Forum: Politik
Schweizer Volksabstimmung: Rechte Christen starten Kreuzzug gegen Minarette

Schweizer Rechte haben eine beispiellose Kampagne gegen Minarette an Moscheen losgetreten - mit einer drastischen Plakataktion, organisiert von einem Deutschen. Die Chancen für ein Verbot sind nicht gering, mancher sorgt sich schon um den internationalen Ruf der Schweiz.

Seite 2 von 60
Celegorm 14.10.2009, 14:49
10. ...

Zitat von energis
Weiß denn jemand wie viele Kirchen zurzeit z.B. in der Türkei oder im Iran gebaut werden oder in Planung sind ?
Welche Rolle sollte das bei diesem Entscheid bitte sehr spielen? Und: Muss ich bei der nächsten Abstimmung über eine weitere Gotthard-Tunnelröhre etwa auch zuerst nachprüfen, ob China einen Ausbau der Tiefwasserhäfen plant?

Beitrag melden
bikesilversurfer 14.10.2009, 14:50
11. Die ehrlichste Demokratie

Die Schweiz hat doch die demokratischste aller Demokratien - dort gibt es direkte Bürgerbeteilung durch Volksabstimmungen. Und wenn über eine solche Volksabstimmung die Mehrheit der Schweizer einen Minarettbau ablehnen - dann ist das halt der Wille der Mehrheit. Gerechter geht es nicht.
Warum wohl wird so etwas niemals in Deutschland durchgeführt wenn es um den Islam geht? Warum wohl, wurde keine Bürgerbefragung zum Bau der Kölner Grossmoschee abgehalten? Klare Sache - weil das Ergebnis nicht das sein wird, was sich die etablierten Parteien erhoffen!

In diesem Punkt kann Deutschland von der Schweiz noch etwas lernen. Seit Sarrazin erst recht !

Beitrag melden
oprima 14.10.2009, 14:52
12. Schweizer volksabstimmung Minarette

Wenn Schweizer Deutsche brauchen wird es lustig. Oder wie sieht das die Schweizer Garde?
Auf jeden Fall ist es richtig dass die Schweiz den Versuch die Menschen ins 8. Jahrhundert zu werfen stoppt

Beitrag melden
nici2412 14.10.2009, 14:52
13. Islam

In jedem europäischen Staat regt sich Widerstand gegen den Islam.Das sollte gewissen Befürwortern zu denken geben.
Natürlich ist die Religionsfreiheit wichtig, aber der Islam hat Anspruch mehr zu sein als nur eine Religion.
Vielmehr ist der Islam eine totalitäre Ideologie, welche mit äußerster Skepsis betrachtet werden sollte.

Beitrag melden
superdoc 14.10.2009, 14:53
14. Manches passt, anderes eben nicht.

Als ich kürzlich mal wieder einen Freund besuchte, der in der Nähe von Alicante lebt, kam ich auf dem Weg zu seinem Haus an einer sehr großen Russisch-Orthodoxen Kapelle vorbei, die so überhaupt nicht in die spanische Landschaft passen wollte... ich denke mal, ebenso wenig, wie Minarette in die Berglandschft der Zentralschweiz.

Nettes Beispiel aus der Geschichte: Als die katholische Gemeinde weiland den (protestantischen) Landgrafen von Hessen-Darmstadt darum bat, eine Kirche errichten zu dürfen, sagte dieser "Nur zu, aber einen Turm gibt's nicht." Seitdem hat Darmstadt eine sehr schöne Kuppelkirche, und ob des fehlenden Turms hat sich bei den "Papisten" auch noch nie jemand aufgeregt.

Es will ja nun beileibe niemand den Lodenmantelzwang für Migranten einführen, aber Minarette finde ich in CH und D ebenso deplatziert wie - sagen wir - an jeder deutschen Straßenecke einen Shinto-Schrein.

Man sollte einfach mal spaßeshalber mit Plänen des Ulmer Münsters in der Tasche beim Amt in Ankara eine Bauvoranfrage stellen... Geht bestimmt glatt durch, oder was meinen Sie...? ;-)

Beitrag melden
Israel_Hands 14.10.2009, 14:53
15. Schweizer voran!

