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Sigmar Gabriel zu Kanzlerwechsel-Debatte: Pudels Kern
DPA

Übergibt Kanzlerin Merkel ihr Amt vorzeitig an Annegret Kramp-Karrenbauer? Im SPIEGEL hatten SPD-Vertreter sich diesem Szenario furios verweigert. Der frühere SPD-Parteichef Sigmar Gabriel sieht das gelassener.

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haarer.15 09.03.2019, 11:57
20. Um ihn geht es nicht, aber seine Meinung kann er äußern

Zitat von Peer Pfeffer
G. tut so, als hätte er nicht alle Chancen und Gelegenheiten gehabt. Er hat die nicht genutzt, war politischer Wechselbalg mit sich ständig verändernden Positionen. Und jetzt immer wieder dieses Gejammere aus dem Off. Ruhig da unten auf den billigen Plätzen!
Gabriel jammert doch nicht - sondern stellt nur fest, dass der derzeitige Zustand nicht befriedigend ist innerhalb der Union. Es bewegt sich doch auch sichtbar gar nichts mehr - politische Lähmung. So kann Politik aber nicht geführt werden. Das Attribut Pudel in bezug auf die AKK im Verhältnis zu Merkel finde ich schon durchaus zutreffend.

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Profdoc1 09.03.2019, 12:01
21. Realistisch betrachtet

Jetzt werden sowohl aus der CDU als auch innerhalb der SPD Scheindebatten geführt. Das ist unnötig, weil a) Frau Merkel zumindest jetzt nicht beabsichtigt zurückzutreten, sonst würde sie sich ganz anders verhalten; b) die erratische SPD-(Führung) jetzt nicht den Ast absägen wird, auf dem sie sitzt; c) nach einen Rücktritt insbesondere Grüne und FDF mitregieren wollen oder anders ausgedrückt, die CDU einen oder mehrere Koalitionspartner braucht. Und hier stellt sich nun die große Frage 'Ist AKK nach vielen unsäglichen Äußerungen als potentielle Kanzlerin in einer Koalition überhaupt geeignet?'

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sarapo29 09.03.2019, 12:02
22. Chance für alle

eine Machtübergabe von Angela Merkel an Kramp-Karrenbauer hätte in der Tat viele Vorteile für viele:

Angela Merkel könnte in Würde abtreten und Frau Kramp-Karrenbauer könnte sich einarbeiten in einer neuen Koalition mit FDP und Grünen. Die SPD wiederum geht in die Opposition ohne als Kanzler Mörder zu gelten und könnte sich in der Opposition endlich erneuern Die Bevölkerung wiederum hätte Zeit sich zwei Jahre lang das Schauspiel Jamaica anzuschauen und sich gut zu überlegen ob doch mal wieder ein Sozialdemokrat Kanzler werden sollte oder sie mit der Union weitermachen wollen- Habe ich wen vergessen?

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hans-rai 09.03.2019, 12:02
23. Wo ist denn jemand...

.., der Merkel im Moment wirklich ablösen könnte und der eine Partei z.B. bei Neuwahlen zur stärksten Kraft führen könnte. Ich sehe in keiner der möglichen drei Parteien (CDU, Grüne, SPD) eine Person mit solcher Strahlkraft. Seien wir froh, wenn Merkel das noch eine Weile macht, auch wenn ich ihre Politik - vor allem für die EU und gegenüber Macron - nicht für optimal halte.

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g.raymond 09.03.2019, 12:13
24. Stimme der Vernunft

Zitat von guy
Man sollte aufhören mit diesem überflüssigem Kanzlerwechsel-Gerede. Haben wir nicht schon Probleme genug ? Brauchen wir auch noch welche die wir uns künstlich selber schaffen? Angela Merkel ist für vier Jahre gewählt und die wird sie auch im Amt bleiben . Karrenbauer ist sicherlich eine begabte Politikerin aber sie hat speziell international fast keine Erfahrung und soll sich erst mal im Amt das sie jetzt hat beweisen. Ein paar "witzige" Büttenreden genügen da nicht.
Von diesen Möchtegern Politikern, wie z.B. dem pseudokonservativen Mitsch oder dem Alt-CDU-ler Merz, aber auch von dem ausrangierten Gabriel, wird nichts angeboten ausser das Merkel-Bashing. Ich sehe der Post-Merkel-Zeit in der Politik mit Sorge entgegen und hoffe, dass Merkel ihre Amtszeit mit der ihr eigenen logischen, unaufgeregten und engagierten Art zu Ende bringen kann. Danach wird es ein völlig offenes Szenario geben. Bin gespannt, wer sich da wirklich qualifiziert.

