Forum: Politik
Seehofer laut Medienberichten: "Mutter aller Probleme ist die Migration"
DPA

Zu den Vorfällen in Chemnitz schwieg Horst Seehofer lange. Auf einer CSU-Tagung erklärt sich der Innenminister nun - und verteidigt laut Medienberichten die Demonstranten.

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hauptsach-gmotzt 06.09.2018, 07:00
60. Ach ja.......

der Horst. Lange gewartet und sich gscheid informiert und trotzdem kommt nur ..... aus seinem Mund.
Das einzigste was ich versteh ist, das er sich selber mal wieder übertroffen hat. Mein Gott ist das traurig...

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geschädigter5 06.09.2018, 07:00
61. Mehr er noch was?

Da gehen inzwischen 10-tausende gegen diese abartigen, widerwärtigen und keinesfalls mit dem GG zu vereinbarendem Verhalten der Pegida und der AFD auf die Straße und zeigen Flagge, da fällt dem Innen- und Heimatminister nichts anderes ein, als für deren Auftreten Verständnis zu zeigen. Das zeigt doch, dass Seehofer überhaupt keinen Kontakt mehr zur Bevölkerung von Deutschland hat. Warum Merkel ihm nicht endlich zeigt, dass er endlich gehen muss.

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phanieste 06.09.2018, 07:00
62. Nein,

„Mutter“ aller Probleme sind diejenigen insbesondere in der Politik, die erstens durch ihre Wortbeiträge die gesellschaftliche Spaltung vorantreiben, indem sie pausenlos Interessengruppen gegeneinander aufwiegeln und die zweitens sensible Diskussionen trotz „politischem Konsens“ nicht zur Ruhe kommen lassen, sondern deren Eskalation gezielt weiterbetreiben. Ob dieses Problem daher nicht eher einen Vater anstatt einer Mutter hat, sei an dieser Stelle einmal dahingestellt.

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99Augustus 06.09.2018, 07:02
63. Empörung

Sagen wir es doch endlich mal deutlich: die Empörung über den Mord hat eben doch etwas mit Ausländerfeindlichkeit zu tun. Wenn ein Deutscher der Täter gewesen wäre, hätte es die Wut und die Demonstrationen nicht gegeben. Die Wahrscheinlichkeit, von einem Deutschen ermordet zu werden, ist 31 Mal so hoch wie von einem Ausländer. Die „besorgten Bürger“ müssten eigentlich über ihre Landsleute wütend sein und sich vor ihnen fürchten statt vor Ausländern.

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h1elmann 06.09.2018, 07:04
64. "Hättest Du geschwiegen...

du wärst ein Philosoph geblieben." Offenbar kennt Herr Seehofer dieses Zitat. Anders als alle Übereifrigen, die vorschnell Worte wie "Hetzjagd" verwendeten, und nun Stück für Stück zurückrudern müssen. Manchmal muss man abwarten können, eine Tugend von Frau Merkel im übrigen.

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spon_2277428 06.09.2018, 07:05
65. Mutter aller Probleme ist die Ignoranz

Wir kommen nie voran, wenn wir uns nicht darauf verständigen können, dass alle Menschen, die in Deutschland zuhause sind, Teil des deutschen Volks sind. Es kann doch nicht sein, dass einige Leute besondere Rechte als irgendwie "deutschere" Menschen in Anspruch nehmen, nur weil sie z.B. nicht wissen, wann ihre Ahnen hier eingewandert sind. Niemand war schon immer hier. Wir haben alle einen "Migrationshintergrund". Das ist doch das eigentliche Integrationsproblem.

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Tom Tom B 06.09.2018, 07:07
66. Ich kann das nicht mehr hören

Das größte Problem ist eben NICHT die Migration. Mittlerweile glaube ich einfach, dass die Politik dies nur benutzt, um von den eigentlich Problemen abzulenken. dazu noch das Märchen von dem armen besorgten bürger, der das alles doch mal sagen darf. Ich kann den Mist nicht mehr hören!

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ChristianStephan 06.09.2018, 07:07
67. Geht's noch!

Dieser Innenminister legitimiert mit solchen Aussagen doch Hetze von rechts bwz. Gedankengut. Vollkommen ungeeignet als Volksvertreter.

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fördeanwohner 06.09.2018, 07:07
68. -

Das ist leider falsch, Herr Seehofer! Die Mutter aller Probleme ist die unrechte Verteilung von Ressourcen aus unterschiedlichsten Gründen. Geht man an diese heran, kann man die Probleme abmildern und es müssen nicht mehr so viele Menschen ihre Heimat verlassen.
Nach Seehofer müsste man dann also nur Migration unterbinden, sich aber nicht darum kümmern, was mit den Menschen passiert. Was passiert, wenn man sich nicht um die Menschen kümmert, sieht man ja gerade daran, dass sie migrieren. Und auch die große Fluchtbewegung 2015 hatte ihre Ursachen genau darin. Weil man sich nicht um die Syrer in den Flüchtlingslagern gekümmert hat, haben sie sich eben auf den Weg gemacht.
Immerhin hat Frau Merkel versucht, etwas wiedergutzumachen mit der Entscheidung, die Letztgenannten aufzunehmen.
Nein, sie hat nicht, wie von rechter Seite immer wieder gern kolportiert, die ganze Welt eingladen.

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regnib 06.09.2018, 07:07
69.

Die Mutter aller Probleme ist das enorme und sich vergrößernde Wohlstandsgefälle in Deutschland und damit das Totalversagen des Staates. Doch daran sind nach Ansicht dieses Herrn natürlich auch die Migranten schuld. Wann zieht dieser Verharmloser rechtsbrauner Umtriebe endlich die Konsequenzen und wechselt in den Verein, dessen Argumente er ständig nachplappert? Geistig marschiert er und Teile der CSU längst in dessen Reihen mit.

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