Forum: Politik
Sigmar Gabriel zu Kanzlerwechsel-Debatte: Pudels Kern
DPA

Übergibt Kanzlerin Merkel ihr Amt vorzeitig an Annegret Kramp-Karrenbauer? Im SPIEGEL hatten SPD-Vertreter sich diesem Szenario furios verweigert. Der frühere SPD-Parteichef Sigmar Gabriel sieht das gelassener.

Seite 1 von 10
hardeenetwork 09.03.2019, 10:51
1. Merkel Ade

Sie ist nun endlich durch. Aber AKK bitte nicht als Kanzlerin. Die SPD ist gut beraten das zu verhindern. Das Land braucht etwas Neues, etwas ganz Anderes. Nur nicht Rechts.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Freidenker10 09.03.2019, 10:57
2.

Da wirds noch reichlich Parteitaktik geben sollte Merkel ihr Amt zur Verfügung stellen. Auch die Grünen dürften aufgrund der Umfragen an Neuwahlen interessiert sein. Die FDP hat es meines wissens nach auch schon formuliert. Aber das wäre auch richtig so, denn nach Merkel werden die Karten neu gemischt und das wäre auch an der Zeit!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
claus7447 09.03.2019, 11:00
3. Wer ist

Gabriel?

Ich will ja nicht die Behauptung aufstellen, das Frau Nahles das Nonplusultra ist. Aber wer glänzte in seiner Zeit mit alleingängen?

Ein Wechsel des Kanzlers ist ein durchaus geeigneter Zeitpunkt Neuwahlen den Vorzug zu geben. Da AKK die CDU deutlich nach rechts schiebt, darf sie sich dann auch die passenden Partner dazu suchen.

Für die SPD wäre es ein verbiegen bis zum geht nicht mehr. Ob Grün diesen Kurs dann trägt müssen die dortigen Gremien entscheiden, da sehe ich persönlich grosse Hürden.

Aber der CDU steht es ja frei zu entscheiden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
erdmann.rs 09.03.2019, 11:08
4. Merkel-Nachfolge

"Doch nun entbrennt eine Debatte darüber, ob Merkel auch das Kanzleramt vorzeitig an Kramp-Karrenbauer übergeben wird."
Ganz so einfach ist ja nun doch nicht.
Die Bundeskanzlerin, Frau Merkel, kann ihr Amt nicht so einfach
an eine Nachfolgerin/einen Nachfolger "übergeben"
Die gesetzliche Regelung.ist folgende:
- nach einer Bundestagswahl, alle 4 Jahre, ist Kanzlerwahl,
- der Bundespräsident schlägt dem Bundestag Kandidaten vor.
- der Bundestag wählt dann die Kanzlerin/den Kanzler.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Euthymia 09.03.2019, 11:11
5. Keine Sonnenkönigin

""Seit sie die Last des CDU-Vorsitzes abgestreift hat, macht sie die Politik, die sie für richtig hält."
Für einige in CDU und CSU scheint genau das ein Problem zu sein."

Ist es wirklich notwendig, darauf hinzuweisen, dass Angela Merkel keine Monarchin oder Diktatorin ist, sondern Mitglied einer demokratischen Partei. In dieser Rolle kann sie nicht "die Politik, die sie für richtig hält" machen, sondern muss sich mit ihren Parteifreunden abstimmen.
Es ist doch wirklich befremdlich, dass die stärksten Befürworter der Merkelschen Alleingänge in den Reihen der politischen Mitbewerber sitzen und nicht in ihren eigenen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
StefanKomarek 09.03.2019, 11:13
6. Nach recxhts, aber sicher

Die aktuellen Umfragen, die der Spiegel regelmäßig durchführt, zeigen doch, dass die nach links orientierten Parteien, sprich Rot-Rot-Grün, weit von einer Stimmenmehrheit in der Bevölkerung sind. Warum soll immer der Schwanz mit dem Hund wedeln? (obwohl, ist grün noch links? Aus dem Ländle kommen da ganz andere Signale.)
Frau Merkel hat übrigens ihren eigenen Stil. Er ist einerseits sehr unangenehm, keine klare Richtung, keine Direktiven, aber auch sehr erfolgreich. Wer immer immer etwas lautstark fordert, wie z.B. Herr Macron, provoziert den Widerspruch und rennt nur mit dem Kopf gegen die Wand. Die letzen 14 Jahre war Frau Merkels leiser Politikstil für Deutschland sehr erfolgreich. Wem in Europa geht es besser als den Deutschen? Also weiter so, auch unter ihrem Nachfolger/ihrer Nachfolgerin!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spadoni 09.03.2019, 11:15
7. Da hat

die SPD, egal wie man zu dieser Partei steht, vollkommen Recht!!! Es kann und darf nicht sein dass, eine scheidende Kanzlerin Merkel den Weg frei macht für ihre eigene, auserwählte Favoritin. Die dazu noch, für diesen mehr als verantwortungsvollen Posten, total ungeeignet ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
haarer.15 09.03.2019, 11:18
8. Merkel sollte abtreten

Nur tut sie es nicht. Weil sie nichts anderes gesagt hat als bis 2021 zu bleiben. Ein Vorteil für die Union scheint das nicht mehr zu sein. Aussitzen wird zur Belastung. Wenn beide Groko-Partner im Herbst ihre Bilanz vorlegen müssen, bin ich mal gespannt, wie das noch weitergehen soll. Bei soviel Reformbedarf und Bremserei in dieser Regierung aus reiner Taktik wäre ich auch für sofortige Neuwahlen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ezechiel 09.03.2019, 11:23
9.

Zitat von hardeenetwork
Sie ist nun endlich durch. Aber AKK bitte nicht als Kanzlerin. Die SPD ist gut beraten das zu verhindern. Das Land braucht etwas Neues, etwas ganz Anderes. Nur nicht Rechts.
Wie soll das ganz andere denn aussehen? Wie sehen Ihre Vorstellungen diesbezüglich aus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 10