Forum: Politik
Sicherheitsdebatte nach Ansbach: Gegen die Angst
DPA

Deutschland kommt nicht zur Ruhe. Wieder trifft es Bayern - und vieles deutet auf einen islamistischen Selbstmordanschlag hin. Wie kann die Politik darauf reagieren? "Besonnen", mahnt Innenminister de Maizière.

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ironpolem 25.07.2016, 18:39
1. Ich habe eine eigene Umfrage gestartet.

In meinem Freundes- und Bekanntekreis habe ich nur gefragt: "Wovor habt ihr merh Angst, vor einem attentäter oder vor Altersarmut". 80 Prozent meinten, vor Altersarmut sollte man wohl eher Agnst haben.
Aber Dank der Medien und entsprchenden Umfragen, wird darüber eher weniger diskutiet. Schließlich könnte man da ja etwas ändern. 40 Jahre im Niedriglohnsektor und dann 10 Jahre Grundsicherung - da könnte man schon Amok laufen - in Berlin, im Bundestag.

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EinJemand 25.07.2016, 18:41
2.

"Besonnen"? Ist das derselbe Innenminister, der erst einmal ein bißchen auf die "Counter-Strike connection" gehauen hat... ein Spiel das auch Millionen andere Jungs in dem Alter spielen?

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Bürger Icks 25.07.2016, 19:09
3. Hab immer noch keine Angst...

...Opfer eines Terroranschlages zu werden.

Man sollte vielleicht lieber Angst davor haben zu einem Angstbürger zu mutieren, dem vor lauter Angst das klare Denken abhanden kommt!

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murksdoc 25.07.2016, 19:16
4. Ausgerechnet der Mézière,

der heute in einem Radiointerview gesagt hat, "es gäbe keine speziellen Dateien für islamistische Gewalttäter, vor allem nicht von denen, die aus Afghanistan, Syrien, dem Irak oder irgendwo anders her kämen", ruft zu mehr "Besonnenheit" auf. Auch oder gerade wenn das ein Versprecher war, sollte ihm das zeigen, dass jeder mal einen Moment lang unbesonnen sein kann. Aber nach solchen intellektuellen Highlites ist man der letzte, dem man einen Aufruf zur Besonnenheit abnimmt. Dass das ganze KEIN Versprecher war, wollen wir uns lieber garnicht vorstellen. Dann wäre nämlich keine Unbesonnenheit, sondern Panik angebracht.

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demokritos2016 25.07.2016, 19:26
5. Angst? Furcht? Besorgnis?

Wenn man Statistiken bemüht, sind in der Tat Haushalts-, Autounfälle, Flugzeugabstürze, Blitzeinschläge eher zu gegenwärtigen, als bei einem Terroranschlag umzukommen, nur - so viel Küchenpsychologie muss schon sein: Warum Menschen - inklusive meiner - Terroranschläge als bedenklich sehen, ist ziemlich klar: Ängstliche gehen bei einem Gewitter nicht ins Freie, steigen nicht auf eine Leiter oder fliegen möglichst nicht. Beim Auto meinen sie, den Gefährdungsgrad einigermaßen selbst steuern zu können. Bei einem Anschlag sieht das eben anders aus.

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schwallofix5000 25.07.2016, 19:32
6. angst ist irrational

ich verstehe diese ganze panik und angst nicht. gehen wir mal davon aus das 20 menschen 2015 bei terror anschlägen gestorben wären. dann stellen wir denen 6600 menschen gegenüber die im strassenverkehr 2015 getötet wurden. was machen wir jetzt? jedes mal wenn wir vor die tür gehen angst haben, von nem lkw platt gerollt zu werden? lkw's verbieten? und für alle die unbedingt angst haben wollen googelt todesarten+häufigkeit. dann könnt ihr wenigstens statistisch korrekt panik schieben.

ps: besser pragmatischer realist, als moralischer ideologe

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netroot 25.07.2016, 19:36
7. Bitte korrekt bleiben...

Ansbach ist in Franken - nicht in Bayern.

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hmueller0 25.07.2016, 19:38
8. Konsequenzen für die Bürger wird es auf jeden Fall geben...

... und sei es, dass man jetzt diverse Befugnisse für Sicherheitsbehörden etc ausweiten wird. Dass es mit den Befugnissen alleine nicht getan ist, sondern es auch Menschen (Politiker + co) benötigt, die sinnvoll und planvoll handeln - das wird wieder unter den Tisch fallen. Auch die Presse wird sich hier sicher nicht mit so nichtigen Details beschäftigen. Sehe schon vor mir: Küchenmesserkauf nur noch mit Personalausweis und Fingerabdruck. Bargeld wird abgeschafft, weil bei einem Täter 5 EUR in bar gefunden wurden, etc.etc. Dass das dann keine Anschläge verhindert, muss ja Niemanden interessieren.

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funnukem 25.07.2016, 19:38
9. Falscher Ansatz

Wir brauchen keine neue Sicherheitsdebatte.
Wir brauchen lediglich endlich eine restriktive Asyl- und Einwanderungspolitik. Unsere Grenzen müssen endlich vernünftig geschützt werden.
Darüber hinaus darf es null Tolleranz für Menschen geben die sich gegen unsere freiheitlich demokratische Grundordnung stellen.

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