Forum: Politik
Senats-Abstimmung über Brett Kavanaugh: Trump ist fast am Ziel
REUTERS

US-Präsident Donald Trump steht vor einem seiner größten Erfolge: Sein Kandidat für den Supreme Court könnte schon heute vom Senat bestätigt werden. Auch, weil einige Abgeordnete rein taktisch agieren.

Seite 4 von 12
edward elgar 06.10.2018, 09:59
30.

Zitat von SanchosPanza
Ich finde es wunderbar, dass Abgeordnete und Senatoren aus beiden Lagern noch nach ihrem persönlichen Gewissen abstimmen und nicht wie bei uns, aus parteipolitisch opportuner Fraktionsdisziplin.
Das ist Ironie, oder?
Die Parteiführer der Mehr- und Minderheitsparteien im Senat geben die Linie vor, wie man auch gut der aktuellen Berichterstattung in Sachen Kavanaugh entnehmen kann. Die Senatoren halten sich daran bis auf 2-3 Abweichler, die gute Gründe haben, sich von der Parteilinie zu distanzieren. Und diese Gründe haben sicher nur wenig mit ihrem persönlichen Gewissen zu tun, sondern eher mit der Akzeptanz in ihrem Wahlbezirk. Wenn die Senatoren der GOP nach ihrem Gewissen abstimmen würden, dann wäre Kavanaugh mit Sicherheit bös gescheitert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
keyjay 06.10.2018, 10:00
31. Ich bin sicher kein Freund von Trump, ...

... aber ich hoffe sehr, dass Kavanaugh gewählt wird. Bei allem Respekt, aber das Schmierentheather geht diesmal nicht vom Präsidenten aus. Wem erst nach über 30 Jahren einfällt, sexuell missbraucht worden zu sein und damals nicht zur Polizei ging um Anzeige zu erstatten, ist m.E. unseriös und nicht glaubhaft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Renoir7 06.10.2018, 10:01
32. Langsam, leider fast zu spät

wird die Gesellschaft in den westlichen Ländern wieder bürgerlich und konservativ. Ich drücke Trump den Daumen, dass es heute klappt.

Morgen sind Wahlen in Brasilien und wie es aussieht, wird auch da der bürgerliche Kandidat gewinnen.

Die Leute werden wieder vernünftig, die Zeit des lonksgrünen Unsinns geht zu Ende.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Beat Adler 06.10.2018, 10:04
33. Konservative, weisse, gutgebildetet Frauen in den Vorstaedten

Zitat von vandenplas
Der Artikel vergisst zu erwähnen, dass sich auch die konservative Basis mobilisiert hat. Das Gezerre um Judge Kavanaugh war ein Schuss ins eigene Knie welcher die Demokraten um die Midterms bringen könnte.
Konservative, weisse, gutgebildetet Frauen in den Vorstaedten, die seit Jahren immer Republikaner waehlten, vielerorts das Zuenglein an der Waage fuer den Wahlsieg sind, fangen an zu schwanken. Umfragen zeigen, dass die Republikaner bei dieser Waehlergruppe wegen der Brett K. Geschichte um 18 Prozentpunkte getaucht sind.

Die Anhaenger der Trumpsekte, deren Brueder und Schwestern, sind unverbruechlich mlit ihrem Guru verbandelt. Sie genuegen allerdings nicht, um zu gewinnen.

Dazu kommt......

470 (435 Abgeordnetenhaus+ 35 Senat) einzelne Wahlkaempfe am 6. Nov. 2018

Nationale Themen wie Trump und Brett K. spielen nur eine untergeordnete Rolle. In jedem einzelnen Wahlkampf geht es in erster Linie um lokale Themen.

Ob die Demokraten die Mehrheit im Abgeordnetenhaus und sogar im Senat gewinnen werden, entscheiden NICHT die Eiertaenze um die Nominierung von Brett K. auch nicht die Luegenschleuder Trump.

