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Schwere Kämpfe in der Ostukraine: Die Fehler von Minsk
DPA

Welchen Wert hat noch das Abkommen von Minsk? Separatisten rücken in die strategisch wichtige Stadt Debalzewe ein, die Kämpfe gehen an anderen Stellen weiter. Die Bundesregierung hofft dennoch immer noch auf eine Umsetzung des Papiers.

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Spartakus 18.02.2015, 15:34
100. Zu viel...

Zitat von AllesnureinWitz
Die selbsternannten Volksrepubliken werden in den nächsten Jahren eh erst einmal damit beschäftigt sein, Feinde im Inneren zu bekämpfen, wie es die Kosaken bereits zunehmend erfahren mussten, weil sie gerne autonom von Russland wären. Auch die jetzige Verfolgung und Vertreibung der Krim-Tataren wird den Russen noch auf die Füße fallen.
Ukrainische und Westliche Propaganda gelesen? Bestimmt wieder auf Webseite von Kanzleramt zum Thema Krim? Ach ne, laut Kanzleramt gibt aus keine Russen auf der Krim!

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shockG 18.02.2015, 15:35
101. schau an

wäre das nicht der erste wirklich informative und vor allem sachliche bericht zu dem thema nach langer zeit, gäbe es für den spiegel auch nicht so einen hohen vertrauensverlust. ich würde mir mehr solcher artikel wünschen statt der dauerberieselung durch bidder und anderer "investigativ"-clowns.

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haumichblau 18.02.2015, 15:35
102. Nach Tausenden Toten...

...kommt man (eventuell) zu der Erkenntnis, dass man keine Probleme löst, indem man Krieg gegen Teile der eigenen Bevölkerung mit berechtigten Ängsten lösen kann. Herzlichen Glückwunsch!

Leider werden die transatlantischen Brandstifter mit dieser Erkenntnis ein Problem haben.

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prioris 18.02.2015, 15:36
103.

Zitat von cup01
Die Ukraine sollte nun Russland vor dem Internationalen Gerichtshof auf Schadenersatz bzw. Reparation verklagen.
Das hat mal Serbien auch probiert, für die massive Zerstörung der zivilen Infrastruktur in Belgrad und vielen anderen Orten. Ohne UNO, ohne Mandat, ohne irgendeinen internationale Legitimation.. und was ist dabei rausgekommen - - Genau.

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joe sixpack 18.02.2015, 15:37
104. Urbevoelkerung

Zitat von WeißteBescheid
Die Russen versuchen eben auch mit Waffengewalt ihre geostrategischen Ziele zu erreichen. Bestes Bsp. (Ost-) Ukraine. Als bestes Vorbild diente ihnen wohl die USA, die ja seit Jahrzehnten nichts anderes macht. Oder wozu benötigt ein Land, welches im Norden an einen Verbündeten, im Süden an einen Untergebenen und im Osten und Westen an einen Ozean grenzt und die landeseigene Ur-Bevölkerung (Indianer) bereits vor 2 Jahrhunderten ausgerottet hat solch einen gewaltigen, bald nicht mehr finanzierbaren, Militärapparat? Und die Chinesen werdne die nächsten sein, die ihren Anspruch melden.
Sie wissen aber schon, dass das fuer jedes Land auf dem Amerikanischen Doppelkontinent zutrifft? Da waren ueberall schon Menschen bevor die Europaeer kamen.

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WolfThieme 18.02.2015, 15:37
105. Wortklauberei

Ein Waffenstillstand ist ein Waffenstillstand ist ein Waffenstillstand. Als er in der Nacht vom Samstag zum Sonntag in Kraft trat, war Debalzewe noch in der Hand der Ukrainer, egal was nun an Minski II herumgedeutelt wird. Um Mitternacht hätten alle Waffen schweigen müssen. Alles andere ist Drumherumgelüge. Als 1918 der Waffenstillstand der Deutschen mit den Alliierten in Kraft trat, wurde auch nicht im Elsass noch herumgeschossen. Vorm Reden Gehirn einschalten.

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lalito 18.02.2015, 15:38
106.

Zitat von Schnapphahn180
. . . Ganz einfach, die Russen aus dem SWIFT-Verfahren ausgeschlossen und spätestens in 2 Monaten gehen in Rußland die Lichter aus....die können dann weder kaufen, noch irgendwas verkaufen....Ende des Krieges!!
Die Pünktchen stehen für Schnappatmung? Das will doch niemand, was Sie da vorschlagen. The biz must go on - in beide Richtungen und ich denke so wird es laufen. Die Würfel sind eh gefallen.

Und in 2 Monaten gibt es, bei der heutzutage grassierenden Kriseninflation, höchstwahrscheinlich einen anderen, brandheißeren Krisenherd.

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Heiligkeit007 18.02.2015, 15:38
107. Nur ein Wirtschaftsdino

Die "Bundesregierung" muss kapieren, das sie eine Wirtschaftsdino verwaltet, nicht aber einen Staat mit politischem oder gar militärischem Gewicht. Zu Zeiten des "Kalten Krieges" war Deutschland noch von strategischem Interesse aber auch das hat sich erledigt. Heute ist Deutschland als Wirtschaftsmacht vielen nur noch ein Dorn im Auge, wird weiter gelitten, wenn was zu zahlen gibt und ansonsten schlicht außen vor gelassen, so wie es einem Land mit einer Scheinarmee ohne nationale Identität nun mal gebührt.

Das beste was Deutschland tun kann, ist sich auf seine eigne zukünftige Opferrolle in der Welt vorzubereiten, denn uns wird gewiss niemand mehr helfen, wenn es so weit ist.

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WeißteBescheid 18.02.2015, 15:38
108. russisches SWIFT

Zitat von Schnapphahn180
wartet schon..die Russen, sprich Putin lacht sich doch, sogar schon öffentlich, kaputt über die Appeasment-Politik der EU. Dieser Mann will das großrussische Reich wieder aufrichten, jeder der daran zweifelt, der irrt sich. Militärisch ist eine Auseinandersetzung sinnlos, da wir den Russen nichts gleichwertiges entgegenzusetzen haben, allredings hat der Westen eine viel schärfere Waffe...umfassende Sanktionen; und damit meine ich nicht ein paar Kontensperrungen und Einreiseverbote. Ganz einfach, die Russen aus dem SWIFT-Verfahren ausgeschlossen und spätestens in 2 Monaten gehen in Rußland die Lichter aus....die können dann weder kaufen, noch irgendwas verkaufen....Ende des Krieges!!
Alternative zu Swift: Das „neue russische Finanzsystem“ startet

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/4665428/Alternative-zu-Swift_Das-neue-russische-Finanzsystem-startet

Und wenn Sie sich jetzt noch die Mühe machen würden, ein bissschen nachzudenken, dann würden Sie auch feststellen, dass die Russen uns bzw. der deutschen Wirtschaft damit einen grossen Gefallen tun.

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darthmax 18.02.2015, 15:39
109. Gesamtgebiet

durch den Einsatz verschiedener Privatarmeen ist es der Ukraine gelungen, den Gebietsverlust auf Lugansk und Donezk zu beschränken.
Hätte man rechtzeitig (ohne Militär) sich auf eine Förderale Union wie USA einigen können, wäre die Ukraine als Gesamtstaat erhaltengeblieben, wahrscheinlich.
Nun hat man doch auch noch einen schönen Staat und wenn die Regierung diesen zur Blüte führt, dann wollen die Ossis wieder dabei sein.
Ohne Oligarchen, ohne Korruption.

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