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Shutdown-Patt: Demokraten verabschieden Budgetentwurf - Weißes Haus droht mit Veto
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Die Demokraten haben die Mehrheit im Repräsentantenhaus übernommen - und bringen als erstes einen Gesetzentwurf ein, um den Shutdown zu beenden. Wie angekündigt signalisiert das Weiße Haus: no way!

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wenndannjetzt 04.01.2019, 11:23
70. Dump Trump

Trump ist ein Präsident für die Geschichtsbücher. Nicht weil er Hervorragendes leisten würde, sondern weil sein Handeln irrational ist. Er versteht leider nichts von Volkswirtschaft und internationalen wirtschaftlichen und politischen Verflechtungen. Sein Mangel an Diplomatie und sein Überfluss an Lügen wird dafür sorgen, dass er sich spätestens nach seiner Präsidentschaft mit solchen Größen wie Nero vergleichen lassen muss.

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sibbi78 04.01.2019, 11:24
71.

Zitat von Revisor
der umwerfenden Logik allzu vieler Anti-Trumper: Wenn eine Maßnahme das Problem nur teilweise löst, dann hat man sie ganz zu lassen. Einem Arzt, der das so handhabt, wird die Approbation entzogen! Im übrigen haben die verschärften Grenzkontrollen sehr wohl schon gewirkt, wie man leicht ergooglen kann, und eine durchgehende Mauer (bzw. ein hoher Zaun) wird die Lage weiter verbessern.
Nein, die Mauer wird nichts verbessern. Die Menschen, die A sagen und fD meinen, glauben immer noch, dass einfache, unbegründete Behauptungen - oft genug vorgebracht - in einem aufgeklärten Land Meinungen bilden können. In Wahrheit bringt eine Mauer an der mexikanischen Grenze nichts, weil a) Drogen - wie bereits des öfteren hier bemerkt - nicht nur über diese Grenze kommen (da gibt es andere, effektivere Möglichkeiten), b) die Mauer - auch das hat Trump versprochen - von den Mexikanern bezahlt wird und die Amerikaner keinen Cent kostet. Später revidierte er das:"Die unehrlichen Medien sagen nicht, dass das Geld, das für den Bau der Großen Mauer ausgegeben wird (aus Gründen der Schnelligkeit), von Mexiko später zurückgezahlt wird". Und außerdem c) sollte tatsächlich eine Mauer gebaut werden, muss sie unterhalten und v.a. bewacht werden. Rund 3144km lang ist Grenze zu Mexiko. Davon sind bereits 1100km befestigt und werden von mehr als 20.000 Grenzschützern bewacht. Für die "große" Mauer werden dann wohl an die 60.000 Grenzschützer benötigt. Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld? Achsoja: Die Mexikaner...

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tomxxx 04.01.2019, 11:25
72. Ist schon irgendwie lustig...

Mauer hin oder her, bei genauer Betrachtung ist dieses Land sowas von pleite, dass dieser Shutdown, oder ein langsamer siechender (oder in irgendeiner anderen Form) sowieso nicht zu vermeiden ist. Aber solange die Notenpresse läuft ... ewig wird sie das nicht tun...

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mostly_harmless 04.01.2019, 11:28
73.

Zitat von vandenplas
Mexico zahlt indirekt für die Mauer mit dem seit Jahrzehnten andauernden massiven Exportüberschuss in die USA. Dieser Teil des Versprechens "I let Mexico pay for the wall" war deshalb am leichtesten zu erfüllen. [...]
Mexico hat gegenüber den USA keineswegs ein Handelsbilanzdefizit, sondern seit Jahrzehnten einen riesigen Handelsbilanzüberschuss, aktuell von knapp 100 Mrd USD

https://atlas.media.mit.edu/de/profile/country/mex/#Importe


Das Mexico die Mauer bezahlt ist also reines Wunschdenken der Trump-Fanboys.

