Forum: Politik
Sexismus: Warum der Fall Brüderle in den USA unmöglich wäre

Amerika gilt vielen Deutschen als Hort der Prüderie und Heuchelei, gerade in der Politik. Doch bei einem Vergleich mit dem Fall Brüderle wird deutlich: Die USA sind emanzipierter. Als Spitzenpolitiker wäre der Mann dort so gut wie erledigt.

Seite 13 von 32
schreckgespenst 25.01.2013, 14:25
120. Blubb

Zitat von haarer.15
die Journalistin, die eine rote Linie überschritten hatte, sondern Brüderle selbst. Sicher steht dieser Politiker vielleicht auch prototypisch für seine Spezie. Aber er sollte schon auch an der Hotelbar seine Worte sorgsamer abwägen. Brüderles Verhalten ist - vorsichtig ausgedrückt - zumindest befremdend. Seine Frau dürfte davon auch nicht erbaut sein.
Es geht doch grundsätzlich um den Journalismus. Die Frage muss gestellt werden, wie seriös es ist zur späten Stunde an einer Hotelbar tiefgehende Gespräche mit Politkern zu führen. Hierbei wird bereits die Linie zwischen dienstlich und privat übersprungen.
Anschließend nach einem Jahr daraus einen Skandal zu stilisieren ist einfach nur verlogen und eine perfide Form des Kampagnen Journalismus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schreibwerk 25.01.2013, 14:25
121. Sie toller Hecht!

Zitat von nicco13
Es gibt keinen Fall Brüderle. Es gibt nur einen Fall Himmelreich. Eine Reporterin will nachts an der Bar ein politisches Interview. Schon nach der ersten Frage, auf die Brüderle nicht eingeht, musste ihr doch klar geworden sein dass er keine Lust hat .......
...danke für Ihre Berichterstattung vor Ort! Und wer war sonst noch - außer Ihnen - dabei?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
indosolar 25.01.2013, 14:26
122. Der feine Unterschied

Zitat von sysop
Amerika gilt vielen Deutschen als Hort der Prüderie und Heuchelei, gerade in der Politik. Doch bei einem Vergleich mit dem Fall Brüderle wird deutlich: Die USA sind emanzipierter. Als Spitzenpolitiker wäre der Mann dort so gut wie erledigt.
wird vom Autor gut erkannt: "Die Amerikaner verstehen aber gar keinen Spaß, wenn sie den Eindruck gewinnen, ein Politiker behandele Frauen herablassend, degradiere sie gar zum Objekt - wie der glücklose Republikaner-Bewerber Mitt Romney soeben im Wahlkampf lernen musste."
In den USA wird eben nicht unterschiedslos Mann= Sexist, Vergewaltiger einfach alles Schlechte angenommen, sondern differenziert. Man darf es Heuchelei nennen, aber die Familie hat noch einen erstrebenswerten Ruf, auch wenn jeder weiß, es gibt sie nicht. Der Krieg der Geschlechter wird nicht zum Maß aller Dinge, sonderen konkretes Fehlverhalten benannt und erkannt und Männer regieren klug, indem sie wie von großen Firmen beschreiben, jede Möglichkeit der Falschbeschuldigung vermeiden. Deutschland geht den umgekehrten Weg indem mit geschickt eingefädelten Studien, die Annahme verbreitet wird, dass 72% aller Frauen schon mal Opfer einer sexuellen Belästigung wurden und im Umkehrschluß angenommen wird, 72 % aller Männer seinen sexuelle Belästiger. Das dies so nicht stimmen kann, sollte schon allein dadurch klar werden, dass 72% der Männer nicht so einen schlechten Geschmack haben, 72% aller Frauen eine sexuelle Ausstrahlung zu bescheinigen, die auch nur im mindesten sexuellen Bezug herstellen würde. Vielleicht bin ich auch krank, weil ich erstens noch nie auf den Gedanken gekommen bin, wenn ich schon mal eine attraktive Frau sehe, diese wie auch immer anzusprechen, aber es ist schon sehr selten, dass ich wirklich mal entscheide, was war das denn, da muss ich noch mal hinschauen.
Von daher schon richtig, Amerikaner sind emanzipierter, vermutlich auch von einem das Geschlechterauskommen vergiftenden radikalem Feminismus! Davon mal ab, sollte Herr Brüderle vielleicht weniger trinken, oder nach dem Genuss von Alkohol generell auf weibliche Kontakte verzichten, er mehrt wohl das Begehren, aber ganz bestimmt nicht die Fähigkeit, dass sollte man in seinem Alter wissen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Roemer2012 25.01.2013, 14:26
123. Herrenwitze

Wie verhält sich das denn mit der Anmache unter Journalisten. Praktikantin vs. Chef vom Dienst. Herausgeber vs. blonde, attraktive, viel versprechende Hochschulabsolventin. Von Burda heißt es, er ließe nichts anbrennen.

