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Sicherheitsdebatte; : Bayerischer Innenminister fordert Anti-Terror-Einsätze der Bund
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Der Amoklauf von München hat eine neue Sicherheitsdebatte ausgelöst. Bundesinnenminister de Maiziere denkt über schärfere Waffengesetze nach. Sein bayerischer Kollege Herrmann will bei Terror-Lagen mit einem Tabu brechen.

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Worldwatch 24.07.2016, 08:39
20. Bundesinnenminister de Maiziere denkt über schärfere Waffengesetze nach

Was will denn de Maizere "verschaerfen"?
Den Erwerb und Besitz bereits heute illegal erworbener Waffen -noch mehr- unter Strafe verbieten?
Aexte und Messer, wie auch die Anmietung von LKW per Erlaubnis plus Fuehrungszeugnis untersagen?

Wenn das sog. Gewaltmonopol des Staates indes noch mehr zum hohlen Verfassungsziel verkommt, werden die Buerger -contra legem- aufruesten.
Vielleicht schlimm, aber wenn der Staat keine Antworten mehr fuer die Buerger parat hat, kanzlerisch gesprochen mglw. "alternativlos".

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udo l 24.07.2016, 08:41
21. Wehred den Anfängen

Immer das Gleiche, so mancher Politiker, reflexartig solch furchtbare Taten zu nutzen um die eigenen Wünsche zu realisieren. In München ist etwas ganz furctbares und unfassbares pasiert, dies hindert aber offensichtlich nicht davor im Namen der Sicherheit vor Terror die Gesetze ändern zu wollen. Die Bundeswehr ist aus gutem Grund im eigenen Land in ihrem Wirkungskreis beschränkt. Ich nenne dies pietätlos.

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Rollerfahrer 24.07.2016, 08:41
22. Der Herrmann, ....

Na klar, so schnell gehts wieder! Ohne Sinn und Verstand!

Da wird schon wieder mal mit Ängsten Politik gemacht!

Weil sie es anders nicht mehr drauf haben!
Man stelle sich einmal folgendes Szenario vor:

In einer Großstadt wie München schießt ein Amokläufer wild durch die Gegend. Die Politik gibt sofort den Terrorstatus frei. Aus den Kasernen strömen die Soldaten, die für Häuserkampf, Panzerfahrten und Boden-Luftraketen etc. ausgebildet sind, in großen Mengen. Sie sind in der Stadt bestens vernetzt, kennen jede Straße, jedes Krankenhaus, jede Rettungsstelle...

Dazu muß man wissen, die Bundeswehrsoldaten stammen aus der gesammten Republik, und ganz sicher nicht aus der Betroffenen Gegend. Sie kennen real meist nur das direkte Umfeld der Kaserne.

Dann treffen sie auf die Polizei.
Es kommt, wie es kommen muß... Wer hat nun die Einsatzleitung? Stunden später ist das klar gemacht. Derweil hat der Amokläufer Stunden Zeit, unbehelligt sein Ding zu drehen.
Für die Politik hat das den Vorteil, daß bei der Polizei nocht mehr ausgedünnt werden kann und sie, wie toll!, eine Menge Geld einsparen, welches dann wieder für politisch interessante Projekte verwendet werden kann.

Der bayrische Innenminister ist gelinde gesagt ein Vollpfosten, solche Äusserungen kund zu tun!

Meine Gedanken sind bei allen Betroffenen des Müncheners Geschehens. Ich wünsche Euch viel Kraft.

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ludna 24.07.2016, 08:41
23. Dienstpflicht,

wie wäre die Einführung einer Art Wehrpflicht, aber bei der Polizei. Dann haette man Einsatzkfaefte fuer Terrorangriffe, Grossveranstaltungen etc. Und die Buerger wuerden auch ausgebildet werden, wie man sich bei Amok und Terrorattacken verhält. Im Moment sind wir als Zivilisten völlig plan- und wehrlos.

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antonnymos 24.07.2016, 08:42
24. nach jedem Unglück ...

kommen die gleichen dummen Forderungen.

Die Polizei hatte hier alles so weit wie möglich im Griff - sorry, aber ich habe nicht das Gefühl, dass die Bundeswehr hier besser ausgebildet ist.

Im Gegenteil: Ich denke der Einsatz hätte die Lage hier eskalieren lassen.

Die Gründe warum die Armee nicht im Inland eingesetzt wird waren und sind Gute.

Außerdem: Was soll es denn jetzt sein? Soll die Bundeswehr die Grenzen oder die Politiker ... pardon - ich meine die Bevölkerung - schützen?

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hoppelmoppel79 24.07.2016, 08:43
25. stabile Demokratie?

Da hab ich so langsam meine Zweifel, warten wir die nächsten Wahlen ab.
Anstatt jetzt nach der Bundeswehr zu rufen wäre es an der Zeit die kaputtgesparte Polizei wieder auf Vordermann zu bringen so dass diese in der Lage ist, ihre Aufgaben zu erfüllen.

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Sonnenschein11 24.07.2016, 08:43
26. Warum immer solche extreme?

Es gibt ja einige Politiker wie Joachim Herrmann, die meinen, dass man auf Fliegen mit Kanonen schießen müsse. Sei es die Datenvorratsspeicherung, oder der Staatstrojaner u.s.w.

Dass diese Vorhaben im Verhältnis Geldverbrennen sind und die Aufklärquote im Verhältnis lächerlich ist, sollte eigentlich auch unseren Politikern klar sein, die ja anscheinend nichts Anderes sind, wie Propagandisten.

Ich finde sogar das Verhältnis, wie der Junge gejagt wurde, schon Abenteuerlich. Eine ganze Stadt in einen Kriegsähnlichen Zustand zu versetzten, finde ich schon hart.
Zumindest war das der Eindruck von Kollegen, die in/bei München Wohnen und Arbeiten.

Ich frage mich schon eine geraume Zeit, wo uns der Weg hinführt. Wird Deutschland ein Polizeistaat?

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kranger 24.07.2016, 08:45
27. Computerspiele...

"De Maizière machte brutale Internetvideos und Computerspiele für Gewaltexzesse wie in München mitverantwortlich."

Oh Mann, geht jetzt diese Diskussion wieder los? Naja, ist ja auch einfacher, als sich um die wahren Ursachen und Probleme zu kümmern.

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hagen winglmeyr 24.07.2016, 08:46
28. Egal was geschieht,

fast reflexhaft ruft der Minister nach jeder Tat als Allererstes:
"Wir brauchen schärfere Gesetze!!!!!"

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spon-facebook-10000127396 24.07.2016, 08:47
29.

Immer wieder: "Waffengesetz verschärfen". Und weiter? Wollen wir auch Äxte verbieten? Lastwagen?
Es müssen die gesellschaftlichen Bedingungen geändert werden, die solche Verzweiflungstaten hervorrufen! Die Perspektivlosigkeit für benachteiligte Schichten und Gruppen ist der Nährboden. Aber das zu ändern ist ungleich schwieriger und teuerer als am Waffengesetz zu drehen, um dem Volk dann einzureden, man hätte etwas getan.

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