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Schweizer gegen Zuwanderung: Europas mutigste Demokraten
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Die Schweiz, ein Rassisten-Nest? Von wegen: Nicht aus Angst, sondern aus Kühnheit ziehen die Eidgenossen die Zuwanderungsbremse - gegen alle Widerstände aus Europa. Und aus gutem Grund.

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martinschwutke 11.02.2014, 13:13
170. Vielen Dank!

...für diese klaren und richtigen Worte. Das ist Balsam, denn die Attacken der fanatischen Euro-Politiker (Stegner, Schulz und Konsortien) hinterlassen Spuren. Die Schweiz geht aufrecht! Jetzt nicht einknicken vor den Popanzen der EU-Komission.

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Letzter Wolpertinger 11.02.2014, 13:14
171. Wenn

Zitat von cecile10
Warum aber sollen wir in der EU daher weiter freien Waren- und Kapitalverkehr mit der Schweiz unterstützen? Welchen Vorteil haben wir davon? Für ich ist keiner erkennbar. Wenn die Schweiz sich stark genug fühlt, ökonomisch auch ohne die Mitglieder der EU zu prosperieren, sollen sie es tun... Aber bitte dann kein "pick and choose".
die Schweiz den Transit nicht mehr gestatten würde (den freien Warenverkehr) oder den Bau von Alpentunneln einstellte, dann wäre für Sie in wenigen Stunden der Vorteil erkennbar, den ein pfleglicher Umgang mit der Schweiz hat.

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diefreiheitdermeinung 11.02.2014, 13:14
172. Völlig richtig

Zitat von sysop
Die Schweiz, ein Rassisten-Nest? Von wegen: Nicht aus Angst, sondern aus Kühnheit ziehen die Eidgenossen die Zuwanderungsbremse - gegen alle Widerstände aus Europa. Und aus gutem Grund.
denn was die Schweizer wollen oder sollen können nur diese alleine artikulieren und beschliessen. Genausowenig wie es uns ansteht zu entscheiden wie Polen, Spanier, Kenianer oder Kubaner zu denken und zu handeln haben so wenig steht es gerade uns Deutschen an anderen Ländern und Völkern Vorschreibungen zu machen. Von Diktaturen ist man so etwas gewöhnt - bis zur unverhohlenen Kriegsdrohung - aber nicht von Staaten die sich zumindest den Anstrich von Demokratie geben. Es ist auch allein Sache der Schweiz ob sie mit den Nachteilen, die ihnen die EU nun androht leben will oder nicht. Genauso ob sie akzeptiert dass die Zahl der ausländischen Experten die man ins Land lässt den angeblichen Mangel an Arbeitskräften nicht ausgleicht. Mich beschleicht das Gefühl als ob Deutschland und die EU klammheimlich beschlossen haben es der Schweiz mal so richtig heimzuzahlen - nicht wegen der kommenden Zuwanderungsbeschränkungen sondern in Wirklichkeit aus Zorn über Steuerflüchtige, schweizer Banken und womöglich auch über das dortige Übermass an direkter Demokratie. Wo kämen wir denn hin wenn auch in EU Ländern das Volk befragt würde! "Wehret den Anfängen" - ist das das Motto das unsere Politiker in Brüssel und Berlin derzeit als Parole ausgeben?

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2idane 11.02.2014, 13:17
173. Rosinenpickerei

Müller redet die Sache schön. Die Wahrheit ist schlicht: Die Ablehnung der Zuwanderung war dort am größten, wo die wenigsten Ausländer leben. Ein recht deutliches Indiz für Ressentiment statt "Mut".
.
Zudem: Dass Blochers SVP sich gegen "Überfremdung" etwa durch zu viel ausländisches Kapital gewendet hätte, war nirgendwo zu vernehmen. Die Parole scheint zu lauten: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass - die Früchte des freien Waren- und Kapitalverkehrs möchte man gerne genießen, damit verbundene "Zumutungen" aber vermeiden. Das kann man freundlich Rosinenpickerei nennen - oder schärfer: Die Schweizer akzentuieren neuerlich ihren parasitären Status.