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kajoter 04.01.2019, 11:28
74. @ #72

Zitat von nofreemen
Das zündeln geht weiter und damit brennt fie Lunte noch lange. Pelosi hat langjährige Erfahtung in Politintriege und darum eurde sie gewählt. Amerika
Eigentlich ist Ihr "Beitrag" keiner Erwiderung würdig. Trotzdem:
Wie können Sie angesichts von 17 Gerichtsverfahren, die mittlerweile gegen Trump, gegen sein Unternehmen und gegen sein Wahlkampfteam anhängig sind, mit derartig lächerlichen Anwürfen wie dem einer "Intrigantin" zu argumentieren versuchen?
Und wieso bezeichnen Sie das, wofür die Demokraten in den Kongress demokratisch gewählt wurden, als "Zündeln"?
Im übrigen:
Die Länge der Mauer entspräche in etwa der Entfernung von Paris nach Moskau. Es geht um die Relation zwischen Kosten für Bau/Unterhalt und Nutzen. Und es geht um das, was hinter der Mauer inhaltlich steht und das ist in erster Linie Rassismus.

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Stefan12345678 04.01.2019, 11:30
75. ...

Ich frage mich, ob die USA die Flüchtlinge nicht aufnehmen könnten bzw. sogar brauchen? Wie viele sind es? Die jüngsten Zahlen, die ich gefunden habe waren 9.000 (neuntausend) wartende Flüchtlinge in Tijuana vom 20.11. im Handelsblatt und gestern sind US-Kräfte mit Tränengas gegen 150 Flüchtlinge vorgegangen.
Und wenn es 250.000 sind. Die USA müssten das aushalten können, die sind 325.000.000 (dreihundertfünfundzwanzigmillionen)!!
Nach meinem (veralteten Schul-) Wissen, machen doch auch gerade Mexikaner und andere Mittel- und Südamerikaner schlecht bezahlte Arbeiten, die die Amis selbst nicht machen möchten, z.B. Obstpflücker auf den Plantagen in Kalifornien, ist das noch so? Wenn man sich die Haushaltshilfe von Arnold Schwarzenegger (Thema: Seitensprung und unehelicher Sohn) ansieht, scheinen mexikanische Haushaltshilfen auch nicht unüblich zu sein. Ich meine, irgendwie werden diese Menschen in den USA auch gebraucht.

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juming 04.01.2019, 11:32
76. Wehret den Anfängen

Mit 5 Milliarden Dollar wäre gerade einmal der Anfang gemacht den Mauerbau anzuschieben. Das danach noch mehr als 100 Milliarden Dollar nötig wären weiß doch jeder, auch Herr Trump. Will er damit zeigen, dass Mauergeschichte nicht nur in Deutschland mit Ulbricht sondern in den USA auch mit Trump möglich ist?

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luwigal 04.01.2019, 11:42
77. Unsinn, Sie sind auch einer von denen,

Zitat von ralph.lobenstein
An den Foristen der mir ironisch am Beispiel der DDR mit zu teilen versuchte dass Grenzmauern nicht funktionieren: wenn die DDR keine Mauer gegebaut hätte .Was meinen Sie wieviel DDR Bürer hätten sich stante pede in den Westen abgesetzt? 1000,100000,1 Million oder mehr über den Zeitraum von fast 30 Jahren. Und zur israelischen Mauer haben sie gar nichts zu sagen? Ärmlicher Kommentar
die denken, eine Mauer kann Menschen auf Dauer trennen.
Von einer Million DDR-Bürger, die sich in den Westen abgesetzt hätten, wären neunhundertneunundneunzigtausenundneunhundertundne unundneunzig entweder regelmäßig oder auf Dauer zurückgekehrt. Ich für meinereiner gehe sogar davon aus, dass die DDR in einer deutschen Förderation überlebt hätte, wenn sie ihren Bürgern die Menschenrechte vglb. wie es im Westen es üblich war, mit tatsächlicher und unkontrollierter Bewegungs- und Reisefreiheit zugestanden hätte. Dass die DDR, besser deren Betonkopf-Regierung, hierfür weder fähig noch willens war, das wissen wir alle, letztendlich hätten Letztgenannte den Ast, auf dem sie saßen, selber abgesägt.