Hoffentlich stimmen die Schweizer am 29. November mit "Ja!" für das Minarettverbot.

Beitrag melden
altruist 14.10.2009, 14:58
16. Wehret den Anfängen

Das ist der Geist der türkischen Staatsphilosophie,so denkt der heute Ministerpräsident Erdogan noch immer.Ich kann den Spruch garnicht oft genug wiederholen, bis er allen aufgeht."Die Minarette sind unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme, die Moscheen unsere Kasernen und die Gläubigen unsere Soldaten."
Der Islam ist immer noch auf Eroberung aus.
Liebe Schweizer,macht nicht die Fehler der Deutschen und holt euch das Prekariat ins Land.Die machen euch alles kaputt,weil sie viel in Anspruch nehmen und wenig bis garnichts dafür leisten (Steuern höher,AHV belastet,Krankenkasse,RAV,aufwändigere Verwaltung,höhere Kriminalität,ignorieren der Schulpflicht,Verhöhnung das Schweizertums,zuviel Aufmerksamkeit für Randgruppen, Ghettobildung)
Die Wirtschaft begrüsst die billigen Arbeitskräfte.Denen ist aber eine kulturelle Kompatibilität mit der Gesamtbevölkerung egal.Und der Islam ist in einem christlich geprägten Europa nicht kompatibel(Ehrenmord,Patriachat,Zwangsheirat,Besch neidung,Frauen als Menschen 2. Klasse).
Wenn die Wirtschaft schlecht läuft,die Arbeitsplätze nach China verlegt werden,dann bleiben die ungebildeten Migranten auf der Strecke und fallen den öffentlichen Kassen
zur Last.
Wer blind ist holt sich Prekaritat ins Land und wählt nicht aus.
Auch die Kirchen müssten sich schärfer gegen die Islamisierung aussprechen,ebenso wie die jüdische Bevölkerungsgruppe.Die werden auch die Leidtragenden sein.

Beitrag melden
Israel_Hands 14.10.2009, 15:02
17. Gute Frage

Zitat von shaim74
ja ganz tolle antwort... sie können aber auch garnichts auseinanderhalten was...
Das war keine Antwort von energis, sondern eine rhetorische Frage. Natürlich ist es berechtigt, in Betracht zu ziehen, wie jene muslimischen Länder, deren hysterischer Protest im Falle es Schweizer "Ja"s zum Minarettverbot so angstvoll erwartet wird, sich zum Bau von Kirchen auf ihrem Territorium stellen.

Beitrag melden
Advocatus78 14.10.2009, 15:04
18. Meine Meinung

Ich finde den Artikel des Spiegels schlecht recherchiert. Nicht nur Rechte und Christen sind für ein Verbot von Minaretten, sondern auch viele Linke, Grüne, Atheisten, Hindus etc etc.

Ich selbst bin Atheist und bezeichne mich als Humanist und Liberaler und stehe zu 100% für ein Verbot von Minaretten ein. Mit Rechtsextremismus oder fundamentalen Christen habe ich rein gar nichts am Hut.

Die SchweiZ ist das EINZIGE Land der Welt, in welchem sich das Volk zu solchen Sachfragen äussern darf bzw. Verfassungsinitiativen dazu lancieren kann. Dies gilt es hierbei immer zu bedenken.

Ich hoffe auf ein JA, bin jedoch auch bereits mit einem knappen NEIN äusserst zufrieden. Wenn ich mein persönliches und universitäres Umfeld betrachte, sind die Befürworter dieser Initiative im Vorteil, neuste Umfragen sehen eine jedoch eine Nein-Tendenz.

Es bliebt spannend.

Grüsse

Advocatus, Zürich.

Beitrag melden
rhs 14.10.2009, 15:04
19. na klar,

Zitat von AntiTaliban
Man stelle sich vor, eine eingewanderte Minderhiet würde in Deutschland die Farbkombination Schwarz-Rot-Gold aus religiösen Gründen ablehnen. Sollten wir dann vielleicht zurück zu Schwarz-Weiss-Rot...
Frau Claudia Roth, die Schutzpatronin aller Türken, würde auch türkisch als Amtssprache einführen, nur um nicht anzuecken. So sind sie halt unsere Gutmenschen.

Beitrag melden
Seite 2 von 60
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!