" gestellt werden.

Seite 1 von 4
gog-magog 24.09.2013, 15:53
1.

Zitat von sysop
Juniorpartner der CDU oder lieber Oppositionspartei? Darüber sollten die Mitglieder der SPD selber entscheiden, sagt Baden-Württembergs Landeschef Nils Schmid. Auf dem Parteikonvent am Freitag müssten dazu "verbindliche Weichen" gestellt werden.
Ein Mitgliederentscheid wäre eine ehrliche Sache. Allerdings ist nicht davon auszugehen, dass man sich dabei für eine Koalition mit der Merkel entscheidet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Direwolf 24.09.2013, 16:02
2. Naja ...

Bedingt durch die Bundesratsmehrheit ist die SPD eigentlich eh schon an der Regierung beteiligt.
Sich dann im Bundestag in die wohlige Opposition zurückzuziehen finde ich dann schon fragwürdig.

Ist im Endeffekt genau der Reflex, welcher der Weimarer Republik den Rest gegeben hat. Die großen Flügelparteien waren nicht willig zu koalieren, da das ihre extremen Flügel überfordert hätte. Die Folge waren handlungsunfähige Regierungen und eine nachhaltige Diskreditierung des demokratischen Systems, denn ausser Geschwätz kam ja nichts mehr aus dem Reichstag.

Steht zwar nirgends geschrieben, dass sich die Geschichte so wiederholt, aber wenn ich mir anschaue wie viele Leute in diesem Forum eine handlungsunfähige Minderheitsregierung wollen "Damit die Merkel mal so richtig aufläuft!", dann kann man sich Sorgen machen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
interessierter_leser 24.09.2013, 16:04
3. Rot-Rot-Grün

Die Mehrheit der Deutschen hat Rot-Rot-Grün gewählt. Welcher Schreiberling der Massenmedien hat sich eine Große Koalition oder Schwarz - Grün ausgedacht? SPD hör auf zu schmollen und nimm mal deinen Wählerauftrag wahr!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
adam68161 24.09.2013, 16:10
4. der kleine Nils...

auch hier, lieber Finanzminischdr, wird das ein Rohrkrepierer!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
josef.unterwerner 24.09.2013, 16:26
5. Niemals in die Regierung Merkel! Bitte!

Die SPD rackert wieder, macht Politik für's Land, für Europa, International, für die Bürger, für ALLE Bürger nicht nur für eine bestimmte Klientel, erarbeitet die Strategie und Merkel sowie ihre Gesinnungsfreunde aus CDU/CSU sitzen alles aus. Holen sich wieder die Lobbyisten, Unternehmer und Wirtschaftsverbände zum Schreiben der Gesetze ins Haus. Und dann holen sie sich wieder die Meriten! War alles schon einmal! Die SPD hat bitte dafür bezahlt, weil diese hinterfotzigen CDU/CSUler, Trittbrettfahrer nichts in der Birne haben, nichts drauf haben, Strategie und deren Umsetzung ist für diese Parteien, Merkel, Seehofer und Konsorten ein Fremdwort, mit dem sie nichts anfangen können. Merkel und die ganze CDU/CSU ist unehrlich, nutzt die bashing-Methode und das Mobbing. Warum soll sich die SPD das wieder antun? Die SPD muss in die Opposition und das zur Wahl ausgearbeitete Programm vorantrieben, die CDU/CSU vor sich hertreiben, muss diese Unfähigkeit stellen. ca. 30% der Wahlberechtigten ging nicht zur Wahl, davon wählten 58% nicht die CDU/CSU. Aber Merkel ist die Größte! Was ist denn Groß? Doch nicht diejenigen die eine Minderheit der Bürgerschaft vertreten! Nur weil die Bürger sich von diesen Klientelparteien blenden lassen? Weil sie "Wohlstand" in ihr Hirn eingebrannt haben oder bekommen haben? Dem Hinterherrennen, nicht nachdenken auf welche Kosten das alles geht, z.B. Gerechtigkeit, Okölogie, Nachhaltigkeit! Das ist den CDU/CSU verblendeten Wählern alles Wurscht. Hauptsache ich, Egoismus pur! Sie merken nicht "German Angst" was da für ein Spiel getrieben wird!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
verde11 24.09.2013, 16:31
6. Richtig so!

Ein Mitgliederentscheid über mögliche Koalitionsoptionen ist sicherlich am Demokratischsten. Allerdings sollten die Mitglieder der SPD dann auch die Möglichkeit erhalten, über eine mögliche Koalition mit der Linkspartei zu entscheiden!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
echo0815 24.09.2013, 16:31
7. Lehren ziehen aus den bisherigen Koalitionen mit der CDU

Ein Gang in die Opposition bis hin zu Neuwahlen würde der SPD mehr Respekt einbringen, als es das jetzige Wahlergebnis ausgedrückt hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mien 24.09.2013, 16:39
8. @Nils Schmid

eine Mitgliederbefragung kann nur die Postion der SPD schwächen. Wie dumm muss man sein, um so einen Vorschlag zu machen. Denn wenn die Mitgliederbefragung ein Ja für Schwarz Rot ergibt - was soll Gabriel und Co dann noch gegenüber der CDU CSU einfordern bzw. verhandeln können? Schwarz Gelb wurde abgewählt. Es gibt dafür keine Mehrheit nach dem 22.9. - trotz eines "Wahlsieges" für die CDU CSU dafür.
Viele Optionen wie Duldung einer Minderheitsregierung, eine Koalition CDU SPD ohne CSU damit die Maut und Herdprämie wegkommt, eine Koalitionsvertrag mit 2 Jahren Laufzeit usw...ist alles denkbar und machbar.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Volker von Alzey 24.09.2013, 17:17
9. Hohes Risiko

Zitat von sysop
Juniorpartner der CDU oder lieber Oppositionspartei? Darüber sollten die Mitglieder der SPD selber entscheiden, sagt Baden-Württembergs Landeschef Nils Schmid. Auf dem Parteikonvent am Freitag müssten dazu "verbindliche Weichen" gestellt werden.
Eine Mitgliederbefragung birgt ein hohes Risiko, spricht sich die Mehrheit gegen Schwarz-Rot aus, folgt zwangsläufig eine Rot-rote-Koalition. Zwangsvereinigung vergessen, liebe SPD?
Koalition mit Frauen und Männern, die noch aktiv Schreibtischtäter waren?
Wenn Rot-Rot-Grün kommt, expodiert die Republik, aber vorher geht die SPD baden und das ist gut so.

Frau Kraft wirkt vollkommen unglaubwürdig, sie hat doch erlebt, wie sich die westdeutsche Linke verhält.

Glaubt denn irgend jemand die Linke verzichtet auf ihre Forderungen in der Aussenpolitik und der Wirtschaftspolitik.

Will die SPD dieses Land gegen die Wand fahren?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 4