Forum: Politik
Sieg des Bösen: And the next president is... Mr Donald Trump
AFP

Donald Trump ist näher dran, das Weiße Haus zu erobern, als viele Experten ahnen. Das liegt auch daran, dass sie sich von ihrer eigenen Abneigung leiten lassen.

Seite 4 von 32
linoberlin 25.07.2016, 14:03
30. Ich wurde schon stutzig

als keiner meiner amerikanischen Freunde (die alle fleißig behaupten, Herr Trump würde es niemals ins Weiße Haus schaffen), bereit war mit mir eine Wette um 100 Dollar einzugehen, dass er es doch schafft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
richey_edwards 25.07.2016, 14:03
31. Bei jeder US-Wahl das Gleiche

Jedesmal wird der Republikanische Kandidat verächtlich gemacht. Das ist immer so. Hinterher hat man dann den Fall, dass man wie bei Reagan von einem der besten Präsidenten überhaupt spricht. Vorher hat man ihn noch als "Cowboy" abgetan. Wenn Trump gewinnt kann alles nur besser als erwartet werden, wenn Clinton gewinnt bleibt alles wie es ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
januario 25.07.2016, 14:04
32. Die Unvernunft könnte siegen

"Dass jemand, der seine Sinne beisammen hat, für den Immobilientycoon stimmen könnte, scheint ausgeschlossen."

Kurz vor dem 23.6.16 schien es auch sehr unwahrscheinlich, dass die Briten für den Brexit stimmen, weil es bei rationaler Betrachtung kein Argument für den Brexit gab.

Ich fange an, mir große Sorgen zu machen, weil Toleranz, Überlegtheit und Gelassenheit in der Politik von schierer Unvernunft immer weiter verdrängt werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fortelkas 25.07.2016, 14:05
33. Trump-Clinton

Ich habe nachgedacht Beitrag Nr. 2 (13.26)! Mein Ergebnis: Schlimm, dass so etwas möglich ist!
Erwin Fortelka

Beitrag melden Antworten / Zitieren
florian29 25.07.2016, 14:05
34. natürlich ist Hillary Clinton

die "beste" Kandidaten, die seit Jahrzehnten zum Niedergang der USA aktiv beigetragen hat als Politikkarrieristin. Hört auf die Stimme der einfachen Leute, der Polizisten und Farmer, nie und nimmer wird diese Frau Präsidentin. Sie mißachtet Recht & Gesetz und ist Wall Street und NAFTA pur!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dingodog 25.07.2016, 14:05
35. Noch ein Grund

Noch ein Grund, warum Trump wohl Präsident werden wird - den meisten Feinden Amerikas ist klar, dass ein Präsident Trump das Land in eine tiefe Krise stürzen wird, moralisch, kulturell, aber auch wirtschaftlich (durch seine einseitige Chaospolitik) und natürlich auch politisch.

Für die Gegner der USA ein gefundenes Fressen - sie werden überlegen, wie sie zu einem Trump-Wahlsieg beitragen können. Und speziell der IS und ähnliche Organisationen haben auch die Mittel dazu - den Terror. Es wird sicher vor November in den USA und auch weltweit noch einiges passieren in der Richtung, genauso wie in Frankreich vor der Präsidentenwahl.

Ich fürchte, das wird genau das Quäntchen sein, dass Trump die Wahl gewinnen lässt. Wenn er, wie weiland ein österreichstämmiger Politiker in Deutschland, dann all das macht, was er angekündigt hat, dann gute Nacht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ulijoergens 25.07.2016, 14:08
36. Wie beim Brexit...

... da wollte auch niemand glauben, dass der Fall eintreten könnte. Und auch beim Brexit wurden Wähler mobilisiert, die sonst eher nicht zur Urne gehen.
Solange Clinton Trump nicht entzaubert und ebenso Wähler für sich mobilisiert (und da habe ich eher wenig Hoffnung), die sonst nicht zur Wahl gehen, könnte es Trump in der Tat gelingen, an die Macht zu kommen.
Hoffentlich gelingt es Clinton trotz ihrer Unfähigkeit, auf das Volk zuzugehen und die Herzen zu gewinnen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Rathard 25.07.2016, 14:09
37. Ihre Argumente sind rational -selten geworden hier

Sie berücksichtigen dabei noch nicht einmal, dass die Demokraten mit der Hillary-Diane Rodham-Clinton eine Person ins Rennen schicken, die eine ungemein unsympathische Ausstrahlung als Posh-Lady und Carrier-Woman hat. Neuauflage von Nixon gegen Kennedy.

