Forum: Politik
Sicherheitsdebatte nach Ansbach: Gegen die Angst
DPA

Deutschland kommt nicht zur Ruhe. Wieder trifft es Bayern - und vieles deutet auf einen islamistischen Selbstmordanschlag hin. Wie kann die Politik darauf reagieren? "Besonnen", mahnt Innenminister de Maizière.

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untamed 25.07.2016, 19:58
20.

Unter irgendeinem Facebook-Post zu den jüngsten Ereignissen kommentierte heute einer dieser frustrierten Angstbürger, dass das Volk bewaffnet werden müsse, um den Selbstverteidigungspflichten nachzukommen, bei denen der Staat versagt (ich habe die ganzen Rechtschreibfehler und Ausrufezeichen hier mal rausgelassen). Meine Frage dazu, ob es schlau sei, zornigen Feiglingen Waffen zu geben, damit sie ihre irrationalen Ängste mit dem eingebildeten Gefühl von Macht überspielen können, und ob es nicht sinnvoller wäre, das Risiko zu sterben als Teil des natürlichen Kreislaufs zu betrachten und einfach mal das Leben zu genießen, wurde ohne weitere Kommentierung gelöscht. Lehre: manche suhlen sich lieber den ganzen Tag in ihren grotesken Ängsten, anstatt die mal rational einzuordnen und das Beste aus den paar Jahren zu machen, die sie effektiv auf dieser Erde haben. Es gab jetzt ein paar Ereignisse die nicht schön waren, aber die pauschale Feststellung, diese "verunsichern die Bevölkerung", halte ich für maßlos übertrieben. Es gibt halt ein paar unverbesserliche Angsthasen, aber daraus "die Bevölkerung" zu machen ist doch arg verallgemeinernd, und auch wenn die Dödel immer "Wir sind das Volk" schreien sind sie statistisch eine irrelevante Minderheit. Meine Devise: rausgehen, Leben maximal auskosten, irgendwann irgendwie sterben, aus die Maus. Aber ich bin halt auch nicht "Das Volk"(TM).

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prologo 25.07.2016, 19:58
21. Die Angst wurde eingeladen, in das Land

Zitat von Maganay
Klar haben Sie keine Angst, viel Gras und sich hinter dem Bildschirm verstecken, da kann man natürlich mutig schwatzen. Die Sicherheitslage entgleist mit Ankündigung, noch wird mit aller Macht versucht, den Islam nicht in den Mittelpunkt zu stellen, stattdessen wird fein säuberlich unterschieden in Amokläufer, psychisch Kranke, Mobbingopfer und was den linken Schreiberlingen noch so einfällt, aber wer war stets der Täter in Paris, Nizza, Würzburg, München, Ansbach...- ein Moslem.
Jetzt muss man endlich mal bereit sein, seine Fehler zu zu geben. Die innere Sicherheit wurde außer Kraft gesetzt.
Und zwar von der amtierenden Regierung selbst. Jetzt versuchen diese politischen Stümper ihre eigenen Fehler wieder zu reparieren.

Diese Regierung hat die Polizei rückwirkend dramatisch reduziert. In Personal und Ausrüstung gespart, dazu die Grenzen geöffnet, und 100 Tausende Flüchtlinge unkontrolliert und unregistriert einreisen lassen.

Dafür haben wir nun Angst, Verunsicherung, Stagnation und einen moralischen und einen politischen Verfall von unvorstellbarem Ausmaß. Einen Zulauf nach rechts.

Vor einem Jahr hatten wir das alles noch nicht. Deshalb müssen die Politiker, die uns das angetan haben, sofort zurück treten. Jetzt muss mal Tacheles geredet werden, und Schluss mit den Beschwichtigungen. Uns wurde der Terror ins Land eingeladen, von dieser Regierung.

Wir brauchen keine stärkeren Gesetze und die Bundeswehr zur Selbstüberwachung, sondern andere Politiker. Und zwar sofort. Voran Merkel, soll zum Aussitzen zurück treten, das ist meine persönliche Meinung.

prologo

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jber 25.07.2016, 20:02
22. Die völlige Realitätsferne

der BReg, insbesondere das vollständige Abtauchen der BK und des BmdA sind besorgniserregend. Und wenn dann noch die Pressedame erklärt, diese teils von Flüchtlingen begangen Taten hätten weder mit dem Islam noch mit Flüchtlingen zu tun, dann würde man schmunzeln, wenn es nicht so traurig wäre. Bin gespannt was die GroKo aus dem Hut zaubern will, um ein erdrutschhaftes Auftreten der AfD zu verhindern.

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Herwig vom Totenberg 25.07.2016, 20:02
23.

