Forum: Politik
Serie von Angriffen: Unbekannte verprügeln Berliner NPD-Wahlkämpfer

Neukölln ist ein gefährliches Pflaster für rechtsextreme Politiker - am Samstag ist in dem Berliner Bezirk erneut ein NPD-Wahlkämpfer verprügelt worden. Es ist bereits die dritte Attacke auf einen Aktivisten der Partei im Vorfeld der Berlin-Wahl binnen einer Woche.

Seite 1 von 26
betawa 25.06.2011, 23:14
1. Ich finde es falsch

Ich finde es falsch Leute mit einer anderen politischen Überzeugung zu verprügeln. Aber andererseits schert es mich irgendwie einen Dreck wenn das der NPD passiert.

Beitrag melden
andreasneumann2 25.06.2011, 23:18
2. Weimarer Zustände in Berlin?

NPD-Ideologie ist das Letzte! Allerdings ist das noch lange keinen Grund einen Menschen anzugreifen und zusammenzuschlagen. Und wie man an den grünen Schläger beim Bahnhof in Stuttgart sehen kann bekommt man die Geister die man rief, bzw. die man aus politischen Gründen geduldet hat, nicht mehr los.

Wie viele Menschen müssen noch aus politischen Gründen verletzt, bzw. getötet werden bis man endlich diese linken Schlägertruppen energisch bekämpft. Wie viele Autos müssen in Berlin noch brennen bis man endlich kapiert dass man politische Gewalt egal ob von rechts oder links mit Null-Toleranz begegnen muss?

Beitrag melden
Finsternis 25.06.2011, 23:25
3. Hm

Ich begreif es einfach nicht. Wenn man anderer Meinung ist, sei es politisch oder nicht, dann gibt es andere Wege. Zum Beispiel einfach eine andere Partei wählen.

Wie kann man jemanden aufgrund seiner Meinung verprügeln ?
Ich dachte wir hätten aus unserer Geschichte etwas gelernt...

Einfach traurig...

Beitrag melden
mindphuk 25.06.2011, 23:29
4. .

Zitat von sysop
Neukölln ist ein gefährliches Pflaster für rechtsextreme Politiker - am Samstag ist in dem Berliner Bezirk erneut ein NPD-Wahlkämpfer verprügelt worden. Es ist bereits die dritte Attacke auf einen Aktivisten der Partei im Vorfeld der Berlin-Wahl binnen einer Woche.
Ja ich kann die Braunen auch nicht ausstehen, aber das hier hilft bestimmt, und der Kandidat wird jetzt sicher seine Kandidatur aufgeben und nie wieder Nazi sein...

(Wer Ironie findet, darf sie behalten)

Beitrag melden
random42 25.06.2011, 23:31
5. Frage

Ermittelt der Staatsschutz bereits? Es handelt sich ja offensichtlich um politisch motivierte Gewalt.

Beitrag melden
Andreas Rolfes 25.06.2011, 23:35
6. Lichterketten, Mahnwachen und Betroffenheitsreden

Wo bleiben die Lichterketten, Mahnwachen und Betroffenheitsreden der Politik?
Wie? Es gibt keine? Ach so, waren ja bloß Leute von der NPD.
Aber wehe ein paar von denen kommen jetzt auf die Idee, aus Rache ein paar Politiker der Linken PDSED zu verprügeln, dann droht sicher gleich wieder der Untergang des Abendlandes oder zumindest Verhältnisse wie in Weimar.
Armes Deutschland.

Beitrag melden
panzerknacker51 25.06.2011, 23:37
7. Unverschämt

... dieser erneute Gewaltausbruch gegen einen Vertreter einer zur Wahl zugelassenen Partei.
Naja, eine gewisse klammheimliche Freude - wieso fällt mir denn dieser Ausdruck jetzt ein - kann ich irgendwie nicht unterdrücken...

Beitrag melden
Demokrator2007 25.06.2011, 23:59
8. Wahl brutal

Zitat von sysop
Neukölln ist ein gefährliches Pflaster für rechtsextreme Politiker - am Samstag ist in dem Berliner Bezirk erneut ein NPD-Wahlkämpfer verprügelt worden. Es ist bereits die dritte Attacke auf einen Aktivisten der Partei im Vorfeld der Berlin-Wahl binnen einer Woche.
Eine Gegenreaktion wird sicher nicht lange auf sich warten lassen.

Schwieriger wird die Position der Linkspartei werden, denn die Partei ist gegen jede Form von Gewalt, aber auch alle Mitglieder und vor allem Sympatisanten?

Ciao
DerDemokrator

P.S. Zwiegespalten

Beitrag melden
.Zerberus. 26.06.2011, 00:08
9. ...

Zitat von sysop
Neukölln ist ein gefährliches Pflaster für rechtsextreme Politiker - am Samstag ist in dem Berliner Bezirk erneut ein NPD-Wahlkämpfer verprügelt worden. Es ist bereits die dritte Attacke auf einen Aktivisten der Partei im Vorfeld der Berlin-Wahl binnen einer Woche.
Auch wenn ich für ein Verbot der NPD bin (was ja Problemlos möglich wäre, würde man die V-Leute abziehen, wie das BVG gefordert hat) ist dies ein Angriff auf unsere Demokratie.
Der Staat muss hier Knallhart durchgreifen, denn derzeit ist die NPD noch eine Partei wie jede andere, der Schutz wie jeder anderen Partei zusteht.

Beitrag melden
Seite 1 von 26
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!