Forum: Politik
Sinkende Umfragewerte: AfD, ade?
DPA

Die SPD macht auf soziale Gerechtigkeit und die Union zeigt Härte gegen Ausländer - schon sinken die Werte der AfD. Jetzt wird sich zeigen, was das wahre Lebenselixier der Rechten ist.

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fisa_thul 02.03.2017, 11:47
30. Die SPD wird wieder sozial

und die CDU kümmert sich wieder um Grenzen. Das haben wird zu einem Teil der AfD zu verdanken. Versteht ihr jetzt, warum Vielfalt im Bundestag wichtig ist ?

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im_ernst_56 02.03.2017, 11:48
31. Falsch, Herr Augstein

Die Quelle der AfD ist nicht Hass, sondern Angst. Dass zwischen beiden Gefühlslagen ein Unterschied besteht, sollte auch jemand verstehen, der in Psychologie eher nicht sachkundig ist. Vielleicht hätte Herr Augstein das Buch von Melanie Amann (Spiegel) über die AfD lesen sollen, bevor er sich zum Thema AfD äußert.

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GoaSkin 02.03.2017, 11:49
32. die AfD hat das große Problem, dass sie jetzt in den Parlamenten sitzt und dort ihre Inkompetenz beweisen muss

Eine Partei, die weder Regierungsverantwortung hat, noch irgendwo in der Opposition sitzt, kann sich leicht mit undurchdachten Parolen beliebt machen, ohne zeigen zu müssen, ob sie von Politik überhaupt etwas versteht.

Nun sitzt die AfD in vielen Landtagen und Rathäusern. Zu vielen tagespolitischen Themen hat sie überhaupt keine Meinung und bei anderen Themen die Zusammenhänge nicht verstanden. Man kann nun eine Inkompetenz live erleben, die die AfD vorher nicht beweisen musste.

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002614 02.03.2017, 11:50
33. Zu früh gefreut?

Der AfD fehlt nur ein so begnadeter Redner, wie es der österreichische FPÖ-Mann ist,
der am Politischen Aschermittwoch auf deren Treffen gesprochen hat - (Strache).
Dann hätten sie in Deutschland auch bald 30% und eine Regierungsoption.
Laut und "deutlich reden", das ist der Trick, wie man die Leute einfängt.
Ob das was er sagt auch wirklich stimmt, ist (leider) für (zu) viele Leute
dann gar nicht mehr so wichtig. Siehe Trump, siehe auch Schulz. -

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tempus fugit 02.03.2017, 11:50
34. Schweden...

Zitat von kritischer-spiegelleser
Das Hauptthema der Wahl bleibt die Flüchtlingspolitik. Das Problem mit den zu vielen und unberechtigten Flüchtlingen. Und da sehen weder CDU noch SPD gut aus. Also bleibt weiterhin nur die AfD.
...Sie wissen doch "was da gestern Nacht in Schweden passiert ist..."
- also Schweden mit knapp 10 Mio. Einwohnern haben 285.000 Asylsucher aufgenommen. macht weniger als 4 Flüchtlinge auf 100.
Und?
Passiert ist in Schweden garnichts, ausser dass es wie immer im Winter schnell dunkel wird...
Deutschland hat 80 Mio. Einwohner - und weniger als 1 Mio. Flüchtlinge. Macht? Genau, etwas mehr als 1 auf 100...

In einem Kinosaal mit 400 Besuchern sind das 4 Seelen!

Und daran soll Deutschland scheitern? Oder Europa mit 500 Mio. Bürgern 2-3 Mio. Flüchtlinge?

Das Hauptthema der AfDer-Leute sind die Flüchtlinge. Und warum die flüchten mussten - und 1000de dabei umkamen - das könnten Sie wissen.
Ohne die Flüchtlingswelle haben die Gaulands, die Höckes und die Petry und Sudelfeld nichts, an dem sie sich festmachen können.
Politisch werden die nichts zu melden haben - mangels Masse und wegen zuviel Hass!

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Acer99 02.03.2017, 11:51
35. Opposition

Die letzten Jahre haben gezeigt, wie dringend notwendig eine Oppositionspartei in Deutschland ist, egal ob man diese nun "mag" oder halt nicht. Dabei entstand jedoch der Eindruck, dass Opposition nur "cool" ist, wenn sie aus der linken Ecke kommt.

Für die angebliche "Härte" der CDU ist das Erscheinen der AfD sicherlich mitursächlich, will natürlich niemand zugeben.

Forderungen der AfD, wofür sie in den letzten Jahren massiv gescholten wurde, wurden von anderen Parteien übernommen, natürlich blieb die Medienschelte aus. q.e.d.