Zitat von itajuba
Der Asylantrag wurde vor einem Jahr abgelehnt, der Aufenthalt seither geduldet. Kann man eine gewisse Rechtslage auch schizophren nennen?
Kranke mit Attest dürfen nicht abgeschoben werden, auch nicht nach Bulgarien.
Die ganze Abschieberei in der Praxis und das wissen Sie doch ist verschwindend gering.
Ein ablehnter Asylbewerber heitß nicht, er muss auch abgeschoben werden. Genau das ist nicht der Fall.
Viele abgelehnte Asylbewerber werden aus den unterschiedlichsten Gründen eben nicht ausgewiesen.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article151551892/Ausgewiesen-bedeutet-laengst-nicht-abgeschoben.html

Nur die wenigsten Deutschen befassen sich ernsthaft mit Poliitk, der gängigen Asylpraxis und den Hemmnissen einer Abschiebung.

Deshalb bekommen wir ja permanent Sand in die Augen gestreut, auch durch die Medien.

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Nikolaus Sualokin 25.07.2016, 20:03
24.

Zitat von dernameistprogramm
Genauso wahrscheinlich ist es übrigens, zu ertrinken. Soll Schwimmen jetzt verboten werden?
Waren Sie mal an z.B. der Ostsee? Da ist das schwimmen ab einer bestimmten Windgeschwindigkeit verboten. Gekennzeichnet wird dies durch Fahnen.

In den meisten Fällen ist Gefahr vorhersehbar, beim Gewitter geht man nicht aufs Feld, bei Nebel fährt man langsamer, beim überqueren einer Strasse schaut man links und rechts, in gewissen Gegenden sollte man Nachts nicht durch einen Park gehen usw.

Nur Terrorismus kann man in keinster Weise vorhersehen, und das macht viele Menschen ängstlich. Was übrigens auch das Ziel des Terrors ist.

Mit Ihren Zahlenspielchen machen Sie sich nur lächerlich und sind den politischen Relativierern voll auf den Leim gegangen.
Unserer Politiker sind nämlich ratlos, daher wird das "verniedlicht", anders als beim Schutz gegen Einbrecher, da haben Sie jede Menge Tipps parat.

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halbstark 25.07.2016, 20:03
25. Zynisch

Reichlich zynisch, wie hier manche Foristen Terroranschläge gegen Verkehrsunfälle aufrechnen. Verkehrstote sind eine schreckliche, aber unvermeidbare Begleiterscheinung unserer Mobilität. Die schulterzuckende Tatenlosigkeit gegenüber einem importierten Terrorismus im Namen einer naiv-dümmlichen Willkommenshysterie ist ebenso absurd wie zynisch.

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moritz27 25.07.2016, 20:06
26. Zu den genannten Unfallstaistiken:

Selbstverständlich kann jeder jederzeit Opfer eines Unfalls werden. Dann hat es das Schicksal eben nicht gut mit einem gemeint. Falsche Zeit, falscher Ort.
Das nennt sich: Risiken des Lebens. Damit werde ich, wie vermutlich die meisten Menschen, gut fertig. Angst macht mir, dass es vermehrt Menschen gibt, denen es anscheinend nicht mehr genügt sich selbst zu töten, sondern die dabei noch ein Ausrufezeichen setzen wollen, indem sie völlig unbeteiligte Menschen mit in den Tod reißen. Und das sich dazu jetzt neu eine Gruppe gesellt, die aus religiöser Verblendung (plus enttäuschten Hoffnungen?) das Gleiche tut.

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tuscreen 25.07.2016, 20:08
27. Ist mir mittlerweile wurscht......

.....wie die Politik reagiert.

Ich hab mir zum ersten Mal in meinem Leben ein RSG-3-Reizgas-Gerät zugelegt. Warum? Weil mir eine entsprechende Gaspistole zu teuer war.......

Hilft nicht gegen Attentäter mit Glock und Bombe, aber wenn mir einer zu nahe kommt, will ich verdammt sein, wenn ich mich nicht mit IRGENDWAS wehren kann.

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schwallofix5000 25.07.2016, 20:08
28.

@ nikolaus

es ging mir lediglich um die irrationalität der ANGST von NICHT persönlich betroffenen personen. ich relativiere nicht die terroristischen anschläge und die verletzten oder die toten, warum sollt ich das auch? mir persönlich wäre es ziemlich egal, ob ich von nem lkw überrollt werde, oder in die luftgesprengt. denn dann bin ich tot so oder so. würden sie sich im grabe dann ärgern, das sie absichtlich gesprengt wurden statt zufällig überfahren?

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citizen01 25.07.2016, 20:09
29. Toll, da artikulieren sich es ja viele Mitbürger hier im Forum, ...

bei denen Besorgnis erst aufkommt, wenn ca. 20% der Bevölkerung von Massenmord bedroht wird. Alle Opferzahlen unterhalb der Rubrik Verkehrsunfälle sind was für Angsthasen. Coole Typen ...

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