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draco2007 04.01.2019, 11:48
78.

Zitat von christoph_schlobies
Persönliche Beschimpfung macht die Antwort nicht sinnvoller.- Wenn Trump auf gewissen Waren aus Mexiko nun Zoll erhebt , dann hat er Geld bekommen ,das er vorher nicht hatte.Und dieser Zoll reduziert die Einfuhren aus Mexiko -kostet also Mexiko Geld.- Geld,das nun Trump hat – so sieht das aus. Und die Frage,wer diesen Zoll bezahlt – angeblich ja der Kunde in USA .Einmal abgesehen davon,dass er nun dank der Zollmauer einen job hat,den er vorher nicht hatte ,kauft der nun mit größerer Wahrscheinlichkeit US-Produkte ,weil die nun nicht mehr teurer sind als Eingeführtes aus Mexiko. Und da haben dann weitere US-Boys einen job,die vorher keinen hatten. So ist das -und nicht anders.
Wer hat mehr Jobs? Die paar hundert Stahlkocher? Dafür tausende verlorene Jobs in der stahlverarbeitenden Industrie, weil deren Kosten deutlich steigen?

Und NATÜRLICH bezahlt der Kunde den Zoll am Ende, wer denn sonst? Das Ziel von Zöllen ist es die Waren teurer zu machen, damit heimische Produzenten bessere Chancen haben. Also subventioniert der US-Amerikaner schlicht neue Jobs.
Exakt das gleiche erreichen sie durch Steuererhöhung und Sozialhilfe. Womöglich sogar effektiver, weil nicht einfach Gelder als Gewinne in irgendwelche dubiosen Taschen fließen.

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vandenplas 04.01.2019, 11:52
79.

Zitat von mostly_harmless
Mexico hat gegenüber den USA keineswegs ein Handelsbilanzdefizit, sondern seit Jahrzehnten einen riesigen Handelsbilanzüberschuss, aktuell von knapp 100 Mrd USD https://atlas.media.mit.edu/de/profile/country/mex/#Importe Das Mexico die Mauer bezahlt ist also reines Wunschdenken der Trump-Fanboys.
Lesen Sie meinen Beitrag. Mexico hat einen seit Jahrzehnten andauernden, massiven Handelsüberschuss (Exportüberschuss) mit den USA wie sie richtig schreiben. Nur ist es auf makroökonimischer Ebene von Vorteil wenn man ausgeglichene Handelsbilanzen mit seinen ausländischen Handelspartnern hat. Das ist der Unterschied zu inländischen Kleinkrämern - die haben natürlich Freude daran wenn sie mehr einnehmen als sie ausgeben. Je grösser der Unterschied desto besser. Trifft auf Volkswirtschaften aber eben nicht unbedingt zu.
Wenn Mexico also mehr in die USA exportiert als es aus den USA importiert, dann ist das gleichbedeutend mit einem netto Abfluss von Gütern in die USA - und zwar ohne Ersatz! USA profitiert, Mexico verliert. Das ist etwa das selbe wie wenn ich Ihnen alle Äpfel die sie im Garten züchten abkaufen würde. Sie haben ein Jahr lang geschuftet, ich habe aber alle Äpfel, kann gut essen und Sie haben ein Papier von mir auf dem steht, dass ich ihnen Waren im gleichen Gegenwert schulde. Sie werden hungern. So bezahlt Mexico die Mauer indirekt. Hätten die Mexikaner nochmals Geld nachgeschoben, dann würden sie die Mauer zweimal bezahlen. Ay caramba!

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