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Shutdown-Patt: Demokraten verabschieden Budgetentwurf - Weißes Haus droht mit Veto
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Die Demokraten haben die Mehrheit im Repräsentantenhaus übernommen - und bringen als erstes einen Gesetzentwurf ein, um den Shutdown zu beenden. Wie angekündigt signalisiert das Weiße Haus: no way!

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hman2 04.01.2019, 18:05
110.

Zitat von ralph.lobenstein
Die USA und die Wirtschaft braucht mit Sicherheit keine weiteren illegalen mittelamerikanischen Wirtschafts Migranten. Sie haben weitaus genug gut integrierte Mexikaner die im Central Valley und anderswo die Landwirtschaft besorgen
Integrierten Arbeitskräften muss man aber den US-Mindestlohn zahlen, d.h. ca. das doppelte von dem, was "illegal aliens" bekommen...

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hman2 04.01.2019, 18:08
111.

Zitat von draco2007
Blödsinn. Hat Israel ein Visa-System wie die USA? In dem man relativ problemlos ein Touristen Visa bekommen kann? Ich vermute nein.
Israels Wirtschaft ist ganz genau wie die US-Wirtschaft der südlichen Bundesstaaten existenziell abhängig von billigen Arbeitskräften, die man unter Mindeslohn entlohnen kann. Das ist der Grund, warum Israel seine gelegentlichen Abriegelungen z.B. des Westjordanlands immer wieder rasch beendet. Weil die Wirtschaft stöhnt.

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hman2 04.01.2019, 18:09
112.

Zitat von redwed11
Es ist kein Fall bekannt, dass Menschen von West nach Ost diese Mauer durchbrochen hätten. Diese Mauer hat ihren Zweck voll und ganz erfüllt.
Oh doch. Angela Merkel, in Hamburg geboren, hat zusammen mit ihrem Vater von Westen nach Osten rübergemacht...

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hman2 04.01.2019, 18:12
113.

Zitat von Revisor
nach Deutschland kommen, kosten vorsichtigen Schätzungen nach unmittelbar 20 Milliarden pro Jahr.
Davon dürfen Sie gleich mal abziehen, was sie uns bringen. Das sind auch Milliarden, wenn auch nicht ganz so viele. Übrigens sind schon zeimlich viele wieder zurückgekehrt, das wird von der AfD gern "vergessen" zu erwähnen...

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g.eliot 04.01.2019, 18:15
114.

Zitat von Revisor
Entscheidend ist allein, daß er eine wirkungsvolle Grenzsicherung will und sich in technischer Hinsicht auch belehren läßt: "“One of the things with the wall is you need transparency. … You have to be able to see through it. In other words, if you can’t see through that wall — so it could be a steel wall with openings, but you have to have openings because you have to see what’s on the other side of the wall.” (Trump am 14. Juli 2017)
Entscheidend ist, wie Trumps Wahlversprechen lautete. Darauf sind Trump Anhänger sehr stolz, oder.

Was Sie da zitieren, stammt nach einem halben Jahr Amtszeit, als er doch nicht auf den Rat von Grenzschutzbeamten verzichten konnte, um nicht vollkommen dumm auszusehen.

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redwed11 04.01.2019, 19:12
115.

Zitat von hman2
Oh doch. Angela Merkel, in Hamburg geboren, hat zusammen mit ihrem Vater von Westen nach Osten rübergemacht...
Da irren Sie. Die Familie Kasner siedelte im Jahr 1954 mit ihrer Tochter Angela in die DDR über, wo der Vater eine Stelle als Pfarrer annahm. Mit den Absperrmaßnahmen an den DDR Grenzen mit dem Bau der Mauer wurden aber erst am 13. August 1961 begonnen. Somit zog die Familie Kasner schon 7 Jahre vor dem Mauerbau in die DDR. Ja, ja die Sache mit der Geschichte und den Fake News, besonders unangenehm wenn man Unsinn schreibt.
Übrigens, falls Sie das auch nicht wissen, die Bundeskanzlerin Angela Merkel ist eine geborene Kasner.

