Forum: Politik
Shutdown: Trump droht mit langer Haushaltssperre
MICHAEL REYNOLDS/EPA-EFE/REX

Der Streit über die Finanzierung einer Grenzmauer zu Mexiko hat den US-Haushalt lahmgelegt. US-Präsident Trump hält an dem umstrittenen Projekt fest - und ist gezwungen, die gegnerischen Demokraten zu umwerben.

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fatal.justice 03.01.2019, 01:04
20. Es ist so einfach, wie debil:

Der Präsident strebt eine zweite Amtszeit an - und damit ist es unbedingt nötig, in der sandigen Wüste zwischen New Mexico und Mexico eine Mauer in die Landschaft zu setzen. Die zwar keinen Sinn ergibt, aber eines seiner wenigen Wahlversprechen verwirklicht. Das war´s auch schon. Mehr fällt mir dazu auch nicht mehr ein, weil der ganze Vorgang einfach nur abgrundtief traurig ist: Für die Seele eines ganzen Volkes und der Vertreter, die man erwählte, einen Weg in die Zukunft zu weisen. Plumps.

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krustentier120 03.01.2019, 01:28
21. Rechnung

Wie lange müsste ein Shutdown eigentlich dauern, bis er die 5,6 Milliarden an Beamtengehältern eingespart hat? Könnte er seine Wand nicht davon finanzieren?

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mikefuerbass 03.01.2019, 02:04
22. The IRS is affected by the shutdown

Meines Wissens - andere Kommentatoren, die es besser wissen, mögen mich gerne korrigieren - ist durch diesen Shutdown auch das IRS (Internal Revenue System = Bundesfinanzamt) betroffen. Und wenn man dann noch weiß, dass in den USA grundsätzlich die Steuerklärung von natürlichen Personen bis zum 15.04. des Folgejahres abzugeben ist, dann wird es an dieser Stelle pikant (ich komme selbst aus dem Steuerbereich und hatte schon mit DBA USA-BRD zu tun). Wenn die Bundesfinanzbehörde in den USA weiterhin lahmgelegt wird, dann werden der Bundeskasse ganz schnell Milliardenbeträge fehlen, weil die zwar fristgerecht eingereichten Steuererklärungen eben nicht zeitnah bearbeitet werden können und in der Folge die Steuerbescheide mit den Nachforderungen auch nicht herausgehen - darüber freut sich in USA der Steuerbürger, der erst viel später zahlen muss, aber eben nicht der Bundeshaushalt, dem diese vielen Milliarden Dollar auf den Staatskonten fehlen werden. Aber solche Kleinigkeiten begreift "the greatest genius ever" halt nicht.

Der hätte bei uns in Oberbayern doch noch nicht einmal mit Nachhilfe das Abi gepackt in meinem Jahrgang 1987, selbst Mittlere Reife wäre schon hart an der Kante gewesen. Sorry, that was just my ten cents....

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Björn L 03.01.2019, 02:25
23. Der Schaden im eigenen Land ist die Lektion zu weniger schlechtem

Der Shutdown braucht weitere Konsequenzen als das bisherige. Die Signalwirkung an alle im Staatsdienst muß verheerend sein, selbst für jene, die nicht davon betroffen sind. Die nach unten offene Richterskala der Schande erreicht einen weiteren nach unten offenen Punkt.

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Darkqueen 03.01.2019, 03:45
24.

So langsam sollte der Vicepräsident bseinen Möglichkeiten einsetzen um Trump zu bremsen

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fatal.justice 03.01.2019, 04:19
25. War...

... er nicht schon immer darauf aus, Regierungstätigkeiten und Verwaltung lahmzulegen? Anarchie und hinderungsloses Bereichern. Super! Der Nachteil ist, dass er die nächsten zwei Jahre nicht überleben wird. Politisch. Damit beglückwünsche ich der slowenischen Holden zur Wahl des Gatten. ;-) Falls sie leer ausgehen sollte, wird meine Trauer ein jähes Ende nehmen.

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ceroc 03.01.2019, 04:27
26. Ein wichtiges Wahlversprechen

Will er seine Wiederwahl sichern muss die Mauer in Arbeit sein.
Auch für Mexiko kann das Projekt wirtschaftlichen Aufschwung bedeuten. Es Leben aktuell über 12 Millionen Illegale in der USA. Die Menschen werden in ihren Heimatländern gebraucht.

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Ratzekarl 03.01.2019, 04:45
27. Kurios

Trump hatte doch mal versprochen, sich das Geld für seine geliebte Mauer von Mexiko zu holen. Jetzt will er es vom US-Steuerzahler und ist so traurig, weil man es ihm nicht geben will, dass er quasi mit Selbstmord droht. Wenn das kein kindliches Verhalten ist, dann weiß ich es aber auch nicht.

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Joerg grimm 03.01.2019, 05:09
28.

Was denn, Ich dachte dass Mexiko den Zaun bezahlt?

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hausfeen 03.01.2019, 05:10
29. PR-technisch genial. Täter/Opfer-Relation vertauscht.

Shut Downs der Vergangenheit lasteten wie Blei auf den meist demokratischen Präsidenten. Trump hat es geschafft, ihn zu seiner Waffe zu machen, die er in der Hand führt.

Enfach genial. Ob er darauf allein gekommen ist? Kaum. Die "Psychologie der Massen" wird er sich kaum selbst erlesen haben. Andere ja. Schlaue Despoten z.B., die sich mit schlauen Mitarbeitern umgeben. Und gut Deutsch können.

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