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Signal an Donald Trump: Mexiko schickt Nationalgarde an seine Südgrenze
Marco Ugarte/ AP

Die USA fordern von Mexiko, gegen illegale Einwanderung vorzugehen - und drohen mit Strafzöllen auf alle Importe des Landes. Nun hat die Regierung in Mexiko-Stadt Maßnahmen eingeleitet, um Washington entgegenzukommen.

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koch-51 07.06.2019, 08:01
10. Zum Schaden eins jungen bunten Amerika

Es ist doch einfach niederschmetternd, dass Trump mit seiner Erpressungspolitik gegenüber Mexiko Erfolg hat. So hebelt er den Widerstand der Demokraten gegen die Grenzmauer teilweise aus und schottet die Zuwanderung von Flüchtlingen aus Mittelamerika weitgehend ab. Aber was beschweren wir uns. Hier in Europa hat Merkel durch den Türkeideal den Flüchtlingstrom nach Deutschland dadurch gestoppt, dass sie zwar nicht über Erpressung, aber über Milliardenzahlungen die Türkei zum "Türwächter" gemacht hat und trotz Krokodilstränen ist man klammheimlich froh, dass Orban den Zaun gebaut hat. Das Niederschmetternde ist, dass dieser "Erfolg" gegenüber Mexiko Rechts und Trump bei den alten weißen Wählern nützt und Immigrationsbefürworter wie Ocasio-Cortez und dem progressiven Teil der Demokraten schadet und einem "windelweichen" Joe Biden nützt, der die alten Weißen zurückgewinnen will und nicht auf das bunte junge Amerika setzt.

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estark 07.06.2019, 08:37
11. 3 men per mile = Placebomaßnahme

In der Sommermonaten wird wird wie jedes Jahr die Migration nachlassen, dies wird man als Erfolg darstellen. DT wirs twittern, dass er Mexico in die Knie gezwungen hat.

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tuedelich 07.06.2019, 08:40
12.

Erschwerend kommt hinzu, dass niemand weiß, was denn für Trump "ausreichend" ist. Bei den Erfahrungen, die die Welt bisher mit ihm gemacht hat, könnte dies eine Spirale ohne Ende werden.

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burgundy 07.06.2019, 08:40
13.

Zitat von ronald1952
lässt sich noch Erpressen von diesem Unrechtsstaat? Denn was anderes ist die USA nicht mehr, aber gut zu wissen ist das die Zeit gegen die USA ist denn je stärker China wird ...
Was soll denn diese Polemik? Waren die USA jemals etwas anderes als ein Unrechtsstaat? Und wäre es Ihnen wirklich lieber, wenn der Leader der Welt ein totaler Überwachungsstaatwäre, in dem es die meisten Hinrichtungen der Welt gibt. Schon ein seltsames Verständnis von Demokratie.

Und vielleicht noch zu Trump. Den Hintergrund der Verhandlungen kennt man ja nicht wirklich. Dass die Mexikaner den Flaschenhals von Mittelamerika in die USA zumachen, erscheint, rein geographisch gesehen, logisch. Möglicherweise handeln sie damit eine bessere Position für ihre Migranten in den USA heraus. Was wäre daran so falsch? Pence hat aber auch gesagt, dass sich die Mexikaner noch nicht genug bewegt hätten. Wahrscheinlich werden sie die eigene Emigration auch unterbinden oder zumindest stark verringern müssen im Gegenzug für Zusagen zur Legalisierung der Exil - Mexikaner in den USA. Wenn dann umgekehrt die USA verstärkt in Mexiko investieren und die dortige Infrastruktur und damit den sozialen Standard verbessern würden, entstünde sogar eine win-win - Situation. Wer könnte es ihnen verdenken?

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vubra 07.06.2019, 08:53
14. Und hier sehen wir den Unterschied zwischen Mr Trump & Fr Merkel

die eine versucht es mit Geld ( Türkei mach die Grenze dicht) der andere mit Drohen und erpressen (Mexiko macht dicht oder es wird Teuer für euch) aber beides wird nicht helfen wie wir sehen kommen weiter Menschen über die Türkei und so werden auch weiter Menschen über Mexiko in die USA kommen. Die Vereinten Nationen müssten auf die Flucht-Ursache eingehen und den Eliten der jeweiligen Ländern die Konsequenzen ihres Handels aufzeichnen. Diese Konsequenzen müssen den Eliten dieser Länder unmissverständlich klar sein. Ein Anfang wäre das keiner der Eliten mehr das Lend verlassen darf / kann weil diese überall zu Persona non grata erklärt, Auslandskonten einfrieren. Man muss die Elite davon überzeugen Human zu sein und Inhumane Eliten zu eliminieren.solange da aber noch untereinander geschachert wird werden die Bürger Weltweit nur von einem Haufen Elitärer Selbst-Bediener regiert. Wer Hunger und Angst hat der Flieht und das wird sich nie ändern. Ursachen bekämpfen und den Eliten die es falsch machen die Macht nehmen würde vieles sofort verbessern auch die Flucht-Ursache.Also Egal ob wie Fr. Merkel oder wie Mr. Trump beide Wege sind nicht zielführend sondern vergrößern das Elend und verlängern es. Also Vereinte Nationen findet die Humanitären Eliten und bildet Allianzen gegen die Allianz der Inhumanen. (ja ich weis alles nur Fiktion, Eliten die andere Eliten zur Ordnung zwingen, wo doch alle nur Geld-geil sind, ist einfach ein Utopischer Gedankengang) Also bleibt alles beim alten und wir warten eigentlich nur noch auf den III WK um mal wieder die Karten neu zu verteilen und das Überbevölkerung zu (end) Lösen. Denn darauf läuft es momentan hinaus. Das System ist Falsch.

