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Schweiz: Große Mehrheit für verschärftes Asylgesetz

Die Schweizer haben mit großer Mehrheit ein verschärftes Asylgesetz bestätigt. Es ermöglicht beschleunigte Verfahren, schränkt Chancen auf Asylanträge ein und erlaubt "spezielle Zentren" für Bewerber, die Schwierigkeiten machen.

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Percy P.Percival 09.06.2013, 18:24
1. Asylbewerber, Flüchtlinge und Zuwanderer

Zitat von sysop
Trotz Bedenken von Kirchen und Menschenrechtsorganisationen halten die Schweizer an ihrem im vergangenen Jahr verschärften Asylrecht fest. Mit überwältigender Mehrheit stimmten die Wähler am Sonntag für die Regelung, mit der die Zuwanderung gebremst werden soll.
Das kann man so nicht sagen, denn Asylbewerber, Flüchtlinge und Zuwanderer sind nicht dasselbe.

Asylbewerber sind Opfer politischer Verfolgung, die für eine bestimmte Zeit ihre Heimat verlassen müssen.

Zuwanderer sind Menschen, die ihre Heimat freiwillig verlassen, weil sie in anderen Ländern bessere Perspektiven für sich sehen.

Flüchtlinge können vor politischer Verfolgung fliehen, aber viele zieht es aus rein wirtschaftlichen Gründen in andere Länder und das oft auf nicht legalem Wege, was dann politisch Verfolgten und legalen Zuwanderern zum Nachteil gerät.

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fredadrett 09.06.2013, 18:25
2. Auch bei uns - befragt das Volk

Die Zahlen werden ähnlich sein und nicht nur zur Einwanderung, sondern auch zu allen anderen Themen bei denen Minderheiten Mehrheiten gängeln.

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juanth 09.06.2013, 18:26
3. Von der Schweiz lernen, heisst siegen lernen

Dieses Asylgesetz sollte man gleich auch fuer D uebernehmen

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thinkrice 09.06.2013, 18:29
4.

Zitat von sysop
Das Referendum sei "ein Desaster" für Asylbewerber und Flüchtlinge, erklärte das Komitee, in dem sich die Gegner der Regelung zusammengeschlossen hatten. Immerhin aber habe eine Minderheit der Bevölkerung "noch ein Gewissen".
Interessant wie schnell einer Mehrheit der Bevölkerung als gewissenlose Monster dargestellt werden nur weil sie eine bestimmte Meinung bzw. Ideologie nicht teilen.

Ich würde mir solch eine direkte Demokratie auch für Deutschland wünschen. Jedoch verharrt der Deutsche in seiner angeborenen Obrigkeitshörigkeit und Unmündigkeit und nimmt schweigend Gesetze gegen seine ureigensten Interessen hin.

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jakam 09.06.2013, 18:49
5. Volkswille

Was uns die selbsternannten Moralapostel stets als politisch korrekt andrehen wollen, entspricht halt nicht dem Willen der Mehrheit. Darf man das deshalb ignorieren? Des weiteren ist es leicht, den großen Moralapostel zu spielen, wenn die doofen Steuerzahler für alles aufkommen müssen, nicht wahr?
Mir tun diese Menschen auch leid, d.h. aber nicht, daß wir uns selbst ruinieren müssen, um die Verfehlungen in anderen Ländern aufzufangen.

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rumbohh 09.06.2013, 19:17
6.

Das Schweizer Vorbild ist einfach wunderbar!

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joergkirchberger 09.06.2013, 19:18
7. Asylrecht reformieren

bitte auch bei uns.
Eine Unverschämtheit ist, dass die 80% der Schweizer jetzt von den Verlieren der Abstimmung verunglimpft werden.
Ich persönlich meine, dass wer politisch, oder religiös verfolgt wird augenommen werden muss.
Wir haben aber zu viele Leute aufgenommen, die uns an der Nase herumführen, wie z.B der Siri-Clan.

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c++ 09.06.2013, 19:21
8.

"In den Diskussionen zur Vorlage habe Einigkeit geherrscht, dass die Asylverfahren in der Schweiz heute zu lange dauerten, sagte Sommaruga. Das sei auch für die Asylsuchenden selbst ein Problem. Das Warten auf den Entscheid sei für sie entwürdigend." NZZ

In der Berichterstattung der NZZ stehen ganz andere Schwerpunkte im Mittelpunkt als in der Berichterstattung von SpOn

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holdensturm 09.06.2013, 19:24
9. Negative Berichterstattung über Demokratie

Ich finde es schrecklich, wie negativ über demokratische (=volksherrschaftliche) Entscheidungen berichtet wird. Ist die Demokratie nicht das Leuchtfeuer des Westens gegenüber der Finsternis von Oligarchie und Autokratie/Diktatur im Rest der Welt? Wir müssen uns diese Werte erhalten, sonst verfallen auch wir (wieder) in Finsternis und Barbarei!

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