Die nicht nur einen Sittenstrolch als Ehemann hat, sondern darüber hinaus auch noch ihrer Tochter Cockney zur Ehe ein Apartment für 7 Mio. USD schenkte. Also all das verkörpert, was der "normale" Amerikaner hasst.

Der Bernie Sanders hatte das Format für einen US-Präsidenten. Aber die Demokraten haben leider nicht ihn bestimmt.

Andererseits, sehen wir den Trump nicht zu negativ. Seine Milliarden kommen nicht daher, dass er ein pubertärer Kotzbrocken ist. Der weiss was er tut. Sowohl in den Vorwahlen (q.e.d.) wie nun in dem kommenden Wahlkampf. Dabei wird man einen anderen Trump erleben. Und dann im Amte wieder einen Anderen. Erfolgreiche Amerikaner sind brillante Schauspieler und spielen immer die Rolle, die die anderen von ihnen sehen wollen. Die Welt ist denen eine Bühne.

Gegen "Laurence" Trump ist "Trude" Rodham-Clinton nur eine Klamottenkomikerin. Sie grimassiert wie Trude Herr oder Jim Carrey. Gestik, Mimik, alles fürchterlich überspielt.

Trump hingegen hat seine Rolle in den Vorwahlen als unterschätzter Hinterwäldler (wie einst Abe Lincoln) brillant gespielt. Jetzt im Wahlkampf wird er die Rolle des Visionärs von Obama übernehmen ("americans first" statt "Yes, we can" und: "Ich führe Euch wundervollen Zeiten entgegen"). Als Präsident wird er dann die Rolle von Ronald Reagan mit einschmeichelnder Stimme und grosser Konzilianz übernehmen. Als ob King Reagan III. von Laurence Olivier in einem Shakesspeare Drama gespielt würde.

Für die amerikanischen Mädchen ist zu hoffen, dass er nicht in die Rolle eines Billyboy Clinton abweicht. :-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
HansGnodtke 25.07.2016, 14:12
38. Trump kontrolliert..

kaum etwas so gut, wie seine Affekte. Ernsthaft Herr Fleischhauer, Sie machen denselben Fehler wie kommentator Ford: Wer nach einem Jahr immer noch glaubt, the Donald lasse sich gehen wie ein praepubertärer Teenager nimmt ihn offenbar immer noch nicht ernst genug und begreift das Trump Phänomen einfach nicht. Trump hat eine gerissene Kommunikationsstrategie entwickelt und damit ein Mobilisierungspotential sich erschlossen, das bisher brach lag. Das gelang ihm, indem er seinem Publikum den Donald gab, der verlangt wurde, einen der es denen in Washington mal zeigt. Und dafuer setzt er gezielt und dosiert Provokationen und demonstriert "Äffektverluste", die seine kleinbürgerlichen Bewunderer sehr gut nachvollziehen koennen. Nichts daran ist wirklich authentisch, es ist eine gerissene Strategie, sie mobilisiert und sie geht bis jetzt jedenfalls auf. Deshalb kommt der Kommentar zwar zum richtigen Ergebnis, verkennt jedoch die Ursachen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
EaronnEaronn 25.07.2016, 14:14
39. Nachdenken?

Zitat von gemsi
mal wieder besser wissen und haben sich wieder getäuscht, wie auch mit dem Brexit, der ja nie eintreten würde. Für Deutschland könnte ich mir einen Trump sehr gut an der Spitze vorstellen. Bin begeistert von dem Mann. An alle die jetzt empört sind - na und, einfach mal nachdenken!
- Tun wir. Und wir wollen keinen Präsidenten, der offen rassistisch, sexistisch und ein Befürworter von Folter ist. Aber Leuten wie Ihnen sind solche Sachen egal, weil Sie glauben, nie zu den Opfern zu gehören.

Mag direkt sogar sein. Aber wo Sie schon den Brexit erwähnen - wenn dann indirekte Nachteile auftreten, ist das Geschrei groß. Da werden Sie nicht anders sein.

Genau - mal nachdenken. Und weiter als bis zum eigenen Tellerrand.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 32