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hdwinkel 11.02.2014, 13:18
174. Einbürgerung

Zitat von sichersurfen
Richtig. Sie übersehen allerdings, daß die Schweiz prozentual noch deutlich mehr Menschen einbürgert als wir. Belassen wir es daher lieber bei den Ausländerquoten von 9% für Deutschland und gut 23% für die Schweiz.
Also die offizielle schweizer Statistik sagt dazu folgendes:
"Zwischen 1992 und 2012 stieg die Zahl der jährlich den Schweizer Pass erwerbenden Personen um mehr als das Dreifache. Dennoch erhielten 2012 nur 2 von 100 in der Schweiz lebenden Ausländerinnen und Ausländern das einheimische Bürgerrecht – ein im internationalen Vergleich relativ niedriger Prozentsatz."
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/d...nk/key/03.html
Was nichts anderes bedeutet, als daß der hohe Ausländeranteil grade daran liegt, daß kaum eingebürgert wurde, eine schweizer Tradition.

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Beat Adler 11.02.2014, 13:19
175. Beitritt zur EU

Zitat von lasorciere
Man kann den Schweizern nur dazu gratulieren, dass sie nicht der EU beigetreten sind - von allen europäischen Ländern gehts denen so ziemlich am besten. Und was sagt uns das? Die können also nicht alles falsch machen ...im übrigen regen sich über diese Entscheidung wieder mal hauptsächlich Leute aus der EU auf, die sowieso nicht direkt davon betroffen sind.
Beitritt zur EU
Wetten, dass ein selbstaendiges Schottland oder Katalanien nicht beitritt?

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Spiegelansgar 11.02.2014, 13:19
176.

jeder Deutsche Biedermann hatte sich doch ein ganz kleines Stueck Auslaenderfeindlichkeit im hintersten Winkel seines Herzens reservieren koennen. - Denn "Auslaender" kennt man doch: Sie sind schwarz oder dunkelhaarig...sprechen kein Deutsch und wollen Sozialleistungen einheimsen...

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enivid 11.02.2014, 13:19
177. Demokratie...

Demokratie funktioniert nicht wenn die Mehrheit der Menschen zu dumm ist alle Zusammenhänge zu erkennen. Außerdem müssen sich hier mehr als 49% dem beugen was eine knappen Mehrheit will. Ist das Demokratie? Haben überhaupt alle Wahlberechtigten abgestimmt? Gibt es eine Wahlpflicht? Bevor man hier diese Form der Demokratie hochjubeln lässt sollte man auch mal über dem Tellerrand schauen.

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hors-ansgar 11.02.2014, 13:19
178. Differenzierte Betrachtung

Statistiken helfen, so sie nicht interpretiert werden, nicht weiter. Wichtig zu wissen ist z.B. der Ausbildungsstand der Einwanderer, ihre "employability". Ferner ist zu sehen, dass Länder wie Bulgarien oder Rumänien unter einer immensen Abwanderung qualifizierter Fachkräfte zu leiden haben, die dort ausgebildet wurden. Und deren Ausbildung der dortige Steuerzahler finanziert hat. Allerdings wird m. E. derzeit (zu) viel über die innereuropäische Migration diskutiert. Die Probleme sollten zu lösen sein. Gibt es die eigentlichen Probleme nicht mit Migranten aus Nicht-EU-Staaten? Diese Art der Migration muss deutlich besser gesteuert werden (Vorbild Kanada).

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diefreiheitdermeinung 11.02.2014, 13:20
179. Dieser angeblich freie Verkehr

Zitat von micca221
Wer jetzt den Schweizern ganz laut applaudiert und am liebsten hätte, dass wir Deutsche auch ganz schnell wieder Einwanderungskontingente einführen, sollte sich vielleicht daran erinnern, dass wir als "Export-Weltmeister" wohl die grössten Profiteure.....
ist eine Schimäre, weil durch hunderte Regulierungen eingeengt. Probieren Sie mal einfach mal so ihre Marmelade aus dem heimatlichen Betrieb in Portugal anzusetzen, ohne Durchlaufen diverser Genehmigungsverfahren Lebensversicherungen in Italien zu verkaufen oder mehr als 10 000 Euro ohne Anmeldung und ggf. Genehmigung von Deutschland nach Luxemburg im Koffer zu transportieren. Oder wie ist es mit Sprit in Kanistern aus Holland nach Deutschland ? Wer behauptet der Binnenmarkt sei total frei und unreguliert der kennt die Praxis nicht.

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