Forum: Politik
Sieg von Donald Trump: Washington zittert
AFP

Donald Trump bereitet sich auf die Übernahme der Regierungsgeschäfte vor. Amerikas Elite geht auf ihn zu. Doch es spricht viel dafür, dass der neue Präsident rücksichtlos durchregieren wird.

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tttk 10.11.2016, 12:24
360.

Zitat von singlebunch
Ich habe hier lediglich die steile These widerlegt, dass die Mehrheit der Amerikaner Trump gewählt hat.
Die Mehrheit der Amerikaner hat gar nicht gewählt. Somit hat weder Clinton noch Trump eine Mehrheit der Amerikaner erreicht.

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nahuelbuta 10.11.2016, 12:25
361.

Zitat von kakadu
Die Mehrheit wollte Clinton. Das amerikanisch Wahlsystem, das bereits zu oft als undemokratisch kritisiert wurde, hat aber nicht die Mehrheit gewinnen lassen...
hört sich immer nach "sehr viel mehr" an, realistischer wäre zu sagen, die eine Hälfte wollte Clinton, die andere Trump...
Schon klar, als "Gebildeter" lebe ich städtisch, als "Ungebildeter" ländlich.... *lach
Wenn ich mir die vielen Ghettos aller amerikanischen Metropolitan Areas (häufig sogenannte "no goes") ansehe, dann wäre ich ebenfalls lieber ein "zurückgebliebener Hinterwäldler".
Als "etablierter Gebildeter" lebt's sich natürlich besser in den "Gated Communities".....

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CSc5911 10.11.2016, 12:27
362.

Zitat von kayakclc
Es wird zu viel gejammert auf allen Seiten. Wir Intellektuellen haben uns geirrt. Wie immer sind die anderen Schuld, die Medien, die falsche Umfrage verbreitet haben, das Wahlsystem, und der Hund vom Nachbarn... und am Schlimmsten, die blöde Wählerin, die den falschen Kandidaten gewählt hat. Es wird Zeit aufzuwachen und über uns selbst kritisch nachzudenken. Die Botschaft ist klar: es gibt viele ......
Das ist wohl in der Tat ein Lernprozess.
Wenn ich mir z.B. vorstelle, dass auf dem Herd das Essen anbrennt, würde ich das möglichst schnelle Herunternehmen des Kochtopfs bzw. Ausschalten der Wärmequelle als "alternativloses" Handeln bezeichnen. Eine Physikerin dürfte das ählich sehen.
Verwende ich diesen Begriff dann aber gegenüber Menschen, die ihn so nicht verstehen (wollen!), habe ich natürlich ein Problem. Die Frage ist natürlich, ob ich dieses Problem hätte voraussehen müssen. Wenn ich es mit Vertrauen in ein gewisses Mindestmaß an die Vernunft meiner Mitmenschen angehe, ist das schwierig vorauszusehen. Aber da scheint eben der Fehler zu liegen. Euphemistisch nennt man das "die Menschen in ihrer Lebenswirklichkeit abholen".

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seetaucher 10.11.2016, 12:27
363.

Zitat von Nur ein Blog
Die Mehrheit der Bürger ist eben auch in den USA die verfassungsmässige Mehrheit und nicht die phantasierte Mehrheit der Wähler. Das Wahlmännergremium, die indirekte .....
Das ist Quatsch. Die Mehrheit der Bürger ist die Mehrheit der Bürger. Die Mehrheit der Wähler ist die Mehrheit der Wähler.

Nur kommt es eben weder auf die Mehrheit der Bürger noch auf die Mehrheit der Wähler an, sondern auf die gewonnen Staaten und den daraus resultierenden Wahlmännerstimmen, weshalb Trump gemäß den amerikanischen Gepflogenheiten der nächste Präsident wird.

Das ändert aber nichts daran, dass mehr Wähler für Clinton gestimmt haben. Das ist keine phantasierte Mehrheit sondern ein Fakt. Diesen Fakt darf man als Trump-Fan ruhig mal zur Kenntnis nehmen, statt zu behaupten, die Mehrheit der Amerikaner habe Trump als Präsidenten gewollt.

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tttk 10.11.2016, 12:27
364.

Zitat von frodosix
Na ja... glaubt man den Meldungen wollte die Mehrheit der Wähler Trump eben nicht und er hat auf Grund des Amerikanischen Wahlsystems gewonnen.
Die Mehrheit der Wähler wollte auch Clinton nicht. Diese hat ja nur 47.66% erreicht.

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Molokai_Mike 10.11.2016, 12:28
365.

Zitat von michael.koss
Konstatiere,es gibt wieder viele schlechte Verlierer.Seht euch doch mal das Titelphoto von tausende demonstrieren gegen Trump an,das sagt doch alles.Das ist eben nicht Demokratie.Viele Junge Menschen scheinen sich wohl nach einer Diktatur zu sehnen,deshalb wohl auch der Zulauf zum IS.
In der Türkei demonstrieren die Leute auch gegen Erdogan – und werden gewaltsam von der Straße gedrängt. Genau das ist aber Demokratie, zu demonstrieren für seine Meinung. Da sind eben einige der Meinung, dass Trump ungeeignet wäre für das Amt des Präsidenten.

Und ja, viele scheinen sich nach Diktatur zu sehen, da braucht man nicht beim IS hinschauen, schon viel früher: auch in der EU gibt es Länder mit anti-demokratischen Zügen bzw. entsprechenden Personen in der Regierung.

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seppvonderalp 10.11.2016, 12:29
366. Trump als Chance für Europa ?

Zitat von dantheman77
es bleibt nur die Hoffnung, dass diese Präsidentschaft ohne größere Schäden für die USA und den Rest der Welt vorüber geht. Bisher ist es ja immer noch gut gegangen...
Ich bin wahrlich, kein Freund von Trump. Allerdings hat Trump auch klar gemacht wie Politik funktioniert und wer letztlich das Sagen hat (Geld, Geld, Geld ... und Egoismus).
Dies wird hoffentlich Europa und insbesondere dei EU dazu zwingen klarer Position zu beziehen und wieder die eigenen Interessen der Europäer (und nicht der Globalen Konzerne und Finanzhaie) klarer zu definieren und zu vertreten. Ebenso die Positionen in Konflikten im Nahen Osten zu klären und die Beziehung zu China konstruktiv zu überdenken.

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brasilpe 10.11.2016, 12:29
367. Na,

jedenfalls haben die Amerikaner jemanden gewählt, der nicht auf Staatskosten Reich werden will. Er ist. schon gut versorgt.

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freekmason 10.11.2016, 12:30
368.

Zitat von bauausdo
Nein, die mehrheit der amerikanischen Wähler hat Clinton gewählt: 200.000 mehr als Trump. Er hat nur mehr Wahlmänner bekommen. Größter Kritiker dieses Wahlsystems ist, pardon, war: Donald Trump. http://www.n-tv.de/politik/Clinton-hat-mehr-Stimmen-Trump-siegt-article19050381.html
donald ist nicht nur größter kritiker des wahlsystems.
https://pbs.twimg.com/media/Cw1AhJBXUAAJUa6.jpg:large

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Nichtraucher 10.11.2016, 12:30
369.

Zitat von mettwurstlolli
Sowohl als auch. Ich habe überhaupt nicht verstanden, wie Spitzenpolitiker wie Steinmeier und Gabriel bei offenem Wahlausgang so .....
Vielleicht muss ja auch der president elect eine Weile darauf warten bis er irgendwo eingeladen wird. Putin und andere Schurkenstaaten wohl ausgenommen.

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