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Sicherheit in Deutschland: Aus Fremden Bekannte machen
DPA

Warum es wichtig ist, nach Deutschland Geflüchtete zu kontrollieren, auch mithilfe internationaler Geheimdienste - und ihnen dann besser dabei zu helfen, loyale Mitbürger zu werden.

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sarkasmis 12.10.2016, 18:12
1. Loyalität

Deutschland gewährt den Flüchtlingen Sicherheit, im weltweiten Vergleich spitzenmäßige Sozialleistungen - oft genau so viel wie Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt verdienen würden - und dazu jede Menge Chancen, die man freilich auch nutzen muss. Ich denke im Gegenzug kann Deutschland schon Loyalität erwarten. Und wer sich von Pegida abgelehnt fühlt kann nach Kriegsende in seine Heimat zurückkehren. Einen Grund Terroristen zu decken oder die Mehrheitsbevölkerung als ganzes abzulehnen stellt das jedenfalls nicht dar.
Was würden man umgekehrt von einem Deutschen halten, der einen Rechtsterroristen überwältigt. Würde man ihn zum Helden erklären? Und ist es eine Heldentat, wenn die Alternative: den Terroristen zu decken, inakzeptabel und verachtenswert ist? Es gibt jedenfalls keinen Grund, dass die Mehrheitsbevölkerung den Flüchtlingen noch mehr entgegen kommt. Deutschland leistet schon ziemlich viel. Jetzt sind mal die Migranten dran.

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RioTokio 12.10.2016, 18:24
2.

Für 400.000 Jugendliche werden intakte Familien gesucht die sie begleiten. Etwa 600.000 Kinder werden hier pro Jahr gebohren , das zeigt die Größenordnung der Suche. Für 2 Drittel einer Generation werden Familien gesucht.
Alle die noch kommen, z.B. über den erst am Anfang stehenden zu erwartenden Familiennachzug brauchen vermutlich auch eine "intakte" Familie die bei der Integration hilft.
Da die zu suchenden Familien eher in den Hochburgen Berlin, Düsseldorf, Köln etc. gesucht werden, ist die Suche ambitioniert.

Ganz Deutschland darf sich aufgerufen fühlen tätig zu werden. Neben den finanziellen Forderungen die da auf uns zukommen und der eigenen Bereitschaft ein in Richtung Islam und Zuwanderung verändertes Land zu akzeptieren, also weitere Herausforderungen.

Keinem anderen Land Europas werden ähnliche Lasten durch ihre Regierung auferlegt. Warum sollen wir das eigentlich alles leisten - haben wir keine eigenen Probleme?

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adal_ 12.10.2016, 18:38
3. Absurde Sicherheitslücken

Apropos überforderte Behörden: Manchmal ist es schlicht Wurstigkeit - versteckt hinter angeblichen Datenschutz-Vorschriften - die absurde Sicherheitslücken produziert:
Das Bamf hat zweitausend syrische Pässe als gefälscht identifiziert, es aber nicht für nötig befunden, die Polizei davon zu unterrichten. Fällt ja nicht in die Zuständigkeit der Migrationsbeamten.

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busytraveller 12.10.2016, 18:41
4. Kontrollverlust

"Dass massenhafte Migration und Fluchtbewegungen die neue Realität sind in Zeiten von Globalisierung und neuen Machtverschiebungen, dass wir alle damit werden umgehen müssen, lässt sich kaum vermitteln". Vor allem dann nicht, wenn fatale Anreize, Kontrollverlust und Staatsversagen die massenhafte Migration fördern und ermöglichen und das dem Bürger gleichzeitig als alternativlos verkauft wird.

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fördeanwohner 12.10.2016, 18:54
5. -

Zitat von RioTokio
Für 400.000 Jugendliche werden intakte Familien gesucht die sie begleiten. Etwa 600.000 Kinder werden hier pro Jahr gebohren , das zeigt die Größenordnung der Suche. Für 2 Drittel einer Generation werden Familien gesucht. Alle die noch kommen, z.B. über den erst am Anfang stehenden zu erwartenden Familiennachzug brauchen vermutlich auch eine "intakte" Familie die bei der Integration hilft. Da die zu suchenden Familien eher in den Hochburgen Berlin, Düsseldorf, Köln etc. gesucht werden, ist die Suche ambitioniert. Ganz Deutschland darf sich aufgerufen fühlen tätig zu werden. Neben den finanziellen Forderungen die da auf uns zukommen und der eigenen Bereitschaft ein in Richtung Islam und Zuwanderung verändertes Land zu akzeptieren, also weitere Herausforderungen. Keinem anderen Land Europas werden ähnliche Lasten durch ihre Regierung auferlegt. Warum sollen wir das eigentlich alles leisten - haben wir keine eigenen Probleme?
Dann lassen wir es also besser gleich ganz. Und das Gute daran? Wir können dann noch besser darauf schimpfen, dass nichts läuft und die Geflüchteten nicht integriert sind.
Das ist die Lösung, ganz bestimmt ....... nicht.

Die syrische Community in Deutschland doch gut vernetzt und organisiert. Da werden dann potenzielle Attentäter dingfest gemacht und multi-kulti Aktivitäten organisiert.
Wo ist jetzt das Problem genau, dass man meint, besser nichts zu leisten?

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tempus fugit 12.10.2016, 18:56
6. Weiss nicht,...

