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Sisi-Gegner vor der Wahl: "Für die meisten Ägypter existiere ich gar nicht"
SPIEGEL ONLINE

Moussa Moustafa Moussa ist der einzige Mann, der mit einem Erfolg bei den Wahlen ab Montag eine zweite Amtszeit des ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah el-Sisi verhindern könnte. Doch will er das überhaupt?

Heinrich52 25.03.2018, 20:49
1. Test

Die Ägypter die mit el- Sisi nicht zu freiden sind werden den Gegenkandidat wählen. Am Ergebnis kann der Präsident erkennen ob das Volk mit ihm zu Frieden ist oder nicht.
Herr el.Sisi garantiert Kointinuität und Frieden mit Israel. und dass der Friedensvertrag eingehalten wird. Mursi wollte den Vertrag mit Israel lösen. ER wollte auch die Scharia in Ägypten einführen. Daran ist er gescheitert. el- Sisi ist ein Garant, dass weiter die Macht und der Einfluss der islamischen Buderschaft eingeschränkt bleibt. Es ist trotz Wahl eine Diktatur. Aber man kann ein muslimisches Land nicht demokratisch regieren, so wie es die EU und Obama es haben wollten. Jedenfalls nicht demokratisch nach europäischen Vorbild. Dem Islam ist Demokratie fremd, er kann nichts damit anfangen und Demokratie ist gegen den Koran. Der Koran und Mohammed geben genaue Anweisungen wie ein Staat zu regieren ist und das ist nicht demokratisch. Das hat die Vergangenheit gezeigt. Der arabische Frühling ist gescheitert, er hat die arabischen Staaten in eine chaotische Anarchie geführt. Das ist was aus der freiheitlichen Idee herausgesprungen ist.
In der Türkei wo es fast gelungen war demokratische Verhältnisse zu schaffen, hat Herr Erdogan zu Nichte gemacht. Jetzt verfolgt er alle Türken, hauptsächlich Intelektuelle die westeuropäisch denken und nicht mehr muslemisch handeln. Er möchte aus der Türkei einen islamischen Staat nach dem Vorbild Irans errichten. Die Flüchtlinge hält er gegen den Westen als Geisel. Mursi hatte das mit Ägypten auch vor.

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gertner27 25.03.2018, 21:03
2. Nicht reif

Ägypten und andere Staaten im Nahost und Mittelost sind nicht reif für die Demokratie. Wenn es in Ägypten freie Wahlen gibt, dann kommen islamistische Terroristen-Unterstützer an die Macht. So wie das letzte mal bei den freien und fairen Wahlen. Solche Pseudo-Wahlen mit einer starken und säkularen Führung sind das Beste. der Arabische Frühling war ein blutiger Irrweg.

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yves1981 25.03.2018, 21:11
3.

SPIEGEL ONLINE: Warum gibt es eigentlich kein TV-Duell gegen Sisi?

Moussa: Wenn man mit diesem Vorschlag auf mich zukommen würde, wäre ich einverstanden. Es steht mir aber nicht zu, ein TV-Duell zu fordern. Es wäre ohnehin ein unfairer Vergleich: Präsident Sisi kann auf seine Erfolge hinweisen, ich habe nur ein Programm. Würde Sisi auf seine Verdienste verweisen, könnte ich immer nur danebenstehen und sagen: Stimmt, Herr Präsident, das haben Sie gut gemacht.

Man könnte fast meinen es ist Comedy, haha.

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Nubari 25.03.2018, 23:30
4.

Es ist anzunehmen, dass trotz der getroffenen Maßnahmen das Ergebnis "zur Sicherheit" noch geschönt wird. Das wird vor allem die Anzahl der abgegebenen ungültigen Stimmzettel betreffen, welche die einzige gefahrlose Möglichkeit darstellen, trotz der gesetzlichen Wahlpflicht sein Missfallen an der Regierung auszudrücken.

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nonsense21 26.03.2018, 00:40
5. @Heinrich52

Das, was Sie sagen, ist so ganz richtig, nur dass es komplett falsch ist. Der Islam selber gibt keine Regierungsform vor. Die Fehlentwicklungen in den islamischen Ländern entstanden eher durch Machthungrige Clans und Individuen und durch deren Unterstützung durch westliche Großmächte, die mit ihnen ihren Einfluss festigen wollten.

Ich lese auch oft, dass mit Verwunderung und Abneigung auf den Wahlerfolg der Muslimbrüder reagiert wird. Dabei ist deren Erfolg einfach nur logisch gewesen. Sie waren die einzigen die direkt zur Wahl die nötigen Strukturen hatten, um diese zu gewinnen. Die restliche politische Opposition wurde und wird in diesen Ländern von ihren Despoten ja erfolgreich klein gehalten. Mit Zustimmung unserer westlichen Regierungen. Denn man möchte, wie oben erwähnt, seinen Einfluss wahren. Und das geht mit Despoten, denen ihr eigener Vorteil mehr Wert ist, als das wohl des Landes besser, als mit demokratisch gewählten Volksvertretern.

Ansonsten stimmt es, dass die arabischen und afrikanischen Länder nicht wirklich kompatibel mit der westlichen Demokratie sind. Sie müssen was eigenes entwickeln. Das braucht Zeit, weniger Einmischung von außen und vor allem weniger machtgierige Militärs.

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cmts.germany 26.03.2018, 02:39
6. Heinrichs52

Leider haben Sie nicht den ganzen Report nicht verstanden!
Der Reporter hat am Anfangsrkommentar das Wort Pursch benutzt weil dies die Wahrheit entsprecht!.
Es ist ein "Putsch"... Ein Putsch wird kein Erfolg haben ohne die Unterstützung von den Westen.
Frau Merkel hat einen Mörder, ein Diktatur und faschist und rollte ihm den roten Teppich aus.
Leider betrachtet der Westen, alle araber als terotisten, ect...
Wir leben hier in eine Demokratie, warum dürfen die anderen das auch nicht?
Weil es muss immer einen unterdrucker geben um die Agende des Westens durchführen zu können.

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till_wollheim 26.03.2018, 12:43
7. Schlechtes Gedächtnis? Abdel Fattah el-Sisi ist unser Retter!

Man sollte auch mal wieder ehrlich sein! Das ganze Humanismus-Gedöns ist ein wohlfeiler Artikel auf dem Opernball aber nicht eine Hilfe wenn es brennt! Abdel Fattah el-Sisi rettete uns vor einem weiteren Gottesstaat! Das Problem aller islamischen Länder ist deren gotteslästernde Überbevölkerung. Solange diese nicht sakrosankt in den Griff bekommen wird, kann es keinen Grund geben dort Demokratien auch nur zu erhoffen! Der Humanismus ist ein Luxus, der nur dann funktioniert, wenn die Grundlagen funktionieren! Wer anderes denkt, ist ein weltfremder Träumer!

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zac.m 26.03.2018, 14:45
8. Auch wenn er

... sich dagegen verwehrt, für mich klingt das Interview sehr danach, dass es ein Alibikandidat ist. Wie in Russland. Um den Anschein zu erwecken. Durchschaubar.

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