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Sicherheit bei AfD-Parteitag in Köln: Polizei macht sich "große Sorgen"
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Köln wappnet sich für den AfD-Parteitag: Die Polizei rechnet mit 50.000 Gegendemonstranten und gewalttätigen Protesten. Die Innenstadt wird zur Sicherheitszone - Hochzeitspaare von der Polizei zum Standesamt eskortiert.

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kunstprodukt 20.04.2017, 18:53
10.

50.000 Gegendemonstranten? Das wäre wunderbar und zeigt was das Volk ;) von diesen Rechten hält. Nichts. Rein gar nichts.

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Braveheart Jr. 20.04.2017, 18:55
11. Um das mal klar zu stellen ...

... ich bin wahrhaftig kein Fan dieser braunen (Rest-)Truppe, aber auch die AfD genießt (vorerst noch) den Schutz unserer freiheitlich-demokratischen Rechtsordnung. Und dazu gehört das Recht, einen Parteitag abzuhalten. Wer dagegen ist, outet sich als Anti-Demokrat, der nur seine eigene Meinung gelten läßt. Pfui Deibel!

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mijaps 20.04.2017, 18:55
12. Fragen

Da fragt sich der geneigte Leser, wie es angehen kann dass Genehmigungen erteilt werden für Demonstrationen und Ankündigungen der gewaltbereiten Organisationen, in denen das Wort "Feuer" noch eher das harmloseste ist. Oder schauen die Verantwortlichen bewusst weg um sich nicht mit den Drahtziehern der Gewalt anlegen zu müssen?

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Harry Callahan 20.04.2017, 18:57
13. Komisches Demokratieverständnis...

... wenn man glaubt, randalieren zu müssen, weil man sich mit einer demokratischen Partei nicht inhaltlich auseinandersetzen kann. Das zeigt mal wieder, dass die deutsche Gesellschaft auf dem linken Auge blind ist. Welchen Aufschrei würde es geben, wenn konservative Parteien zum Protest gegen einen Parteitag der Linken oder der Grünen aufrufen würde?

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AlfredVail 20.04.2017, 18:58
14. Und das Beste ist:

Die demonstrieren für Toleranz und Demokratie.

Unfassbar!

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post.scriptum 20.04.2017, 18:58
15. Nachhilfe für die Linken

Die Linken, die gewalttätig gegen den AfD-Parteitag in Köln vorgehen wollen, brauchen Nachhilfe in ihrem Demokratieverständnis. Gleiches gilt für die Globalisierungsgegner beim G20-Gipfel in Hamburg im Juli.

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helianthe 20.04.2017, 19:00
16. ja, kann man

schon verstehen, dass man die böse Afd bekämpfen muss. Dass die Polizei sich Sorgen macht, kann man auch verstehen. In Italien kommen 40% mehr afrikanische, hochmotivierte Fachkräfte an. Die bleiben nicht in Italien. Das freut die Kölner Damen bestimmt. Silvester 2017 wird es noch bunter.

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conocedor 20.04.2017, 19:00
17. alles wird gut

„Zu den Gegendemonstrationen unweit des AfD-Tagungshotels am Heumarkt in der Innenstadt rufen unter anderem die Bündnisse "Köln stellt sich quer" und "Köln gegen Rechts" auf.
Auch das Festkomitee Kölner Karneval plant eine Kundgebung für Vielfalt und Toleranz im Kölner Westen. Teilnehmen sollen unter anderem die Bands Bläck Fööss, Höhner, Brings und Cat Ballou.“

Na, Gott sei Dank ist der Gegner wieder der Richtige und das seit zwei Jahren erschütterte Weltbild glücklich geradegerückt.
Es kann endlich wieder Flagge gezeigt werden gegen „Rechts“ und den drohenden Untergang von Toleranz, Vielfalt und Demokratie durch einen AfD-Parteitag.
Hat man sich im Vorfeld als Initiator eigentlich schon mal von den Gewaltaufrufen der Linksextremisten distanziert?

Oder hält man es wie der Bundesjustizminister, der auf Demos gegen Rechts zwanzig Meter neben dem schwarzen Antifa-Block läuft und davon nichts mitbekommen haben will?
https://www.welt.de/politik/deutschl...undgesetz.html

Und wo waren all die mutigen Kämpfer, Karnevalisten und Sangesbarden eigentlich nach den Kölner Silvesterübergriffen?
„Arsch huh, Zäng ussenander“?

Heute gegen die AfD ja.
Damals nicht.
Eine Verlogenheit, die beredt ist.

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Alias_aka_InCognito 20.04.2017, 19:01
18. Was gibt es da eigentlich zu demonstrieren?

Die AfD ist doch eine Partei die erst wegen der Alternativlosigkeit entstanden ist. Das trägt sie doch schon im Namen.

Eine konservative Partei rechts der CDU wäre so oder so entstanden, dass war zwangsläufig und deterministisch, weil eben dieser Platz von sonst keiner Partei besetzt wird. Wenn es die AfD nicht gäbe, wäre es eben eine andere rechtskonservative Partei mit anderem Namen gewesen.

Dagegen zu demonstrieren ist genauso so sinnig wie gegen das eigene Übergewicht bei Faulheit zu demonstrieren.

Außerdem bin ich dafür, dass die Gegner der AfD mit dieser Partei sich politisch auseinandersetzen im Parlament, bei der Wahl eben eine andere Partei wählen oder dass man andere Parteien durch Parteiarbeit und Mitgliedschaft stärkt.

Zu demonstrieren und sogar gewalttätige Ausschreitungen sind kostenlose Ersatzhandlungen im Vergleich zu richtiger politischer Arbeit, die schon lange in diesem Parteiensystem nicht mehr stattfindet. Es herrscht zu großer Konsens, 90% der Politik brauchen ja nicht einmal miteinander zu reden und zu streiten. Alle sind sich in Kernfragen zu 100% deckungsgleich einig.
Der Zeitgeist scheint der oberste Führer zu sein, dem alle zustimmen und wie Untote folgen.
Von soviel Konsens, Einigkeit, Determinismus und Alternativlosigkeit können sogar totalitäre System nur von träumen.
Nicht nur den AfD-Wählern ist so etwas unheimlich.

In Deutschland ist die Statik des politischen Systems an der rechten Seite aufgebrochen und das System ist in freiem Fall.

Die Linken haben sich wohl zu Tode gesiegt. Und je schwächer der Gegner, desto mutiger die Sieger, die kühn und lebhaft demonstrieren wollen.

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nwz86 20.04.2017, 19:03
19. Was ist der Hintergrund?

Glauben diese Personen denn wirklich, dass hier eine Art NSDAP 2.0 tagt, die man mit allen Mitteln (auch undemokratischen) stoppen muss? Oder zieht die AfD als neuer Buhmann #1 einfach wie ein Magnet sämtliche linken Krawallmacher aus der ganzen Republik an, nachdem der "revolutionäre Mai" in den letzten 10 Jahren deutlich an Attraktivität in der Szene verloren hat?

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