Zitat von RioTokio
Für 400.000 Jugendliche werden intakte Familien gesucht die sie begleiten. Etwa 600.000 Kinder werden hier pro Jahr gebohren , das zeigt die Größenordnung der Suche. Für 2 Drittel einer Generation werden Familien gesucht. Alle die noch kommen, z.B. über den erst am Anfang stehenden zu erwartenden Familiennachzug brauchen vermutlich auch eine "intakte" Familie die bei der Integration hilft. Da die zu suchenden Familien eher in den Hochburgen Berlin, Düsseldorf, Köln etc. gesucht werden, ist die Suche ambitioniert. Ganz Deutschland darf sich aufgerufen fühlen tätig zu werden. Neben den finanziellen Forderungen die da auf uns zukommen und der eigenen Bereitschaft ein in Richtung Islam und Zuwanderung verändertes Land zu akzeptieren, also weitere Herausforderungen. Keinem anderen Land Europas werden ähnliche Lasten durch ihre Regierung auferlegt. Warum sollen wir das eigentlich alles leisten - haben wir keine eigenen Probleme?
...woher Sie die Zahl von 600.000 gebohrten - oder geborenen - haben...

Beleg, statt - sag' ich mal - einfach was zu behaupten?


Andererseits haben Sie Recht - diese Flüchtlingwelle - von wem mit verursacht? - hat aufgezeigt, was die EU-Länder und ihr EU-Gelaber taugen.

1 Mio. Flüchtlinge sind 1 Flüchtling auf 500 EU-Einwohner, das sagt eigentlich alles....

Einige andere Länder - gerade die, aus denen in den letzten 60 Jahren einige Millionen in den Westen geflüchtet sind, nehmen alle
- 100te Milliarden aus den westlichen Ländern - ohne sich an dieser Notlage zu beteiligen?

Hässlich, ich bin überzeugter Europäer, aber das ist nicht das Europa,
das ich mir vorstelle. Und sehr viele andere auch nicht.

Die von Ihnen angeführten Lasten lasten seit vielen Jahren, nicht seit dem September 2015 - so es noch sowas von Vernunft und Verhältnismässigkeit gibt.

Helfen geht auch ohne Geld - auf die Menschen zugehen, mit Ihnen reden, mal einladen und neues entdecken.

Und immer dran denken, was gerade in Aleppo, aber auch im südl. Mittelmeerraum, im NO und MO abgeht.
Es ist so schlimm, dass ich die Schlagzeilen bei SPON nicht mehr anklicke, man ist hilf- und sprachlos.

Und hier wird dümmlich gebabbelt, wie gut es den Flüchtlingen hier geht. Pegidabeschwätz, sorry, anders kann man das nicht einordnen.

Und Anerkennung und Nachweis den 3 Syrern - und wohgl der allermeisten Flüchtlinge - wie sie intelligent reagiert haben und in Zukunft andere auch reagieren werden. Und die beste Kontrolle kommt von dort, wo Men schen leben, die die gleiche Sprache sprechen und die Mentalität kennen.


Eine öffentliche Anerkennung - z.B. Bleiberecht - und eine besondere Förtderung sollte Ansporn dazu werden, dass die Flüchtlinge als erste
wahrnehmbare Anzeichen melden....

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derbasal 12.10.2016, 19:00
7. Wie auch?

"Dass massenhafte Migration und Fluchtbewegungen die neue Realität sind in Zeiten von Globalisierung und neuen Machtverschiebungen, dass wir alle damit werden umgehen müssen, lässt sich kaum vermitteln."
Wie auch? Einerseits wird der Aufnahmegesellschaft/-bevölkerung permanent vermittelt, dass Migration anthropogene Ursachen habe ("wir sind mit schuld und daher verantwortlich"), andererseits stellt man Migration- wie hier - als eine Art Naturphänomen dar, mit dem "wir ... umgehen müssen" (=nichts dagegen tun können). Was denn nun? Und: Wer sagt überhaupt, dass "wir ... müssen"?

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Uns_Goethe 12.10.2016, 19:00
8. Einseitig, wie immer

Wenn man allein schon einmal die Bildauswahl für dieses Machwerk betrachtet, dann wird schnell klar, dass uns auch hier wieder ein manipulativer Artikel erwartet, der versucht, uns in eine bestimmte Richtung zu lenken.
Auch in diesem Kommentar wird der Kardinalfehler, den neben der Kanzlerin alle deren Kurs blind unterstützenden Politiker/-innen und Medien gemacht haben, deutlich:
Die sogenannten Flüchtlinge werden nicht als Asylsuchende aufgefasst (selbst dafür gibt es teilweise bereits keine rechtliche Grundlage), die nur einen zeitlich begrenzten Aufenthalt hier in Deutschland haben und sobald es die Verhältnisse in der Heimat zulassen, in diese zurückkehren - nein, völlig ohne Grundlage irgendeiner Art macht man sie sofort zu Einwanderern, bei denen man förmlich darum bettelt, dass sie auch ja alle dableiben und unser ansonsten so furchtbares Land durch ihre Anwesenheit aufwerten.
Das ist eines der Grundprobleme - und ich bin diese völlig unzulässige Vermischung der Begriffe und damit verbundenen Maßnahmen mehr als leid....
Hierzu empfehle ich folgenden lesenswerten Artikel aus der FAZ, der obig genannten Fehler vortrefflich analysiert:
http://m.faz.net/aktuell/politik/inland/einwanderung-deutschland-hat-grenzen-14432479.html

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dernameistprogramm 12.10.2016, 19:00
9. @RioTokio: warum schreiben Sie von

Ich fühle mich Ihnen nicht nahestehend, wir benutzen noch nicht einmal die selbe Rechtschreibung. Aber ich und die anderen Menschen, wir schaffen das.

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