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c.PAF 07.06.2019, 08:54
15.

Zitat von option@l
Naja...Trump wirkt. Er löst seine Wahlversprechen ein. Nur bezahlt er nicht dafür, wie Deutschland an die Türkei, sondern stellt die Durchgangsländer vor die Wahl, selbst tätig zu werden, oder eben die Konsequenzen zu tragen. Das ist definitiv billiger als eine Mauer.
Also, er löst das Wahlversprechen (Mauerbau) dadurch ein, daß er keine Mauer baut.
Für die (Nicht-)Einlösung dieses Wahlversprechens zahlt er nicht. Ok, das ist wenigstens halbwegs richtig, er erhebt nämlich Zölle, die die Waren in den USA verteuern, sodaß die amerikanischen Bürger (und nicht Trump) dafür zahlen.

Und manche Leute finden das auch noch genial...

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descartes 07.06.2019, 08:57
16.

Zitat von iasi
Mexiko hat nicht viel getan, um die - auch medienwirksam inszinierten - Migratenströme aus seinen Nachbarländern zu stoppen. Die USA nutzen nun eben das Druckmittel, das sich regelrecht anbietet: Da die USA als Absatzmarkt für die Handelspartner dient, wird der Zugang eben beschränkt bzw. verteuert. BMW baut z.B. ein neues Werk in Mexiko, um damit vor allem die USA zu beliefern. Hätte BMW in den USA investiert und dort Arbeitsplätze geschaffen, müsste nun nicht das Freihandelstrauerlied angestimmt werden.
Die Pläne für dieses Werk existieren ja bereits seit ca. 5 Jahren. Aber es wird momentan niemanden überraschen, wenn bei der aktuellen Wirtschaftskompetenz der Regierung, auch zukünftig Firmen ihr Geld lieber nicht in den USA investieren. BMW hat ein riesiges Werk in Spartanburg für die X Reihe, warum sollte man sich dem Risiko der Unberechenbarkeit noch mehr aussetzen? Das sind eben die Folgen eines unvorhersehbaren Umfelds, das spüren die Briten momentan ebenso.
Das ungerechte daran ist einfach, dass die Folgen dieses verantwortungslosen Handelns nicht die Verursacher tragen, sondern ihre Nachfolger, die die Suppe dann auslöffeln dürfen.

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descartes 07.06.2019, 08:58
17.

Zitat von option@l
...Trump wirkt. Er löst seine Wahlversprechen ein. Nur bezahlt er nicht dafür, wie Deutschland an die Türkei, sondern stellt die Durchgangsländer vor die Wahl, selbst tätig zu werden, oder eben die Konsequenzen zu tragen. Das ist definitiv billiger als eine Mauer.
Bitte erklären Sie, welche Versprechen er bis jetzt eingelöst hat.
Ein einziges würde mir schon genügen ...

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rosenrot367 07.06.2019, 08:59
18. Na ja....

Zitat von koch-51
Es ist doch einfach niederschmetternd, dass Trump mit seiner Erpressungspolitik gegenüber Mexiko Erfolg hat. So hebelt er den Widerstand der Demokraten gegen die Grenzmauer teilweise aus und schottet die Zuwanderung von Flüchtlingen aus Mittelamerika weitgehend ab.
Das kann man auch anders sehen - in den USA befinden sich z. Zt. ca. 11 Millionen Illegale und die illegale Grenzüberschreitung im Südwesten der USA hat unglaubliche Ausmasse angenommen! Trump hat im Wahlkampf seinen Wählern versprochen, die illegale Immigration zu reduzieren - und versucht jetzt mit allen Mitteln, sein Versprechen einzuhalten. Mexiko würde gut beraten sein, ihm zu helfen, sonst zieht es den Kürzeren.
Und die USA sind bunt & jung - da müssen Sie sich keine Sorgen machen!

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Europa! 07.06.2019, 09:19
19. Richtig

Die Mexikaner machen es richtig. Sie stabilisieren ihr eigenes Land, indem sie die Migration aus den Chaos-Staaten verringern und erweisen sich als zuverlässiger Partner der USA. Auf diese Weise entsteht in Nordamerika allmählich wieder eine solide Basis für Wohlstand.

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