Geht es nicht immer darum, wer nun doch die dicksten Eier in der Hose hat. Der nuschelnde Brüderle ist doch nur ein harmloser Repräsentant einer verstaubten Herrenriege, die sich auch noch mit 67 beweisen müssen, was sie in der Hose haben.

Herabwürdigende Anmache, das muss der Vergangenheit angehören, aus welchem Lager auch immer und gegen wen auch immer. Hetros gegen Homos usw.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kuac 25.01.2013, 14:26
124. Fortpflanzen

Zitat von anders_denker
Mein Gott, wie sollen Menschen zueinanderfinden und sich ggf. Fortpflanzen wenn nicht auch der eine oder andere seine Machosprüche loslassen darf. Nur Softis und Frauenversteher gibt es eben nicht. Ja, die Balz ist animalisch, aber die Natur hat damit etwas vorgesehen, was durch gefühle, Hormone gesteuert wird, nicht durch schwachsinnige Regeln. Und besser als im Tierreich kann das Weibchen sich ja auch bewusst den stärkeren Bullen etc. hingeben.;-)
Dann kann die FDP ja Brüderle für Mitgleider-Vermehrung nutzen. Fähigkeiten hat er ja bewiesen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hcpsullivan 25.01.2013, 14:26
125. Überflüssiger Artikel

Möchte man der Logik des Artikels folgen, sind die USA i.S. Sex ehrlicher als wir, indem sie nach dem ganzen Entrüstungstremolo wieder zur Tagesordnung übergehen. Im Übrigen nehme ich an, dass sich keine Frau mehr auf die Straße traut, jetzt wo das Sex-Moster B. öffentlich geworden ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
harald0078 25.01.2013, 14:26
126.

Zitat von sysop
Amerika gilt vielen Deutschen als Hort der Prüderie und Heuchelei, gerade in der Politik. Doch bei einem Vergleich mit dem Fall Brüderle wird deutlich: Die USA sind emanzipierter. Als Spitzenpolitiker wäre der Mann dort so gut wie erledigt.
Kann mir mal einer den Artikel erklären? In Amerika sitzen überführte Ehebrecher und Prostituiertenkunden im Kongress aber wenn der Fall Brüderle in Amerika passiert wäre, dann wäre er erledigt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schwerpunkt 25.01.2013, 14:27
127.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass herr brüderle die mitternächtlichen "Sprüche" an einer Hotelbar ernst gemeint haben kann, in dem Sinn, dass Sie auf ein Ziel setzen könnten, dass den Koitus zum Abschluß hat (oder auch nurr etwas vergleichbares), sofern bei ihm das Selbstbild mit dem Fremdbild auch nur annähernd korreliert.

Er dürfte sich durchaus im Klaren darüber sein, dass für Ihn persönlich die Zeiten der potentiellen Reproduktionstechnologie vorbei sind.
... es sei denn er trifft ein ebenso angesäuseltes Weibchen mit einem recht ungewöhnlichen Fetisch (vorsichtig ausgedrückt).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
elizar 25.01.2013, 14:27
128. seltsamer artikel

dabei dachte ich, dass in amerika ganz andere bezeichnungen für politiker normal wären. und wenn dann einer sagt "du kannst den präsidenten doch nicht einen *zensiert* nennen" dann heißt es nur "doch, meinungsfreiheit!"
außerdem: was geht´s uns an, was die amerikaner drüber denken? der artikel ist so sinnvoll wie ein kropf ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cobden27 25.01.2013, 14:27
129. In den USA wäre auch Schröder nicht gewählt worden

Als Präsident mehrmals geschieden und wieder verheiratet? Keine Chance! Als Präsident Atheist, keine religiöse Eidesformel? Keine Chance.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 13 von 32