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Shitshow Brexit: Demokratie wird ohnehin überschätzt
REUTERS

Die Frist-Verschiebung beim Brexit bedeutet nur eine Verlängerung der Qualen. Den Briten bleibt nur noch ein Ausweg: Ihre Majestät, die Königin, zieht die Entscheidungsgewalt an sich.

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bürgerl 11.04.2019, 17:23
80. Brexit

Der einzig Vernünftige Ausweg aus der verfahrenen Lage ist die Entscheidung über den Brexit und das ob und das wie des Brexits wieder in die Hände des Volkes zu geben . Nachden die Regierung und das Parlament in der Sache Versagt hat . Nur eine weitere Abstimmung mit ehrlichen Fakten über die einzelnen Wege in die Zukunft und den entsprechenden Vor und Nachteilen der entsprechenden Entscheidung kann die Lösung sein . Die dann getroffene Entscheidung mus dann auch umgesetzt werden, nur so kann in Britanien wieder eine Befriedung erreicht werden ohne das es das ganze Land zerreist .

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anonguest 11.04.2019, 17:24
81. Falsche Mehrheit

Zitat von stolte-privat
Die Mehrheit der britischen Bevölkerung hat doch für den Brexit gestimmt.
Es wieder und wieder zu schreiben, macht es nicht richtig.
Es war nicht die Mehrheit der Bevölkerung.
Großbritannien hat 66 Mio Einwohner (aka. Bevölkerung).
Für einen Austritt stimmten 17,4 Mio Wähler, das sind cd. 37,4% aller Wahlberechtigten. Und ganz knapp mehr als ein Viertel (26%) der Bevölkerung.

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Newspeak 11.04.2019, 17:41
82. ...

Das mit den Handlungen und Konsequenzen gilt fuer Erwachsene. Leider findet heute eine Infantilisierung der Politik statt, nicht nur beim Brexit, auch Klima-Greta kuendet davon. Da kann man nichts anderes machen, als erschreckt oder belustigt zuschauen. Irgendwann wird allerdings die Gleichgueltigkeit siegen.

In 20 Jahren, wenn der Brexit vollzogen sein wird, ist Irland wiedervereinigt, Schottland autonomes Mitglied der EU, und die britische Monarchie wird nach der Queen auch langfristig den Bach runtergehen. England als Island ist vermutlich gar kein so schlechtes Beispiel. Aber auch Portugal war mal eine Grossmacht, oder Holland. Alles Geschichte.

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Newspeak 11.04.2019, 17:42
83. ...

Zitat von syracusa
Ein "guter Diktator" oder Monarch, der vermutlich auch aus Eigeninteresse die Menschen- und grundlegenden Bürgerrechte achtet und schützt, ist eine viel bessere Grundlage für eine funktionierende Demokratie, als ein von Populisten verführter Mob, der es fälschlich für Demokratie hält, wenn er in Wahlen die Mehrheit erringt und seine Agenda durchsetzen kann.
Stimmt schon, nur leider sind die guten Diktatoren so rar. Es scheint in 10000 Jahren Menschheitsgeschichte nicht einen gegeben zu haben.

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whitemouse 11.04.2019, 17:44
84. Meine Meinung

Den Artikel habe ich mit großem Vergnügen gelesen. Weniger gut formuliert habe ich das inhaltlich auch schon geäußert.

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Aberlour A ' Bunadh 11.04.2019, 17:56
85. Die Königin zieht die Entscheidungsgewalt an sich????

Aus Deutscher Sicht sieht man eben die Vorteile des kontinentaleuropäischen Verhältniswahlrechts gegenüber dem angelsächsischen Mehrheitswahlrechts. Bei einer Gegenüberstellung der beiden Wahlsysteme wird als Vorteil des Verhältniswahlrechts immer genannt: "Förderung vereinbarter Mehrheiten durch Aushandeln und Kompromisse, an denen verschiedene gesellschaftliche Kräfte beteiligt sind." Genau diese fehlende Kompromissfähigkeit ist des Pudels Kern beim Brexit-Chaos. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, warum der "Guardian" ausgerechnet bei Jan F. anfragt, um eine Einschätzung der Lage aus "Deutscher Sicht" zu erhalten? Englischer Humor? Jedenfalls ist klar, was Jan F. wieder abliefert: Klamauk wie immer. Das soll also Satire sein, wie manche hier mutmaßen? Glaube ich nicht.
Außerdem steht jetzt bald der Sommer vor der Tür. Die Queen macht ihren "summer break" auf Balmoral Castle. Gibt's da eigentlich immer noch die Rattenplage auf Balmoral? Wie dem auch sei, die Queen hat also gar keine Zeit für den Brexit.

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curiosus_ 11.04.2019, 18:01
86. Es ist mir durchaus klar, dass..

Zitat von ichliebeeuchdochalle
Doch, das gehört mal wieder zu Ihrem umfangreichen Vorrat an Nichtwissen. Das britische Recht läßt nicht jeden Briten und Nordiren ab 18 Jahren wählen. Auf, auf! Werfe er die Suchmaschine an und frohlocke er über die frohe Botschaft, die ihm zuteil wird.
..nicht jeder wählen darf. Durfte ich bis zum Alter von 18 Jahren z.B. auch nicht, dazu brauche ich nicht Google.

Also, was wollen Sie mir sagen?

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Niob41 11.04.2019, 18:03
87. Was denn??

Wofür soll die Queen sich denn entscheiden? Es gibt nur einen einzigen gangbaren Weg: Remain.
Alle anderen Vorschläge sind in sich widersprüchlich und damit nicht realisierbar:

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mwroer 11.04.2019, 18:03
88.

Zitat von syracusa
Ein "guter Diktator" oder Monarch, der vermutlich auch aus Eigeninteresse die Menschen- und grundlegenden Bürgerrechte achtet und schützt, ist eine viel bessere Grundlage für eine funktionierende Demokratie, als ein von Populisten verführter Mob, der es fälschlich für Demokratie hält, wenn er in Wahlen die Mehrheit erringt und seine Agenda durchsetzen kann.
Das Problem bei 'guten Monarchen' ist dass alle die in ihrem Namen agieren auch 'gut' sein müssten. Wir wissen, historisch gesehen, das dies nie der Fall war. Wir wissen, aus dem Alltag, das es jede Menge dummer Menschen gibt die ihr kleines Fitzelchen Macht genießen und bis zum erbrechen ausschöpfen.

Es würde scheitern.

Soweit ich weiß wurde die Möglichkeit dass der regierende Monarch das Parlament auflöst 2011 von eben diesem Parlament ausgeschlossen. Vorher wäre das noch möglich gewesen - was zur spannenden Frage führt:

Wie sinnvoll sind Verlängerungen wirklich wenn sie dem Parlament Zeit gäben die Lücken zu schließen die es der Königin eventuell doch ermöglichen einzugreifen :P

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jogola 11.04.2019, 18:05
89. Aber das hat doch ein anderer Forist schon erklärt:

Zitat von curiosus_
Die Nichtwählenden haben damit ausgedrückt, dass ihnen das Ergebnis egal ist. Sie stimmen also dem Mehrheitsbeschluss der Wählenden zu, egal wie der ausfällt. Wäre es anders hätten Sie ja wählen gehen können, daran wurde niemand gehindert.
zur Bevölkerung zählen auch viele Personen die nicht wählen dürfen.

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