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adal_ 09.03.2019, 12:14
25. Lustiger Verfassungsexperte

Zitat von awes
... die Verfassung sieht nicht vor, dass Frau Merkel die Kanzlerschaft vor Ablauf der Legislaturperiode an eine nicht in der Bundestagwahl gewählte CDU Generalsekräterin weiterreichen kann, sondern allnfalls an die Vizekanzlerin, die AKK - Gott sei Dank - nicht ist!
Die Kanzlerin wird vom Vizekanzler allenfalls vertreten (z.B. im Krankheitsfall) . Ihr Amt an ihn weiterreichen kann sie nicht.

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adal_ 09.03.2019, 12:21
26.

Zitat von hans-rai
Wo ist denn jemand... .., der Merkel im Moment wirklich ablösen könnte und der eine Partei z.B. bei Neuwahlen zur stärksten Kraft führen könnte
Neuwahlen will eh niemand. Besonders nicht die SPD.
Sie haben offenbar den Sinn eines fliegenden Kanzler(innen)wechsels nicht begriffen. Der Neuling startet mit Kanzlerbonus in den Wahlkampf und holt seiner Partei so mehr Stimmen als ohne Kanzlerbonus.

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Outdated 09.03.2019, 12:22
27. Die Debatte ist doch eine Posse

Natürlich möchte Merkel ihr Amt übergeben, aber ohne aktive Zustimmung der SPD kann sie nicht.
Also gibts keinen Grund sich zu ereifern.
Merkel ist nach Grundgesetzt Kanzler bis ein neuer Kanzler gewählt wird.

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hellmund35 09.03.2019, 12:30
28. Da wird viel heiße Luft produziert

Hr. Kahrs läuft ja immer schnell Amok. Das ist auch das Einzige, mit dem er zu glänzen vermag. Ob Merkel vorzeitig die Kanzlerschaft abgibt, dürfte auch nicht von Drohungen der SPD abhängen, die ohnehin auf dünnem Eis gebaut sind. Ich glaube kaum, dass die CDU eine solche Entscheidung von Drohungen der SPD abhängig machen wird. Ich gehe davon aus, dass in einem solchen Fall "jamaika" wieder sondiert wird und vor Neuwahlen wird es der CDU auch nicht bange sein. Da sollte lieber die SPD die Füße ruhig halten, wer soll denn bei der SPD als Kanzlerkandidat auftreten?

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haarer.15 09.03.2019, 12:34
29.

Zitat von sarapo29
eine Machtübergabe von Angela Merkel an Kramp-Karrenbauer hätte in der Tat viele Vorteile für viele: Angela Merkel könnte in Würde abtreten und Frau Kramp-Karrenbauer könnte sich einarbeiten in einer neuen Koalition mit FDP und Grünen. Die SPD wiederum geht in die Opposition ohne als Kanzler Mörder zu gelten und könnte sich in der Opposition endlich erneuern Die Bevölkerung wiederum hätte Zeit sich zwei Jahre lang das Schauspiel Jamaica anzuschauen und sich gut zu überlegen ob doch mal wieder ein Sozialdemokrat Kanzler werden sollte oder sie mit der Union weitermachen wollen- Habe ich wen vergessen?
Dazu brauchen wir aber Neuwahlen. Es kann ja nicht sein, dass sich die AKK ins bereitete Nest setzt. Klar, dass das mit der SPD nicht zu machen ist. Jamaika ist schon mal gescheitert - und beim nächsten mal werden die Schnittmengen dafür noch geringer sein. Das ist also keine Option.

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