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Schwierige Regierungsbildung: Grüner Fraktionschef offen für neue Sondierungsgespräch
DPA

Zwischen Union und SPD hakt es in den Koalitionsgesprächen, nun bringen sich die Grünen wieder ins Spiel. Sollte Schwarz-Rot scheitern, könnte sich Fraktionschef Hofreiter erneute Sondierungsgespräche vorstellen. Auch mit CDU und CSU.

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warndtbewohner 19.11.2013, 06:46
1. Erbärmlich

wie sich die Grünen anbiedern. Sowohl als auch! Kopfschüttel

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Progressor 19.11.2013, 07:04
2. Vision

Ich habe ein Wahlplakat gesehen, auf dem nur zwei Wörter standen, in großen Buchstaben das Wort "KRAFT" und unten rechts etwas kleiner "SPD". Kein Bild, keine große farbliche Gestaltung.

Die Führung der SPD und vor allem deren Basis hat keine Lust sich vier Jahre lang von Frau Merkel und dem rechten Flügel der CDU auf der Nase herumtanzen zu lassen. Des Weiteren ist in Deutschland der ökonomische Einbruch und massive Verwerfungen im Euroland absehbar. Dies wird man in einer großen Koalition der SPD zuschreiben und diese wird darauf hin weitere Federn lassen müssen.

Deshalb wird Rot-Rot-Grün gewünscht und nur mit Rücksicht auf den Spitzenkandidat Steinbrück hat man im Wahlkampf etwas anderes erzählt. Aus dieser Nummer will man jetzt raus und was derzeit läuft ist wohl eine der größten politischen Shows seit Bestehen der Bundesrepublik. Das Angebot von Hofreiter ist abgesprochen und gehört mit zum Sand-in-die-Augen-streuen.

Es kommt jetzt alles auf die SPD-Basis an. Werden die mitspielen, oder sich so doof wie immer verhalten? Die Führung der SPD kann offiziell da nichts mehr machen.

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Eppelein von Gailingen 19.11.2013, 07:05
3. Wenn ich Hofreiter sehe, tut mir leid, bin ich bei den Passionsspielen Oberammergau

Einmal Hü, dann wieder Hott. Sollte das mit der großen Koalition nichts werden, sind aus der ersten Verhandlung die unüberwindlichen fehlenden Schnittmengen für Grün doch nicht mehr vorhanden. Hat man so lange Bedenkzeit gebraucht? Die Merkel wird ab sofort mit diesem Strohhalm wieder lächelnd wie ein Pfannkuchen mit Zucker und Zimt vor den Kameras erscheinen.
Was haben wir seit Wochen für eine krampfhafte, bescheuerte, Kasperle Politik. Der Elfte Elfte um elf Uhr Elf hat die Politiker aller Couleur veredelt, eher vernebelt und bescheuert. Sie können nicht Regieren, wissen auch nicht was sie wollen, dabei sein beim Einkassieren des dicken Salärs wollen alle. Natürlich will man auch noch die Bundestagsbezüge nebenbei parallel einstreichen, was im Grund genommen Betrug ist. Aber die Politiker dürfen alles, wie früher die Könige die Scharfrichter werkeln ließen.

Grünen-Fraktionschef Hofreiter notfalls offen für neue Sondierungen - SPIEGEL ONLINE

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fr.rottenmeier 19.11.2013, 07:19
4. Wo bleibt die Meuterei der Basis?

Zitat von sysop
Zwischen Union und SPD hakt es in den Koalitionsgesprächen, nun bringen sich die Grünen wieder ins Spiel. Sollte Schwarz-Rot scheitern, könnte sich Fraktionschef Hofreiter erneute Sondierungsgespräche vorstellen. Auch mit CDU und CSU.
Ja sicher doch Hr. Hofreiter......bei einer schwarz-grünen Koalition würde die Grünen das gleiche Schicksal ereilen, das der SPD beim Zustandekommen der GroKo blühen wird. Bei allen zukünftigen Wahlen sowohl im Bund als auch in den Landesparlamenten müssen die Grünen fortan um die 5% Hürde kämpfen und die SPD kann sich glücklich schätzen, wenn ihr Wahlergebnis dann noch irgendwo zweistellig ausfällt. Es scheint wohl an der Zeit zu sein, dass endlich die wahren Grünen und die echten Sozialdemokraten ihre Parteien wieder zurückerobern.

