Forum: Politik
Schwesterparteien im Zwist: Fraktionsgemeinschaft - was war das noch?
DPA

Seit es den Bundestag gibt, besteht auch die Fraktionsgemeinschaft von CDU und CSU. Aber was genau steckt hinter diesem Begriff? Und gab es schon einmal ähnliche Krisen wie nun im Asylstreit?

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haarer.15 25.06.2018, 17:39
50. Seehofer und Söder vergaloppieren sich

Zitat von jjcamera
Immerhin hat er das Thema ganz oben auf die Agenda gebracht. Sonst würden alle im Bundestag noch schlafen, weil sie hoffen, das Flüchtlingsproblem wäre bereits gelöst.
Das Schlimmste ist, dass Seehofer zwar ein Monster-Ressort hat, aber keine Zeit für andere drängende Aufgaben innerhalb seines Amtes hat. Auch das wird sich bald rächen, wenn er nicht aufwacht.

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carlitom 25.06.2018, 18:00
51.

Zitat von Willi Wacker
Ähem, es geht momentan nur und einzig und allein um die Landtagswahl im Herbst in Bayern. Schon möglich, dass diese Wahl mit einer neuen Bundestagswahl zusammengelegt wird ;)) Aber das ist, s.o., ein anderes Thema.
"Ähem" hin oder her. Ich sagte bereits, dass die Freien Wähler nur auf Lokalebene ernstzunehmen sind. Damit ist eine Landtagswahl schon mal kein Pflaster für sowas. Und hier ging es um die Aufkündigung der Fraktionsgemeinschaft (Überschrift lesen hilft), was selbstverständlich ein Antreten der CDU in Bayern (leicht gemacht) und evtl. einen Versuch, die CSU in ganz Deutschland zu etablieren (lächerliches Unterfangen) zur Folge hätte. Also: DIESES Thema.

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willige 25.06.2018, 18:12
52.

Zitat von Willi Wacker
Man schaut auf das Umfrageinstitut, ach jo Forsa, danke...
Ja, man muß nicht ales glauben, was Umfrageinstitute rausposaunen. Am besten nur , was einem genehm ist.

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Tolotos 25.06.2018, 19:38
53. Ein Fraktionsgemeinschaft ist eine politische Wertegemeinschaft!

Un wie soll die funktionieren, wenn es keine gemeinsamen Werte mehr gibt.

Die Politik hat im Durcheinander von Kompetenzen zwischen Nationalstaat, EU, Globalisierung ihre Handlungsfähigkeit weitgehend verloren. Eine Konsequenz daraus ist, dass die Werte, auf die man sich einigen kann, erodieren, denn sonst würde die Politik im Kontrast zu verkündeten Werten und Wirklichkeit noch mehr an Glaubwürdigkeit verlieren!

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amwald 25.06.2018, 20:03
54. mir als Staatsbürger und Wähler geht es ganz und gar nicht

Zitat von haarer.15
Das sehe ich anders. Die Wähler erwarten vielmehr Geschlossenheit. Nur damit kann man überhaupt Wahlen gewinnen.
um Geschlossenheit. Ich erwarte dass anfallende Fragen ausdiskutiert werden und nicht wegen GESCHLOSSENHEIT unausdiskutiert unter den Teppich gekehrt werden. Und es statt dessen heißt, alle folgen der AnFÜHRERIN blindlings wie die Lemminge.

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Proggy 25.06.2018, 22:43
55. Merkel ist längst nicht mehr Chef im Ring

Ich verstehe die Zweifel an der CSU nicht.
Schaut doch einfach, wer die große Ansage macht und die Ultimaten setzt... und wer läuft und versucht, die Forderungen von Seehofer zu erfüllen.
Würde die Kanzlerin das wirklich tun und nach Seehofers Pfeife tanzen, wenn sie im Recht wäre?

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dt69555899 26.06.2018, 23:20
56. CDU - CSU - schon lange keine christliche Union mehr

So wie die SPD sich aufgeteilt hat, wird es auch für die Union notwendig sein. Die SPD hatte gedacht an der linken Seite was abzugreifen und die CDU wird es an der rechten Seite vorhaben. Bin gespannt auf die nächste Wahl ....

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sibbi78 26.06.2018, 10:49
57. Jetzt brauchen wir nur noch

eine "SPH" in Hessen für die SPD, eine "Die Saar-Linke" im Saarland für die Linken, eine "FDNRW" in NRW für die FDP und eine "AfOD" in Ostdeutschland für die AfD. Warum auch immer nur eine Regionalpartei, die der "innig verbundenen Schwesterpartei" ständig auf der Nase herumtanzt und ausschließlich Bayern vertritt? Wenn die Zersplitterung Deutschlands von konservativsten Kräften gewollt wird, solle für die in Schleswig-Holstein ansässige SSW (Südschleswigscher Wählerverband der dänischen Minderheit) die 5%-Hürde fallen, da SWH nur relativ wenige Einwohner hat und dann auch diese Regionalpartei Zugang zur Bundespolitik haben sollte.
Nicht wenige deutsche Nationalisten sehnen sich nach dem "Großdeutschen Reich" zurück - da wären Weimarer Verhältnisse im Bundes(Reichs)tag doch der erste Schritt! Und dann wieder zündeln: Die bösen Ausländer...wollen unser Volk ersetzen...wir brauchen Lebensraum...
Die Menschen scheinen doch Lemminge zu sein, jedenfalls lernen sie es scheinbar nie...

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Fuscipes 26.06.2018, 14:27
58.

Schade um die schönen Posten, aber eine Fraktionsgemeinschaft, die den Fraktionszwang aufgibt, der sowieso nicht im Sinne der Erfindung sein kann, böte eine Chance für Neues.
Neuwahlen vorausgesetzt. Demokratie lebt vom Wechsel, und der demokratischen Auseinandersetzung.
Das hat man vor fünf Jahren verpaßt, es ist diese Koalition, die einfach nicht zusammen paßt, also müßte man sich neu aufstellen.

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