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Schweizer gegen Zuwanderung: Europas mutigste Demokraten
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Die Schweiz, ein Rassisten-Nest? Von wegen: Nicht aus Angst, sondern aus Kühnheit ziehen die Eidgenossen die Zuwanderungsbremse - gegen alle Widerstände aus Europa. Und aus gutem Grund.

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curiosus_ 11.02.2014, 11:22
1. Chapeau!

Zitat von sysop
Die Schweiz, ein Rassisten-Nest? Von wegen: Nicht aus Angst, sondern aus Kühnheit ziehen die Eidgenossen die Zuwanderungsbremse - gegen alle Widerstände aus Europa. Und aus gutem Grund.
Da kann ich jeden Satz unterschreiben. Und das ist keine Frage von "rechts" oder "links". Oder von Populismus.

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wer.ner 11.02.2014, 11:23
2. völlig verdrehte Sicht..

dann muss man eben was gegen billiglöhne machen.. oder mal das System überdenken.
wer Grenzen fördert kann menschlich nich ganz richtig sein..

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ralf_si 11.02.2014, 11:25
3. optional

"Der Ausländeranteil steigt und steigt, er beträgt aktuell 23,4 Prozent (in Deutschland: neun Prozent)." Dann sind diese 9% auf Hamburg, Bremen und Oldenburg konzentriert, so zumindest, wenn man in diesen Städten unterwegs ist.

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micca221 11.02.2014, 11:26
4. Von wegen

Wer jetzt den Schweizern ganz laut applaudiert und am liebsten hätte, dass wir Deutsche auch ganz schnell wieder Einwanderungskontingente einführen, sollte sich vielleicht daran erinnern, dass wir als "Export-Weltmeister" wohl die grössten Profiteure des europäischen Binnenmarkts sind. Zur Erinnerung, die 4 Grundprinzipien des EU Binnenmarkts lauten: freier Verkehr von Waren, freier Verkehr von Dienstleistungen, freier Verkehr von Kapital und freier Verkehr von Personen. Wer sich damit nicht abfinden kann, sollte die Konsequenzen daraus ziehen und den Binnenmarkt verlassen. Man kann nicht immer nur das Gute wollen, das vermeintlich "Schlechte" dann aber nicht. Nur mal so nebenbei.

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odin1 11.02.2014, 11:26
5. Vielen Dank....

Herr Müller für diesen guten Artikel... das tut gut festzustellen, dass der Mainstreamjournalismus auch anders könnte, wenn er denn wollte....

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Reto B. 11.02.2014, 11:27
6. Ich war ja dagegen...

Etwas belustigt nehme ich zur Kenntnis, dass häufig mit der gleichen Prämisse in Deutschland über direktdemokratische Entscheide der Schweiz berichtet wird. Die vielen unbestrittenen oder unspekatkulären werden gar nicht erwähnt - bei den anderen wird immer davon ausgegangen, dass das Volk blöd ist. Ja nicht alle, sogar die wenigsten haben fundiertes Fachwissen, aber ganz ehrlich, das haben Berufspolitiker auch nicht. Informieren bei Spezialisten beider Seiten müssen sich praktisch alle. Und es gibt immer die Bauch, Protest, Angst oder Sonstwas - Wähler, aber auch bei Abgeorndeten, googelt mal den EU Politiker der immer Ja stimmt, zu allem. Dass das direktdemokratische Volk nicht weniger Fehler macht, als eine parlamentarische Demokratie, schein axiomatisch schon am Anfang des Artikels festzustehen. Ja ein paar Rassisten haben Ja gestimmt, ein paar EU-Fans und weitere Nein. Aber Abstimmungen werden an der 50% grenze gewonnen, bei denen, die man mit Argumenten überzeugen muss. Reiner Populismus gewinnt keine Abstimmungen, und auch 6 Wochen Ferien für alle fällt in der Schweiz an der Urne schon mal durch... weil man, wenns zählt, eben so gut wie möglich abstimmt - und nicht ausm Bauch, für den Ueli, weil der so gut aussieht, oder einfach irgendwas. Weil sich der Schweizer bewusst ist, dass jede Stimme zählt - und seine Entscheidung alle betrifft.

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cooner 11.02.2014, 11:27
7. Möchtegern-Wehner Stegner

Zitat von curiosus_
Da kann ich jeden Satz unterschreiben. Und das ist keine Frage von "rechts" oder "links". Oder von Populismus.
und seine Genossen werdens schon richten.

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lanterfant 11.02.2014, 11:28
8. Wieso darf die Schweiz nicht selbst ueber Einwanderung entscheiden?

Es ist das natuerlichste der Welt wenn ein Land selbst entscheidet welche und wieviele Einwanderer es zulaesst. Die Schweiz hat sich nicht gegen Einwanderung entschieden sondern dafuer in Zukunft selbst darueber zu entscheiden. Aber der Rest Europas findet es scheinbar viel besser die Macht ueber inlaendische Migrationspolitik einem lobbygesteuerten Buerokratiemonster in Bruessel zu uebergeben...

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bookwood74 11.02.2014, 11:28
9. optional

Vielleicht ist es nicht Kühnheit, sondern ein Hang zur Bürokratie. Geregelte Einwanderung oder Freizügigkeit, die Bedürfnisse der CH-Wirtschaft bleiben ja die gleichen nur der Papierkram für die Einstellung werden steigen ("Hallo Bern wie steht es um den Antrag den wir vor 6 Monaten für den IT Ingenieur geschickt hatten ? Ach der ist noch nicht angekommen.. usw.")

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