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SMS-Streit in der Piratenpartei: "Die Atmosphäre ist vergiftet"
DPA

Bei den Piraten wird die Stimmung zunehmend aggressiv. Der Zorn richtet sich vor allem gegen Geschäftsführer Johannes Ponader. Der Berliner Fraktionschef Christopher Lauer räumt im SPIEGEL ein, Ponader per SMS zum Rücktritt aufgefordert zu haben.

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WilhelmhHoppenstaedt 17.02.2013, 08:18
1. Ponader unmöglich

Zitat von sysop
Bei den Piraten wird die Stimmung zunehmend aggressiv. Der Zorn richtet sich vor allem gegen Geschäftsführer Johannes Ponader. Der Berliner Fraktionschef Christopher Lauer räumt im SPIEGEL ein, Ponader per SMS zum Rücktritt aufgefordert zu haben.

Ponader, der Beratungsresistente, der selbsternannte Sprecher der Basis, klebt an seinem Posten. Leider nur zum Schaden der Partei, nicht zum eigenen.

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o.b.server 17.02.2013, 08:25
2. optional

Bernd Schlömer sagt: "Ich habe mir Politik anders vorgestellt". Ich sage: "Ich habe mir die Piraten anders vorgestellt".

Für mich sind die Piraten leider nicht mehr wählbar, obwohl sie mit den ersten Erfolgen, z.B. in Berlin, sehr große Sympathien in mir geweckt haben. Schade.

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soubrettel 17.02.2013, 08:27
3. Arme Wichte!

Angetreten, um alles besser zu machen als die Alten... Oh je! Wer sich über anonymes Mobbing im Netz beschwert, sollte mal seine Grundsätze auf den Prüfstand stellen! Und bei Kritik ist natürlich immer der Andere schuld. Es wird sich nichts ändern in den Generationen, zumindest nicht in DIESER Hinsicht. Traurig.

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aramcoy 17.02.2013, 08:32
4. Schade

Würde gerne Piraten wählen - die Grundidee ist klasse. Aber Typen wie Ponader, sorry der ist ja als Politikneuling schon schmieriger und widerlicher wie die schlimmsten Auswüchse aller etablierten Parteien zusammen.

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Vergil 17.02.2013, 08:34
5.

Zitat von sysop
Bei den Piraten wird die Stimmung zunehmend aggressiv. Der Zorn richtet sich vor allem gegen Geschäftsführer Johannes Ponader. Der Berliner Fraktionschef Christopher Lauer räumt im SPIEGEL ein, Ponader per SMS zum Rücktritt aufgefordert zu haben.
Tja, liebe Piraten, vielleicht hat eine traditionelle Partei mit ihren organisierten Strukturen doch einige Vorteile... Und vielleicht hat, ganz nebenbei, auch eine repräsentative Demokratie einige Vorteile gegenüber einer direkten Demokratie.

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niska 17.02.2013, 08:34
6.

Zitat von sysop
Bei den Piraten wird die Stimmung zunehmend aggressiv. Der Zorn richtet sich vor allem gegen Geschäftsführer Johannes Ponader. Der Berliner Fraktionschef Christopher Lauer räumt im SPIEGEL ein, Ponader per SMS zum Rücktritt aufgefordert zu haben.
Herr Ponader reisst die Partei mit sich in den Abgrund. Jeder Nichtegomane hätte an seiner Stelle zum Wohle der Partei schon vor spätestens einem Jahr bedauernd den Rückzug an die Basis angetreten.
Dieses ewige Ponader macht Politik für Ponader ist mit dem, was sich potentielle Wähler für die Piraten wünschen nicht deckungsgleich.
So wenigs Selbstreflektion, sich auch noch allen Ernstes für das 'Sprachrohr der Basis' zu halten, kann man doch nicht haben.

Die Piraten haben ein echtes Problem. Diese Jahr sind Wahlen und das U-Boot sitzt weiterhin im Vorstand den Pobbes breit und torpediert jegliche auch nur ansatzweise positive öffentliche Wahrnehmung der Piratenarbeit. Seine Personalie überdeckt all die sehr gute politische Arbeit der Basis mit Algengrütze und lähmt diese Arbeit gerade im so wichtigen Wahljahr.
Was besseres als Ponader hätte den Altparteien gar nicht passieren können.
Ich wähle weiter die Piraten, weil ich unter das verheerende Presseportfolio der letzten Monate blicken kann und zu blicken bereit bin. Durchschnittswähler, die mit den Altparteien nicht zufrieden sind holt man aber mit so einem PolGF nicht ab. Im Gegenteil. Man enttäuscht sie weiter, denn jetzt glauben sie, dass auch direkte Demokratie nicht funktioniert.

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i.v. 17.02.2013, 08:39
7. Der Name ist Programm

Ja, Inhalte, darüber hätten die Piraten schon zu Beginn nachdenken sollen, jetzt füllt die inhaltliche Leere eine Kindergartenatmosphäre!

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hubertrudnick1 17.02.2013, 08:40
8. Piraten

Zitat von sysop
Bei den Piraten wird die Stimmung zunehmend aggressiv. Der Zorn richtet sich vor allem gegen Geschäftsführer Johannes Ponader. Der Berliner Fraktionschef Christopher Lauer räumt im SPIEGEL ein, Ponader per SMS zum Rücktritt aufgefordert zu haben.
Piraten hatten in der Historie noch nie auf Dauer zusammengehalten,es ging ihnen nur allein um die eigene Beute, also muss man darüber wohl nicht mehr diskutieren.
HR

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otla.pinnow 17.02.2013, 08:41
9. Wie bitte?

Schlömer soll bloß nicht anfangen zu weinen, auch der erntet nur das, was er gesät hat. Dieser Parteivorstand hat vor allem nach innen versagt. Er ist nämlich auch dazu da, Grundsatzprogramm und Satzung auch innerparteilich zu hüten und Umgang von Mitgliedern und Gruppierungen untereinander zu ordnen. Doch weil der Vorstand sich genau da als unfähig gezeigt hat, gibt es zu viele, die die Piratenpartei ebenso für einen rechtsfreien Raum halten wie das Internet, mit den gleichen Folgen: Faustrecht der Anarchie.
Politik? Die muss leider erst mal vertagt werden. Die kommt schon wieder, aber erst mal müssen die ganzen ungezogenen Drecksbälger aus der Netzfamilie gründlich mit der juristischen Bürste abgeschrubbt werden, damit die begreifen, was es heißt, in einem Rechtsstaat zu leben.
Manieren müssen wir denen auch noch beibringen.
Wenn die Piraten dann nach dieser Therapie sauber und gekämmt wieder präsentabel sind, die Großmäuler ohne Wissen und Niveau in den hinteren Reihen geparkt, dann können wir auch wieder über Politik reden und anfangen, unser tatsächliches Wählerpotential auszuschöpfen.

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