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Sinkende Umfragewerte: AfD, ade?
DPA

Die SPD macht auf soziale Gerechtigkeit und die Union zeigt Härte gegen Ausländer - schon sinken die Werte der AfD. Jetzt wird sich zeigen, was das wahre Lebenselixier der Rechten ist.

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winkdon 02.03.2017, 13:10
160. Umfragen und Wahlergebnisse

Donald Trump ist ein problem für die AfD? Eigentlich sollte man meinen, dass er gar nicht im Weissen Haus sitzen könnte. Laut Umfragen hatte er ja nie eine Chance. Und siehe da!

Eines ist klar: Die Dringlichkeit für die AfD hat sich etwas verloren. Einerseits sind viele Forderungen der AfD in Sachen Flüchtlingspolitik befolgt worden. Der Flüchtlingsstrom wird aufgehalten, indem man die Grenzen kontrolliert. Die Aufgabe haben wir an Erdogan delegiert (und bezahlen diesen auch fürstlich dafür), aber im Grunde wird genau die Aufgabe erledigt, die von der AfD gefordert war. Die Massnahmen in Sachen Abschiebung von kriminellen Ausländern sind ja im Artikel beschrieben worden. Die "Ausschaffungsinitiative" der Schweiz war ja zeimlich harmlos im Vergleich zu den Massnahmen, die Das-schaffen-wir-Merkel da umgesetzt hat.

Der andere Punkt, der der AfD geholfen hatte, war die Euro-Krise. Die wird von Draghi unter den Tepopcih gekehrt. Und Schäuble & Co sind schlau genug, hier vor den Wahlen keine Konfrontation mher zu wagen und den Griechen weitere Milliarden aus Deutschland zukommen zu lassen.

Trotzdem wird die AfD mit einem guten resultat in den nächsten Bundestag einziehen. Für Rot-rot-grün wird es nicht reichen - zum Glück! Entweder es gibt eine bürgerliche regierung oder ein Jamaica-Experiment, womit sich Merkel an ähnlicher Stelle in den Geschichtsbüchern verewigen wird wie Schröder vor ihr. Sie waren die Parteispitzen, die ihre Volksparteien dauerhaft ruiniert haben.

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observerlbg 02.03.2017, 13:11
161. Hääää?

Zitat von number8
Ich habe Herrn Augstein ja nun mehrmals in den Talkshows unserer ÖR erlebt und halte ihn für unerträglich. Aber zugegeben, eine derart geschickt verpackte Propaganda muss man erstmal leisten können. Das schafften bisher nur die Amis.
Die Amis schaffen geschickte Propaganda? Und Herr Augstein auch? Die erstere erinnert mich eher an einen Elefant im Porzellanladen. Und Augstein eher an Volker Pispers:"man wirft mir versteckten Antiamerikanismus vor. Dabei verstecke ich den doch garnicht". Mir persönlich ist übrigens wurscht, wieviel Stimmen die AfD bekommt. Ob nun 7% oder 15%. Was soll sich ändern? Der Schulzhype wird abklingen und unsere allseits, (ähhh, was eigentlich?) wird uns weitere zwei bis vier Jahre langweilen. Ich werde meiner bürgerlichen Pflicht nachkommen und irgendwas zwischen Pest, Cholera oder Syphilis wählen (lässt sich heute ja alles behandeln) und die Karavane zieht weiter.

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crazy_swayze 02.03.2017, 13:12
162.

Lass den Schulz mal nach der Wahl mit der CDU koalieren, und alle seine linken Wahlversprechen wieder einkassieren.
Dann steht die AfD nicht mehr nahe der 5%-Hürde, sondern bekommt beim nächsten Mal 20% und mehr.
Lass einen Terroristen, der als Flüchtling eingeschleust wurde, 2 Wochen vor der Wahl eine Sehenswürdigkeit mit zig Besuchern sprengen. Das sind Szenarien in der die AfD Gewinne einfährt.

Vor der Wahl kann viel versprochen werden. Langfristig klein halten wird man die AfD allerdings nur, wenn man die Versprechen auch umsetzt.

