Forum: Politik
Siegeszug der AfD: Der Underdog-Effekt
Getty Images

Offenbar ist der Gebrauch von Crystal Meth unter Leuten, die sich hauptberuflich mit Politik befassen, weiter verbreitet, als man dachte. Viele Reaktionen auf den Wahlsieg der AfD tragen Züge einer wahnhaften Wirklichkeitsverzerrung.

Seite 1 von 54
zynik 15.03.2016, 13:50
1.

"Viele hegen die Hoffnung, dass es unter der Oberfläche eine andere Wirklichkeit gäbe, die man dem Wähler nur zeigen müsse, damit er sich erschrocken abwendet."

Nun gut, dann gehen wir mal einfach davon aus, dass die Wähler der AfD dieses Programm kennen und unterstützen. Das macht die Einordnung solcher Individuen doch gleich viel einfacher:

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-03/afd-partei-programm-entwurf

Oder spielt die Selbstauskunft der AfDler am Wahltag, dass über 70 % politische Inhalte egal sind etwa doch eine Rolle?

Beitrag melden
wolle0601 15.03.2016, 13:51
2. Die alternative Erklärung

für den Stimmverlust von Klöckner und Wolf ist, dass die Wähler gesehen haben, dass sie sich nicht gegen Frau Merkel durchsetzen konnten.

Beitrag melden
amidelis 15.03.2016, 13:55
3. Das

Ist der erste deprimierte Artikel von Ihnen. So
Schlimm steht es um Land also schon :(

Beitrag melden
justus65 15.03.2016, 13:58
4. Kaum zu glauben

Mal ein ganz vernünftiger Artikel. Das Geschwafel nach einer Wahl wird immer schlimmer.

Beitrag melden
flitzpane 15.03.2016, 13:58
5. Es spricht mir aus der Seele...

Die Interpretationen waren vielerorts eines Journalisten unwürdig, Merkel selbst war ja härter zu sich als die zahllosen vermeintlichen "kritischen Begleiter" (schön dazu: http://wp.me/p14g2B-CF). Fleischhauer behält die Nerven und bringt die Sache auf den Punkt...

Beitrag melden
rennflosse 15.03.2016, 13:59
6. Einer wie wir

Hier wird die Wirklichkeit noch gesehen.

Wäre die AfD nur eine Protestpartei wie vor ihr die Piraten oder die Schill-Partei, dann wird sich das bald erledigt haben.

Das setzt dann aber voraus, dass die Politik sich verändert. Ich habe allerdings Sorge, dass dies nicht geschehen wird. Oder die anderen europäischen Länder überfahren die deutsche Regierung, die ja jetzt schon wenig bis keinen Rückhalt bei ihren Partnern hat.

Beitrag melden
karabas 15.03.2016, 13:59
7. ich habe mich beim Lesen

u.a. über die vielen berechtigten Seitenhiebe sehr amusiert!

Beitrag melden
klatschreporter 15.03.2016, 14:00
8. Realitätsverweigerung

"Dass trotzdem auch ganz normal wirkende Menschen die Partei wählen, hat einen einfachen Grund: Eine Mehrheit er Deutschen ist mit der Flüchtlingspolitik der Regierung unzufrieden, aber das findet sich im Parlament nicht wieder."

Wenn also gut 85 % der Wahlberechtigten jetzt ganz aktuell nicht der AfD die Stimme gegeben haben, u.a. wegen deren Flüchtlingspolitik, dann leitet Herr Fleischhauer daraus also eine Mehrheit gegen die Flüchtlingspolitik ab.

Ein krasser Fall ideologischer Verbohrtheit.

Beitrag melden
geübter_heinzer 15.03.2016, 14:00
9. Mehrheit gegen Flüchtlingspolitik? Woher nehmen Sie das?

Herr Fleischhauer,
Mit Behauptungen wird es nicht wahrer. Pluralistische Gesellschaft, mehrere Meinungen. Und egal wie viel Prozent (jedenfalls nicht die Mehrheit) eine rassistische Einstellung im Alltag oder politischen Programm haben: da müssen wir gegenan! No Nazis! No way!
Unzufriedenheit ist kein Ersatz für das Erfordernis von Legitimität! Und Unmenschlichkeit ist wohl kaum ein politisch dauerhaft tragfähiges Konzept.

Beitrag melden
Seite 1 von 54
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!