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hr_schmeiss 19.11.2013, 07:29
5. Nein!

Ein widerliches Gebuhle und Taktieren. Die SPD wäre so gerne bereit, fast alle ihre Ziele aufzugeben, nur um die verbliebenen (d. h. Vize Gabriel) dann alternativ- und oppositionslos umzusetzen. Haben wir schon vergessen, was bei der letzten GroKo rauskam???
Jetzt schmeissen sich die Grünen wieder an Murksel ran. Und was hatten sie vor der Wahl getönt...
Keine Koalition! Der Wähler hat nicht promiske Haufen gewählt, die auch schon einen Tag nach der Wahl alles vergessen haben, was sie zuvor sagten und was ihnen die Stimmen eintrug.
Keine Koalition: nicht jetzt alles aufgeben, um das verbliebene dann die nächsten 4 Jahre auch nicht umzusetzen. Steht für euer Programm und setzt DAS in den nächsten Jahren um.
Darum nochmal: keine Koalition. Und nebenbei, schafft auch bitte den Fraktionszwang (den es 'offiziell' eh nicht gibt) ab!

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lkm67 19.11.2013, 07:34
6.

Zitat von sysop
Zwischen Union und SPD hakt es in den Koalitionsgesprächen, nun bringen sich die Grünen wieder ins Spiel. Sollte Schwarz-Rot scheitern, könnte sich Fraktionschef Hofreiter erneute Sondierungsgespräche vorstellen. Auch mit CDU und CSU.
Das ist ohnehin die beste Lösung.

Dann knallt der Laden der Merkel nach spätestens 1q,5 Jahren
mal so richtig um die Ohren.
Ich denke das auch Koalitionsverhandlungen mit den Grünen
harte Nüsse wären und das Frau Murksel und ihr Wahlverein
endlich mal erfährt das Wahlsieg etwas anderes ist.

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RandalThorBlau2 19.11.2013, 07:43
7.

Zitat von sysop
Zwischen Union und SPD hakt es in den Koalitionsgesprächen, nun bringen sich die Grünen wieder ins Spiel. Sollte Schwarz-Rot scheitern, könnte sich Fraktionschef Hofreiter erneute Sondierungsgespräche vorstellen. Auch mit CDU und CSU.
Falls es tatsächlich so kommen sollte, dass eine Koalition zwischen CDU/CSU und SPD nicht zu Stande kommt, glaube ich nicht, dass die Grünen erneut einen Versuch in Richtung der C-Parteien unternehmen werden, sondern viel eher über die ebenfalls im Artikel angesprochene Variante R2G nachdenken.
Da sich aber herauszukristallisieren scheint (zumindest in diversen Foren), dass hinter einer solchen möglichen Koalition die "Mehrheit der Wähler" steht, müsste diese Mehrheit dann ja auch zufrieden gestellt sein.
Ich als zurückbleibende Minderheit hätte das Ergebnis - ganz im demokratischen Sinne - zu akzeptieren und damit zu leben.

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fuenfringe 19.11.2013, 07:56
8. Ups

Zitat von sysop
Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter ist zu neuen Sondierungsgesprächen bereit, sollte es nicht zur Bildung einer Großen Koalition kommen. "In so einem Fall würde es sicherlich noch einmal Gespräche zwischen allen demokratischen Parteien geben", sagte er SPIEGEL ONLINE.
"zwischen allen demokratischen Parteien"... das heißt also, ohne die CSU... gefällt mir!

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spon-1280943165745 19.11.2013, 08:10
9. Abstimmung in der SPD

Würde mit dem heutigen Wissensstand ab abgestimmt werden, würde die GroKo wohl nicht geschlossen werden. Es ist aber müßig heute darüber zu spekulieren, wichtig ist die Schlussakte und da muss von Merkel noch eine Menge Butter bei die Fische. Aber auch dann ist die Abstimmung kein Selbstläufer

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