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elmer_fudd 02.03.2017, 13:12
163. @ lupo44

Zitat von lupo44
die AFD konnte doch nur entstehen weil es Platz gab für deren Aussagen und Demontrationen.Immerehin sind sie in 10 Landtagen vertreten.Tootz das die etablierten Parteien mit "Denen" nichts zu tun haben wollen.Es gibt immer eine Ursache für alle politiuschen Veränderungen. Das wissen wir zur Genüge aus unserer Geschichte.Noch heute sagen die Leute zu dieser Zeit-"das hätten wir......
Sie schreiben, dass Sie die Afd für nicht politikfähig halten und sie nur eine Protestpartei ist. Bis auf das Flüchtlingsthema haben sich die "Leitfiguren" der AfD zu keinem der von Ihnen genannten Mißstände geäußert. Die Flüchtlingsthematik mag für die AfD Wahlkampfthema sein, liegt aber sicher daran, dass andere Themen und Konzepte zur Arbeits- und Sozialpolitik nicht vorhanden sind. Die Reden Petrys in Koblenz und zum politischen Aschermittwoch belegen das eindeutig. Mit Figuren wie Höcke, Gauland und Co erübrigt sich mMn ohnehin die AfD als Partei, die uns hier weiterbringt.

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blaumupi 02.03.2017, 13:13
164. oder umgekehrt?!

Zitat von berlin1136
Hier scheint mehr der Wunsch des Vaters der Gedanken -AfD sinkende Umfragewerte- zu sein. Wahl abwarten!
Liegt da möglicherweise das Wunschdenken auf ihrer Seite?!

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paul40545 02.03.2017, 13:14
165. Das eigentliche Problem...

...ist nicht die AfD oder die braunen Genossen. Das große Problem ist, dass wir in den letzten 12-24 Monaten einen erheblichen Wandel im gesellschaftlichen Diskurs erlebt haben. Egal, ob links oder rechts, zum Teil auch aus der Mitte heraus, die eigentlichen Fakten zählen nicht mehr - sie werden vielmehr bewusst verdreht, aus dem Kontext gehoben und an die eigene Meinung angepasst. Es wird nicht mehr diskutiert und es werden keine anderen Meinungen mehr akzeptiert. Der Konsens wird nicht mehr gesucht. Jede Seite sieht sich im Recht und als Pächter der einzig wahren, damit richtigen, Meinung. Es gibt nur noch schwarz oder weiß. Dass bestimmte Situation keine klare Antwort oder Lösung haben, wird nicht akzeptiert.

Wir erleben gerade einen erheblichen Verlust an Toleranz und Respekt; bis hin zum Gewaltaufruf und zur Gewaltanwendung gegen und bei Andersdenkenden. Der Trend, zuerst im anonymen Netz zu finden, hat sich längst auch auf die Straße getraut. Kleinigkeiten führen zu erheblichen Konflikten. Woran liegt es? Hypothese ist, dass die polarisierende Diskussion vom Stammtisch in die Öffentlichkeit getragen wurde, dass sich ganze Gruppen vermeintlich oder zurecht ungerecht behandelt fühlen und, dass ganze Scharen von Meinungsträger selbst Regeln biegen, ohne die Hintergründe und Visionen ausreichend zu erklären.

Das ist ein Thema was uns noch lange nach AfD beschäftigen wird und zu einem Scheideweg führt: Schaffen wir den Weg zu einer respektvollen und toleranten Diskussionskultur, die endlich auch alle Schichten der Gesellschaft inkludiert, oder wird jegliche Meinung und Äußerung auf die Goldwaage gelegt, weil sich immer Gruppen finden, die sogleich einen "Shitstorm" auslösen mit unabsehbaren Folgen für die eigene Person. Letzteres wäre der vollständige Tod der freien Meinungsäußerung.

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misterknowitall2 02.03.2017, 13:17
166. @dlmp #152

Nein ,das nennt man Wut oder sich ärgern über die Dummheit einiger Mitmenschen. hass lässt eher Häuser brennen und menschen töten und sowas. PS: objektiv? das heisst aber nicht, dass nur ihre Meinung wiedergegeben wird? das ist ihnen schon klar? also ich finde unseren Journalismus beispielhaft für den Rest der Welt.

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katzenwadel 02.03.2017, 13:17
167.

Warum nur wird immer wieder der Begriff "Hass" gebraucht? Wissen die Autoren eigentlich nicht, dass man nur jemand "hassen" kann, den man persönlich kennt?

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mikechumberlain 02.03.2017, 13:18
168.

Zitat von Annabelle_
Beim dem Thema soziale Gerechtigkeit scheint die AfD alt auszusehen. Das war ein Geniestreich von Schulz.
Der Geniestreich kommt erst wenn Schulz Kanzler ist. Dann geht soziale Gerechtigkeit plötzlich nicht mehr. Die Grünen motzen ja jetzt schon an Schulz rum.

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Crom 02.03.2017, 13:18
169.

Zitat von versöhnung
silent majority wird auch hier eine Stimme bekommen.
Ist wohl eher eine Minorität.

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