Die Demokraten wissen, dass sie gegen eine militante Sektenbrueder
und -schwester-Welle der Trumpsekte anstaenkern muessen. Der Spruch von Michelle Obama "if they go low, we go high" hilft dabei nicht! Es ist durchaus moeglich, dass die Reps beide Haeuser im Kongress gewinnen und Trump nachher die Sau erst Recht raus laesst.
mfG Beat

Beitrag melden Antworten / Zitieren
juba39 06.10.2018, 10:04
34. Die nächste Medienblamage

Selbst für Leute wie mich, der die USA nie bereist hat, war schon im Sommer 2016 klar, wer nächste Präsident wird. Genauso wie jetzt, um mit der ARD zu arbeiten. Noch gestern war die Causa Brett Kavanaugh auf Platz 1, der Friedesnobelpreis auf Platz 10 der News. Und wieder muß man den Medienvertretern sagen, NICHT die Protestierenden in NY, DC oder LA sind die USA. Die USA ist das Land dazwischen. Ob man es wahr haben will, es ist eben bildlich gesprochen der weiße, rassistische, übergewichtige und bildungsferne (was große Politik angeht) Farmer des mittleren Westens. Und genau diesem Typus entspricht eben auch Trump. Muß man nicht mögen, aber wenigstens zur Kenntnis nehmen.
Da muß man nicht, wie Altmeier, oder jetzt Maas, den US-Poltikern noch einen Besuch in einer bestimmten Körperregion abstatten! Genau dadurch ermuntert man diese Leute noch (gutes Beispiel Frau Knobloch über Grenell) n ihrer weltfremden Haltung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Beat Adler 06.10.2018, 10:05
35. Konservative, weisse, gutgebildetet Frauen in den Vorstaedten

Konservative, weisse, gutgebildetet Frauen in den Vorstaedten, die seit Jahren immer Republikaner waehlten, vielerorts das Zuenglein an der Waage fuer den Wahlsieg sind, fangen an zu schwanken. Umfragen zeigen, dass die Republikaner bei dieser Waehlergruppe wegen der Brett K. Geschichte um 18 Prozentpunkte getaucht sind.

Die Anhaenger der Trumpsekte, deren Brueder und Schwestern, sind unverbruechlich mlit ihrem Guru verbandelt. Sie genuegen allerdings nicht, um zu gewinnen.

Dazu kommt......

470 (435 Abgeordnetenhaus+ 35 Senat) einzelne Wahlkaempfe am 6. Nov. 2018

Nationale Themen wie Trump und Brett K. spielen nur eine untergeordnete Rolle. In jedem einzelnen Wahlkampf geht es in erster Linie um lokale Themen.

Ob die Demokraten die Mehrheit im Abgeordnetenhaus und sogar im Senat gewinnen werden, entscheiden NICHT die Eiertaenze um die Nominierung von Brett K. auch nicht die Luegenschleuder Trump.

Die Demokraten wissen, dass sie gegen eine militante Sektenbrueder
und -schwester-Welle der Trumpsekte anstaenkern muessen. Der Spruch von Michelle Obama "if they go low, we go high" hilft dabei nicht! Es ist durchaus moeglich, dass die Reps beide Haeuser im Kongress gewinnen und Trump nachher die Sau erst Recht raus laesst.
mfG Beat

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Beat Adler 06.10.2018, 10:09
36. Die Denkenden? Welche Denkenden?

Zitat von berliner789
Wo bleibt der Aufstand der Denkenden? in Amerika zeigt sich, was uns hier in Deutschland in den nächsten Jahren blühe wird: Eine Mehrheit von Menschen, die zwar die Funktionen des Smartphones verstehen, aber von den Errungenschaften und der Komplexität eines demokratischen Staates keine Ahnung mehr haben. Menschen ohne Meinung, die es lieben sich bequem führen zu lassen. Am Ende haben wir es mit einer konsumorientierten Masse zu tun, der es egal ist, welche menschlichen und moralischen Grundsätze in der Gesellschaft Gültigkeit haben. Da hilft nur Allgemeinbildung, Empathietraining, Demokratiebildung und Kreativitätsförderung. wir müssen jetzt handeln und darin investieren, bevor andere an Macht gewinnen, die uns das verbieten!!
Die Denkenden? Welche Denkenden? Etwa die Modernen, die Progressiven?

Lasst sie machen die Buerger der USA: Der US Supreme Court? Na und? Zeit sich abzuregen!

