Forum: Politik
Sebastian Kurz vor der Wahl zum ÖVP-Parteichef: Der Rechtsaußenminister
DPA

Die Große Koalition in Österreich zerbricht, ÖVP-Chef Mitterlehner hat hingeschmissen. Sebastian Kurz könnte die Christkonservativen aus der Krise führen - auch in einem Bündnis mit der rechtspopulistischen FPÖ.

Seite 1 von 3
jjcamera 13.05.2017, 11:06
1. Minister?

Sehr wahrscheinlich, vor allem bei vorgezogenen Neuwahlen, die ja für Österreich nicht ungewöhnlich sind, dass Herr Kurz der nächste Bundeskanzler Österreichs wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hausfeen 13.05.2017, 11:17
2. könnte sein, dass er sich verkalkuliert.

könnte sein, dass er sich verkalkuliert. denn wenn er bereitschaft signalisiert, mit den populisten zu koalieren, wird es einen ähnliche entscheidungsschlacht wie um den bundespräsidenten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
niska 13.05.2017, 11:23
3.

Kurz als Kanzler wäre sicher nicht falsch für Österreich. Er macht vieles richtig, was die verzagte SPÖ aussitzt. Aber bitte nicht mit den "Freiheitlichen", die mit Liberalität so gar nichts zu tun haben. Kurz als Kopf einer schwarzroten Koalition würde schon genug neue starke Impulse für Ö geben. Und das auf seriösem demokratischem Terrain und nicht im Populismussumpf.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pr8kerl 13.05.2017, 11:32
4. Nie im Leben, schaun Sie sich die Umfragen an

Zitat von jjcamera
Sehr wahrscheinlich, vor allem bei vorgezogenen Neuwahlen, die ja für Österreich nicht ungewöhnlich sind, dass Herr Kurz der nächste Bundeskanzler Österreichs wird.
Sehr unwahrscheinlich, dass Kurz Kanzler wird, die ÖVP liegt in der Wählergunst meilenweit hinter der FPÖ und der SPÖ zurück. Wenn er Pech hat reichts für Kurz zum Vizekanzler unter FPÖ-Strache und ganz Europa hätte dann einen Buhmann statt Strahlemann: Kurz. Besser dran wäre er, würde er die SPÖ immer weiter erpressen. Noch ist die Koalition nicht geplatzt, möglicherweise gibt es nach Neuwahlen auch wieder nur die rot-schwarze Option, also warum sollte er Vabanque spielen? Kurz müsste zweitens innerparteilich aufräumen. Die ÖVP mordet regelmäßig ihre Vorsitzenden, da die Länderfürsten viel zu mächtig sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Darwins Affe 13.05.2017, 11:41
5. Koalitions-Lotterbett

Zitat von hausfeen
könnte sein, dass er sich verkalkuliert. denn wenn er bereitschaft signalisiert, mit den populisten zu koalieren, wird es einen ähnliche entscheidungsschlacht wie um den bundespräsidenten.
1) Gerade die SPÖ hat doch keine Berührungsängste mit den Rechtspopulisten. Seit 2015 regiert sie im Burgenland mit der FPÖ. 2004 wurde sogar Jörg Haider durch die Stimmen der SPÖ zum Landeshauptmann in Kärnten gewählt.
2) Die schwarz-blaue Koalition in Österreich von 2000 bis 2005 erwies sich allerdings nicht erfolgsversprechend.
3) Fazit: Sowohl SPÖ wie ÖVP dürften, falls es reicht mit den Rechtspopulisten ins Koalitions-Lotterbett springen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bonus 13.05.2017, 11:42
6.

Lange genug hat ja der Intrigantenstadel innerhalb der ÖVP jede vernünftige Arbeit in der Regierung blockiert und hintertrieben. Kurz in maßgeblicher Funktion dabei. Die Wähler werden sich bedanken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
axel_roland 13.05.2017, 11:46
8. besser als gedacht

Ich gebe zu, ich habe mich von dem sehr glattgebügelten rechtsanwaltssohnähnlichen, burschenschaftstypischen Aussehen negativ beeinflussen lassen. Kurz scheint mir insgesamt überraschend vernünftig. Ich würde es ihm zutrauen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sachfahnder 13.05.2017, 11:47
9. Sebastian Kurz...

... hat in seinem kurzen politischen Leben bislang kaum etwas falsch gemacht , und damit sehr viel Vertrauen aufgebaut!

Warum sollte er nicht "Kanzler können" ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3