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Revisor 04.01.2019, 20:40
116. Irgendwie wirkt es befremdlich,

Zitat von hman2
Richtig. Wenn es heute auf morgen keine "illegal aliens" mehr gäbe, müssten Arbeitgeber von Kalifornien bis Texas plötzlich Löhne nach dem US-Mindestlohngesetz zahlen, d.h. die Lohnkosten würden sich vervielfachen (!).
wenn Sie mit den Interessen der Ausbeuter argumentieren. Je mehr Illegale nämlich ins Land kommen, die zu Niedrigstlöhnen arbeiten müssen, desto eher werden doch die angemessen bezahlten legalen Arbeitskräfte gefeuert.

Unter anderem dem will Trump entgegenwirken. Sind sie etwa deshalb gegen seine Mauer? Wenn nicht, dann sollten Sie sich eine schlüssigere Auffassung zulegen.

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fatal.justice 04.01.2019, 20:59
117. Apropo Auffassung:

Zitat von Revisor
wenn Sie mit den Interessen der Ausbeuter argumentieren. Je mehr Illegale nämlich ins Land kommen, die zu Niedrigstlöhnen arbeiten müssen, desto eher werden doch die angemessen bezahlten legalen Arbeitskräfte gefeuert. Unter anderem dem will Trump entgegenwirken. Sind sie etwa deshalb gegen seine Mauer? Wenn nicht, dann sollten Sie sich eine schlüssigere Auffassung zulegen.
An wem nun liegt die Höhe der Lohnzahlung? Denjenigen, die zuzogen, oder denjenigen, die schon immer dort wohnten? Also manchmal... Rassismus in wirtschaftswissenschaftliche Umhänge zu kleiden ist zwar ein beliebter Trick, aber so durchschaubar, wie hohl.

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OhMyGosh 05.01.2019, 19:42
118.

Ballyhoo der Reps und Dems im White House unter der "Führung" des greisen POTUS … und Hunderttausende Regierungsbedienstete befinden sich im Zwangsurlaub oder müssen vorerst ohne Gehalt arbeiten. Da kann man auch nicht davon ausgehen, dass diese so clever sind, sich krank gemeldet zu haben und das auch möglichst lange zu bleiben, denn nicht einmal jeder Angestellte hat überhaupt ein Anrecht auf bezahlte Krankheitstage. Oftmals müssen Beschäftigte ihren Urlaub opfern oder unbezahlt freinehmen.

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Peter Bernhard 05.01.2019, 21:37
119. the great barrier

the great barrier, nennen Sie es - wie Sie wollen - und "no way". Letzteres gerade sehr assoziativ: no way around, and around: eine "physische Mauer", die nach Zitat Grenzbeamten (call it a beamer...) "funktioniere", könnte im Kommunikativen allerdings entscheidend besser, anders, sein, als ein "Loch im Zaun", ein Konzept, das ich von Shewardnaze, dem noch-sowjetischen Außenminister kenne von Iron Curtain. Ach so, dann gibt es noch Kohl'sche Schwarzgeldkultur hier drüben, was ja mit Merkel aus gerade-eben-noch- äh - Loch im Zaun-DDR zu dessen Karr- äh iere-Ende führte -- was also die Inkonsequenz in der Durchsetzung wohl eines Regelung besteht, die so unsanktioniert ... und nun aber differenziert mal: im Schlechten als "Loch-Zaun" einfach nur die Abschaffung der Grenze bedeutet, die niemand "ernst nimmt", oder aber im Guten, das ist zu sehen: eine Einladung - welcome - "bedeutet", sich mit dieser Regelsetzung zu befassen. Das scheint mir gerade das Ambivalente des "Winks mit dem Zaunpfahl " zu sein: watch your language - es ist durchaus "drin", darüber zu sprechen, wer rein kommen könne, das müsse man aber auch tun. Dass also Millionen Leute das Spanische zu einer neuen Landessprache machten, in 20 Jahren, das spricht dafür, dass eine Grenze etwa mit den Worten Obamas wohl im oben Dargelegten Ersteren nicht mehr ernst genommen wurde. Demgegenüber wohl interpretierbar als eine Kontinuität, wenn Trump von "call it barrier" redet, das stellt ja zu einem Nothing ein Etwas dar - worüber "wie gesagt zu reden" sei, nicht zu schweigen und zu kriechen.

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