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Watschn 02.03.2017, 11:51
36. Die AfD ist als Korrektiv wichtig im Bundestag

Man macht es sich ein bisschen zu einfach, die AfD im Nachgang der überschwemmenden Schulz-Ekstase; gem. historisch sattsam bekannter deutscher Spezialität der Zuneigung zu Extremen (von Tode betrübt bis himmelhoch jauchzend o. vice versa...; nach Bauchgefühl...) - u. im Moment explodierenden bahnbrechenden Jubelarien u. Huldigungen für den neuen SPD-Heilsbringer - die AfD gleich in Grund u. Boden zu jagen, obwohl Schulz bisher noch nicht viel äusserte, u. schon gar nichts umsetzte...Und die ersten Enttäuschungen sind schon da...Denn leider ist eine Abkehr der verfehlten merkelschen Migrations- und Einwanderungspolitik von Schulz nicht zu erwarten bzw. mit Ihm nicht zu machen; er steht -strategischerweise sehr ungeschickt- hinter dieser Politik Merkels, welche überwiegend durch die dt. Bürger nicht geteilt werden...

Die AfD hat im Gegensatz zur CDU noch nicht die entscheidende genügende Breite an Leuten an ihrer Spitze, und muss sich als junge angetretene Partei von einigen wenigen marktschreierischen Figuren noch evolutionär konsolidieren u. emanzipieren. Nichstdestotrotz ist ein Wahlsieg der SPD u. damit die Abwahl der massiv gescheiterten Kanzlerin Merkel sehr zu begrüssen. Und nichtsdestotrotz sollten zumind. CDU-Wähler massiv die AfD wählen, um die polit. Umsteuerung des ausgedörrten rechtskonservativen Politpotentials einzuleiten. Denn es braucht neben SPD, Linken u. den Grünen...nicht weiterhin noch eine dritte o. gar vierte, merkelsche Mitte-Linksgrün-Partei CDU..

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Papazaca 02.03.2017, 11:51
37. Herr Augstein, Flüchlingsfrage und Protestwähler haben Sie vergessen?

Wie ein renommierter Journalist wie Augstein das Thema AfD so falsch einschätzt ist schwer zu verstehen. Ein großer Teil der AfD-Wähler waren und sind Protestwähler, die die Flüchtlingspolitik der "Altparteien" ablehnten. Diese Wähler kamen aus allen Lagern. Sie lassen sich deshalb auch nicht in die Wähler-Stereotypen , die Augstein aufzählt, einordnen. Warum verliert die AfD jetzt? Es kommen sehr viel weniger Flüchtlinge, Trump ist ein abschreckendes Beispiel und Schulz ist die personifizierte Hoffnung, Merkel abzulösen. Dazu kommen wichtige Themen wie Armut und ungerechte Verteilung des Wohlstands in Deutschland. Da kam von der Afd bisher wenig. Statt dessen zerlegt sie sich selbst.

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sl2016 02.03.2017, 11:52
38.

Die CDU ergeht sich bis jetzt in Ankündigungen und Frau Merkel hat klargestellt, das jeder Mensch in Deutschland zur Bevölkerung gehört. Der Unterschied bestehe darin, dass die einen eben schon länger hier sind.
Die SPD mit Herrn Schulz verspricht soziale Wohltaten, die aus gutem Grund im Rahmen der Agenda 2010 beschnitten wurden.
Da wird noch einiger Platz für das Programm der AfD bleiben. Abwarten.

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tommahawk 02.03.2017, 11:53
39. Hört hört!

Die AFD-Fans hier im Forum verbreiten erste Durchhalteparolen und hoffen, dass die Umfragen nicht stimmen, dass die 'schweigende Mehrheit' vielleicht doch größer ist und dass es bestimmt doch klappen wird, bei den nächsten Wahlen zweistellig zu werden...

Die AFD-Fans lassen dabei außer acht, dass die Menschen sie ausschließlich aus Protestgründen wählen. Sie wollen die etablierten Parteien ärgern, nur deshalb wird das Kreuz 'anders' gesetzt. Ob die Proteste durch eine Partei wie die AFD oder durch die Wahl eines waschechten Esels abgesetzt werden können, ist wurscht. Hauptsache 'dagegen'.

Auch der waschechte Esel würde gewählt werden, Hauptsache die etablierten Parteien ärgern sich.

Insofern hat Augstein recht: Die Etablierten nehmen sich nun wieder den Themen an, die die Wählerschaft hören will. Und flupps zischt es und das AFD-Gebäude fällt in sich zusammen wie eine Luftmatratze mit Loch.

Hinzu kommt: Eine starke AFD wird zwangsläufig zu einer notgedrungen Fortsetzung der Groko führen. Und das will ja nun keiner.

Wer einen echten Wechsel will, wählt eine der drei linken Parteien. Für Deutschland wäre das meines Erachtens zwar eine Katastrophe, aber das steht nun auf einem anderen Blatt.

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