Fuer alle SPON Leser und SPON Blog Schreiber, die wie ich keine US Buerger sind, nicht in den USA leben, sondern nur (Geschaefts)Reisen dorthin unternahmen und weiter unternehmen, haben die Entscheidungen des Obersten Gerichtes in den USA praktisch keinerlei Folgen.

Wenn die USA mit Riesenschritten ins 19. Jhd. zurueck wollen, dann ist es halt so! Wenn der Supreme Court die Abtreibung, Homoehe, Cannabiskonsum wieder verbietet, dann soll es sein. Na und? Wenn der Supreme Court den Eltern erlaubt ihre Kinder bibelmaessig zu zuechtigen, das Mindestalter fuer den Kauf von Schusswaffen aufhebt, die Ehefrau dem Ehemann wieder untertaenig macht, na und? Was geht das uns an? Im 19. Jhd. hatten die Ureinwohner, die Frauen und die Afro-Amerikaner auch kein Stimmrecht. Wenn der neue Supreme Court wieder dorthin zurueck will, na und?

Der US Supreme Court kann Trump nicht stoppen den Handelskrieg weiter und immer weiter zu fuehren. Er kann auch die Strafzoelle auf Stahl und Aluminium gegen Kanada und Mexiko, die trotz des neuen USMCA Abkommens als Ersatz fuer NAFTA immer noch in Kraft sind, nicht aufheben. Er hat auch keinerlei Einfluss auf die USA Aussenpolitik! Das Oberste Gericht kann uns, den Weltbuergen, NICHT helfen, internationalen Konflikten vorzubeugen, den Trump zwingen das Iran-Atom-Abkommen und das Pariser COP 21 Abkommen einzuhalten.

US Supreme Court: Na und! Lasst unsere amerikanischen Freunde doch spielen;-)
mfG Beat

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Koana 06.10.2018, 10:10
37. Es findet zusammen...

… was zusammen gehört. Psychopathen regieren seit jeher die Menschenmassen, die Menschmassen sind willig, sie lassen es zu, sie hassen einander und ja, es gibt Menschen die dürfen glückliche Leben führen.
Nur wie viele Menschen sind unglücklich oder sterben zu Lebzeiten an Hunger, wenn nicht an Hunger dann an Krankheit und Elend, der Armut geschuldet, wenn nicht der Armut geschuldet, dann der Verseuchung der Natur geschuldet, oder schlicht durch die nackte Gewalt von Hass, Gier und Krieg?

Unglücklich, als marginalisierter Zwergkonsument in einem HDC zu verrecken, ist übrigens ebenfalls kein besonders erstrebenswertes Dasein - jetzt kann jeder selber sein Kuchendiagramm "backen" - wie groß ist das Kuchenstück mit den glücklichen Menschen?

… und die Mär lautet, wir lebten in der besten aller möglichen Welten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chlorid 06.10.2018, 10:16
38.

Zitat von helmipeters
auch wenn es für Spiegel & Co. wie eine Demütigung vorkommt, amerikanische Politik wird immer noch in Amerika entschieden und nicht von deutschen Medien. In Trumps Amtszeit ist die Arbeitslosenquote auf ein Rekordtief gesunken und offenbar sind viele Amis damit zufrieden das Gefühl zu haben, hier steht einer zuerst für uns und dann für die Anderen - ganz im Gegensatz zu Merkel und Gefolge.
In Deutschland ist die Arbeitslosigkeit auch auf einem Rekordtief, was ohne Frage auf Angela Merkel und "ihr Gefolge" zurückgeht. Wenn Sie das bei Trump als Argument für ihn gut schreiben, müssen Sie es bei Merkel erst recht tun. Bei der brummt die Wirtschaft schon länger...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
josho 06.10.2018, 10:17
39. Alles, was nach der Mutmaßung....

....der SPON - Korrespondenten Herrn Trump hätte gefährlich werden sollen oder können, ist im Sande verlaufen.
Genau so wie jetzt bei. Vielleicht wäre einfach mal ein wenig mehr Realismus bei den Berichten aus Washington angesagt. Das gilt auch für die kommenden Wahlen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 12